Wie sieht das Tätigkeitsfeld für Absolventinnen und Absolventen des Studienganges Informations- und Kommunikationstechnik aus? | | Absolventen sollen in Großunternehmen, aber auch vorzugsweise in mittleren und Kleinunternehmen (KMU) überall dort erfolgreich tätig sein können, wo IuK-Knowhow benötigt wird. Das gilt für weite Bereiche des industriellen Umfeldes, z.B. auch für den der Automatisierungstechnik, und des nichtindustriellen Umfelds, z.B. Beratungsunternehmen, in denen die Kommunikationstechnik ein unverzichtbarer Teil der Arbeitumgebung ist. Die breit angelegten Kenntnisse aus dem jeweils vorhergehenden Bachelorkurs und die im Masterkurs vertieften Kenntnisse im IuK-Bereich sollen sie befähigen, besonders im entwicklungsnahen Bereich und auch der Projektierung nach einer kurzen Einarbeitungszeit erfolgreich zu arbeiten. Besonders KMU’s haben häufig einen Bedarf an entsprechend qualifizierten Absolventen, da die zu realisierenden Produkte immer komplexer werden und daher für eine zeitgerechte und effiziente Entwicklung entsprechendes Wissen um moderne Entwicklungsmethoden und –werkzeuge benötigt wird. |
Was sind die Inhalte des Studiums? | | Im ersten Semester des Masterstudiengangs werden tiefer gehende Kenntnisse vermittelt, die für die Funktion in der Praxis verwendeter Kommunikationssysteme von wesentlicher Bedeutung sind. - Informationstheorie
Die Übertragung großer Informationsmengen in moderner Kommunikationssystemen wäre ohne sehr leistungsfähige Quellen- und Kanalcodierungsverfahren nicht möglich. Der Umgang eines Ingenieurs mit solchen Systemen erfordert grundlegende Kenntnisse dieser Verfahren mit ihren Vor- und Nachteilen, die in diesem Modul den Studierenden vermittelt werden sollen. - Kommunikationsnetze
Netzwerke werden heute in weiten Bereichen der industriellen Praxis eingesetzt. Um die Leistungsfähigkeit kommunikationstechnischer Systeme in Bezug auf ihren Einsatz in einem vorgegebenen Anwendungsumfeld beurteilen zu können und solche Systeme spezifizieren zu können, sind grundlegende Kenntnisse der Funktion solcher Netze notwendig, die im Rahmen einer Vorlesung vermittelt werden. In dem zugehörigen Seminar sollen die Studierenden dann Aufbau, Funktion, Standards und Eigenschaften spezieller in der Praxis verwendeter Netzwerke vorstellen. - Signalverarbeitung mit Projekt
In diesem Modul werden die Studierenden mit modernen Methoden der digitalen Signalverarbeitung in der Kommunikationstechnik und den für ihre Implementierung wichtigen Gesichtspunkten vertraut gemacht. Für vorgegebene Problemstellungen in Bezug auf kommunikationstechnische Anwendungen sollen die Studierenden im Team eigenständig Lösungskonzepte entwickeln und die Funktionsfähigkeit der angedachten Lösungen durch eine MATLAB/Simulink-Simulation absichern. - Bildverarbeitung und MustererkennungIn vielen Anwendungen im industriellen Bereich ist die Bildverarbeitung mit der Identifikation von Objekten und ihrer Lage von Bedeutung. In diesem Modul werdenden Studierenden die notwendigen Kenntnisse vermittelt, Lösungskonzepte für solche Aufgabenstellungen zu entwickeln und zu realisieren.
- Verteilte Anwendungen
Das Design moderner technischer Systeme der Informationstechnik erfordert die gemeinsame Betrachtung der Applikation und des Systems, auf dem die Applikation laufen soll. In diesem Modul wird vermittelt, wie in typischerweise multimedialen Systemen die Anwendungen räumlich verteilt werden und wie die Kommunikation zwischen diesen verteilten Anwendungen erfolgt. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, mit Hilfe der notwendigen Entwicklungswerkzeuge solche Anwendungen zu konstruieren.
Im zweiten Semester des Masterstudiengangs wird der Schwerpunkt mehr in die Realisierung kommunikationtechnischer Anwendungen gelegt. Diesem Aspekt wird auch durch zwei Projekte Rechnung getragen, in denen die Studierenden das im ersten Mastersemester erworbene Wissen anwenden sollen. - Echtzeitbetriebssysteme
Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik arbeiten rechnergestützt und müssen i.a. zeitkritischen Anforderungen genügen. Dies erfordert u.a. den Einsatz von Echtzeitbetriebssystemen, die auf einer dedizierten Hardware lauffähig sein müssen. In diesem Modul sollen die Studierenden die Besonderheiten von solchen Betriebssystemen und den Umgang mit ihnen kennenlernen. - Mobilfunk
Kommunikation per Funk findet auch in der industriellen Praxis immer weitergehende Bedeutung. Dabei ist der Funkkanal mit seinen speziellen Eigenschaften und die Anpassung der Übertragungsverfahren an diesen von besonderer Bedeutung. Die hier gebotenen Möglichkeiten lernen die Studierenden in diesem Modul kennen und können sie mit Hilfe von Simulationen erproben. - Projekt Signalverarbeitung
Im zweiten Teil des Projektes ist die durch die Simulation verifizierte Lösung auf einer vorgegebenen Hard-/Software-Plattform zu implementieren und zu testen. Das Projekt endet mit einer Abschlußpräsentation durch das jeweiligeTeam. - Codierung
Die klassische Quellencodierung dient im wesentlichen dem Ziel, die für eine Übertragung/Speicherung notwendige Datenmenge bei akzeptablem Qualitätsverlust möglichst weitgehend zu reduzieren. Moderne Verfahren erlauben darüber hinaus die Suche von nahezu beliebigen Objekten in den Daten und die interaktive Wiedergabe der Information. Die diesem neuen Ansatz zugrunde liegenden Konzepte werden in diesem Modul vermittelt. - Projekt Verteilte Anwendungen
Die in dem vorhergehenden Modul „verteilte Anwendungen“ erworbenen Kenntnisse werden in kleinen Teams eigenständig durchgeführten Entwicklungsprojekten angewendet. Mögliche Projekthemen sind u.a Prototypen für Video on Demand, interaktives Fernsehen und hypermediale Systeme.
Im dritten abschließenden Semester des Masterstudiengangs werden die Studierenden jeweils ihr Masterprojekt durchführen, bei dem die Aufgabenstellung weitgehend aus dem Studiendepartment erfolgt. Sie sollen dabei in die am Department durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben eingebunden werden und hier auch den Nachweis ihrer wissenschaftlichen Qualifikation liefern. |
Welche Besonderheiten gibt es in diesem Studium? | | Der Masterstudiengang ist als anwendungsorientierter Studiengang konzipiert, der dafür notwendige Praxisbezug wird durch die folgenden Maßnahmen hergestellt: - in den Lehrveranstaltungen ist fast durchgehend ein Viertel der Zeit für Laborpraktika vorgesehen
- in zwei Pflichtprojekten werden Problemstellungen bearbeitet, die denen eines industriellen Umfelds entsprechen oder u.U. von dort initiiert werden können
- sowohl in den Praktika als auch in den Projekten werden Messgeräte und Software-Werkzeuge eingesetzt, die dem Stand der Technik entsprechen und in der industriellen Praxis weit verbreitet sind
- Masterarbeiten mit Bezug zu Forschungs-und Entwicklungsvorhaben im Department IuE
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Was muss ich als ausländische/r Studienbewerber/in beachten? | | Ausländische StudienbewerberInnen sollten überprüfen, inwieweit die Möglichkeit einer Ausbildung zum Facharbeiter für sie in Deutschland besteht und Fragen über Studienmöglichkeiten, Zulassung, Studiengang und Anerkennung ausländischer Zeugnisse rechtzeitig vor ihrer Reise nach Deutschland - möglichst ein Jahr vor dem gewünschten Studienbeginn - klären. Informationen finden Sie im Internet unter www.haw-hamburg.de/international |
Wie bewerbe ich mich um einen Studienplatz? | | Für die Bewerbung um einen Studienplatz und die Zulassung ist das Studierendensekretariat der HAW Hamburg zuständig: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Studierendensekretariat und Prüfungsamt im Studierendenzentrum Stiftstraße 69, 20099 Hamburg (Campus Berliner Tor) Servicetelefon: + 49.40.25 41 47 40 Mo - Do 9 - 16 Uhr und Fr 9 - 12 Uhr master-application@haw-hamburg.de
Persönliche Sprechzeiten: Mo bis Mi 11 - 13 Uhr, Do 14 - 17 Uhr Informationen zur Master-Bewerbung finden sie Im Internet unter: www.haw-hamburg.de/masterstudium
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Wann bewerbe ich mich? | | Der Studiengang nimmt sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester StudienanfängerInnen auf. Bewerbungsfristen: 1. Dezember - 15. Januar (für das folgende Sommersemester) 1. Juni - 15. Juli (für das folgende Wintersemester). |
Welche Voraussetzungen muss ich für eine Bewerbung mitbringen? | | - Bachelor oder Diplom aus dem Bereich der Elektrotechnik, Informationstechnik und/ oder Informatik
(mind. 210 CP/ Note "gut") - Diploma Supplement oder Auflistung aller studierten
Fächer mit Angabe der Noten - Nachweis über die Ableistung eines Praxissemesters bzw. 22 Wochen Berufserfahrung bei weniger CP
- Kopie Exmatrikulationsbescheinigung des vorherigen Studiums
(incl.Angaben über: Studienfächer, Fachsemesterzahl, Abschluss, Regelstudienzeit - Lebenslauf incl. Aufstellung und Zeugnisse bisheriger
beruflicher Tätigkeiten und Fort- u. Weiterbildungen - Lichtbild neueren Datums
- Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (Abitur o.ä.)
- Begründung der Studienwahl
- Deutschkenntnisse (mindestens DSH 2) (nicht deutsche BewerberInnen)
- Empfehlungsschreiben (optional)
Wichtiger Hinweis:
Bewerberinnen und Bewerber, die nur über 180 Kreditpunkte aus dem Bachelorstudiengang verfügen, müssen 30 Kreditpunkte zusätzlich erwerben. Im jeweiligen Department erfahren die Bewerberinnen oder Bewerber, welche Prüfungen und Lehrveranstaltungen noch erbracht werden müssen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Prof. Vollmer vollmer@etech.haw-hamburg.de . Sie werden für ein Semester befristet zugelassen und immatrikuliert, um die fehlenden 30 Kreditpunkte nachzuholen. Am Ende des Semesters wird über die endgültige Zulassung entschieden. Die fehlenden Kreditpunkte sind bis zur Anmeldung zur Masterthesis zu erbringen. |
Wann beginnen die Vorlesungen? | | Der Vorlesungsbeginn für das Wintersemester 2013/2014: 16. September 2013, für das Sommersemester 2014: 10. März 2014 . Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.haw-hamburg.de/studieren. |
Wie lange dauert das Studium? | | Die Regelstudienzeit beträgt 3 Semester. |
Kostet das Studium etwas? | | Sie müssen pro Semester an der HAW Hamburg folgende Beiträge und Gebühren entrichten: - 291,60 € Semesterbeitrag (setzt sich zusammen aus: 65,- € für das Studierendenwerk, 18,50 € für die Studierendenschaft (AStA), 3,- € für den Härtefond, 155,10 € für das Semesterticket des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) und 50,- € Verwaltungskostenbeitrag) .
Diese Beiträge können sich verändern und sind ohne Gewähr. Weitere Informationen finden Sie unter www.haw-hamburg.de/studium/finanzen-foerderung/semesterbeitrag.html |
Welchen Abschluss kann ich erreichen? | | Master of Science (M. Sc.) |
Ist dieser Studiengang akkreditiert? | | Ja, die Akkreditierung erfolgte durch ASIIN. |
Wer hilft mir bei weiteren Fragen? | | Fragen zu Bewerbung und Zulassung -HAW Master Admissions Office- Stiftstrasse 69 20099 Hamburg (Campus Berliner Tor) Tel.: + 49.40.25 41 47 40 master-application@haw-hamburg.de Persönliche Sprechstunde: Mo - Mi 11 - 13, Do 14 - 17 Uhr Telefonische Sprechstunde: Mo - Mi 10 - 11, Do 13 - 14 Uhr
Inhaltliche Fragen zum Studium -Studienfachberatung- Prof. Dr.-Ing. Jürgen Vollmer Berliner Tor 7, Raum 14.82b 20099 Hamburg Telefon: +49.40.428 75-83 80 juergen.vollmer@haw-hamburg.de
Allgemeine Fragen zum Studium an der HAW Hamburg -Zentrale Studienberatung- im Studierendenzentrum Stiftstraße 69 20099 Hamburg (Campus Berliner Tor) Tel.: + 49.40.428 75-9110 studienberatung@haw-hamburg.de
Sprechzeiten: s. Zulassung |
Weitere Informationen | | ... finden Sie unter www.haw-hamburg.de/ti-ie |
Standort | | Fakultät Technik und Informatik Department Informations- und Elektrotechnik Berliner Tor 7, 20099 Hamburg |