„Mein Antrieb im Studium war immer das Interesse an den Themen. Das hat aber auch dazu geführt, dass die für mich weniger interessanten Module etwas mehr Disziplin gefordert haben. Davon gab es einige – wie soll es bei der Breite im Grundstudium auch anders sein?! Motiviert hat mich die Aussicht auf das Vertiefungsstudium, in dem es eine große Auswahl an Wahlmöglichkeiten gab“, erinnert sich Stachg. Besonders spannend fand er die große Auswahl an inhaltlichen Schwerpunkten: In „Digital Engineering and Mobility“ liegt ein wesentlicher Fokus auf KI. Die wird auch in Schwerpunkten wie Energietechnik, Entwicklung und Konstruktion sowie Produktionstechnik und -management genutzt, aber der Fokus ist hier vermutlich klassischer.“
„Ich habe mich während meines Studiums in viele Richtungen ausprobiert und so auch gemerkt, was ich später nicht machen möchte. Dass man außerdem die Möglichkeit hat, eigenständig an Maschinen wie CNC-Bearbeitungszentren oder 3D-Druckern zu arbeiten, finde ich persönlich ziemlich cool“. Unterschiedliche Gründe haben Stachg dazu gebracht, zu promovieren: Ihn reizen die potenziell besseren beruflichen Möglichkeiten, die neuen Herausforderungen und die Forschungsprojekte. „Die Leidenschaft für das Thema 3D-Druck ist aber sicher auch ein Treiber hinter dem Ganzen“, erklärt er.
Als Dozent möchte er seinen Studierenden fachlich das Richtige mit auf den Weg geben. Dabei ist ihm die Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig und hat das Gefühl, dass das seine Studierenden auch zu schätzen wissen.
„Ich bin mittlerweile seit über 10 Jahren an der HAW unterwegs – als Studierender, als Alumnus oder als Mitarbeiter. Ich habe hier viel Zeit verbracht. Die war teilweise aufregend, teilweise anstrengend, oftmals schön, manchmal aufwühlend. Sie ist ein Ort, an dem ich oft genug Kommiliton*innen von früher treffe, die sich freuen, auf alte Bekannte zu treffen. Die HAW Hamburg nimmt einen großen Teil meines Lebens ein und ich bin ihr auf verschiedenste Arten und Weisen verbunden“.