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Impressum

Genderperspektiven bei gewaltförmigen Konflikten und Migration

09.12.2008


Am Montag, den 12. Januar 2009, findet am Department Soziale Arbeit ein Workshop statt zum Thema „Genderperspektiven auf gewaltförmige Konflikte und auf Migration - Praxisfelder der Sozialen Arbeit“.


Bürgerkriege und Massenvertreibungen stellen gewaltförmige Konflikte dar, die einhergehen mit (sexualisierten) Folterfahrungen und Kriegstraumatisierungen auch für die Zivilbevölkerungen – insbesondere für Frauen und Kinder. Humanitäre und therapeutische Interventionsangebote erscheinen oftmals hilflos angesichts des Ausmaßes an physischem und psychischem Leid z.B. durch Massenvergewaltigungen als demoralisierende Kriegsstrategie. Auch zu Friedenszeiten stellt der professionelle Umgang mit Gewaltopfern eine Herausforderung dar, die es unter Genderaspekten (der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse wie der kulturellen Konstruiertheit von Geschlecht) zu reflektieren gilt.

Programm des Workshops

  • Begrüßung durch die Vizepräsidentin und die Gleichstellungsbeauftragte
  • Gastvortrag von Prof. Dr. Ruth Seifert (Hochschule Regensburg): „Soziale Arbeit in Nachkriegsgebieten - Zielsetzung und Realität in der Praxis“

 

Diskussionen mit:

  • Marion Schneider (UKE Hamburg): Trauma-Verarbeitung bei MigrantInnen
  • Gabriele Müller (SEKA Hamburg): Der friedenstherapeutische Ansatz des Projekts SEKA (Bosnien-Herzegowina)
  • Hans-Joachim Lenz (Freiburg): Gewalt gegen Männer und die kulturelle Verleugnung der männlichen Verletzbarkeit - eine Herausforderung für die Soziale Arbeit
  • Prof. Dr. Sabine Stövesand (HAW Hamburg): Gewalt in Geschlechterbeziehungen

Workshop Genderperspektiven
auf gewaltförmige Konflikte und auf Migration
- Praxisfelder der Sozialen Arbeit
12. Januar 2009, 9.00 bis 16.00 Uhr
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Saarlandstraße 30, Hörsaal 2. Stock
Um Anmeldung wird bis zum 5. Januar gebeten per E-Mail an:
carmen.gransee(at)hv.haw-hamburg.de