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30. November 2006

„Innovatives Konzept für den Hochschulübergreifenden Hamburger Studiengang Wirtschaftsingenieur lag vor!“

 

Der heute im Hamburger Abendblatt veröffentlichten Aussage von der Behörde für Wissenschaft und Forschung, dass für den Erhalt des Hochschulübergreifenden Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (HWI) „kein angemessenes Konzept zur Umstellung der Ausbildung auf das Bachelor/Master-System entwickelt“ worden sei, widerspricht die Vizepräsidentin Prof. Ulrike Arens-Azevêdo der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) entschieden.

 

„Ein schlüssiges Konzept zur Umstellung des HWI auf das Bachelor/Master-System lag vor! Das Konzept war im Sommer 2006 zwischen den drei beteiligten Hochschulen – Technische Universität Hamburg-Harburg, Universität Hamburg und HAW Hamburg – abgestimmt worden. Dabei handelte es sich um ein innovatives, zukunftsfähiges Konzept, das in einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der drei Hochschulen nach unterschiedlichen Kriterien einer Qualitätsprüfung unterzogen und insgesamt positiv bewertet wurde. Das vierseitige Papier der Bewertung erfolgte in der HAW Hamburg durch ihre Vizepräsidentin sowie Prof. Henning Ewe. Das Papier bestätigt und befördert den Erhalt des Studiengangs und entwickelt Ideen zur Umstellung des Studiengangs auf das Bachelor/Master-System. Es heißt dort: Das trilaterale Modell soll die Vorzüge der drei beteilten Hoch¬schulen vereinen und bündeln: Eine besondere und attraktive Palette an betriebswirtschaftlichen Schwerpunkten an der Universität, die praxisnahe Ausbildung und der seminaris¬tische Unterricht an der HAW Hamburg sowie ein breites Angebot ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen an der TUHH ergeben ein besonderes Profil des Hamburger Hochschul¬übergreifenden Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Durch dieses außerordentlich breite vielfältige Angebot ist eine sehr unterschiedliche und einzigartige Berufsorientierung und Schwerpunktbildung möglich. Durch das Zusammenwirken von drei Hochschulen und vieler Professoren unterschiedlicher Fachkulturen und Werdegänge ist der Grad der erreichbaren Interdisziplinarität besonders zu betonen (aus: Bewertung des trilateralen Modells, 1.1 Profil).“

 

Prof. Ulrike Arens-Azevêdo, Vizepräsidentin der HAW Hamburg