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Informationen für:

  • Studium: Ja oder Nein?

Wo soll ich studieren? Wie finanziere ich mein Studium? Wie läuft ein Studium überhaupt ab? Diese und viele andere Fragen stellen sich viele Studieninteressierte, wenn sie darüber nachdenken, ob sie ein Studium beginnen möchten. Wir haben hier für Sie die Informationen zusammengefasst, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie eine Entscheidung für oder gegen ein Studium fällen.

Ist ein Studium das Richtige für mich?

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Welche Vorteile hat ein Studium gegenüber einer Ausbildung?

  • Das Studium ermöglicht es Ihnen, sich persönlich, fachlich und intellektuell weiterzuentwickeln und Ihren Horizont in viele Richtungen zu erweitern. Sie können z. B. durch Auslandsaufenthalte andere Kulturen intensiver kennenlernen und Ihre sprachlichen Fähigkeiten verbessern.
  • Im Studium können Sie sich tiefergehend mit wissenschaftlichen Inhalten auseinandersetzen.
  • Für ein Studium mit Bachelorabschluss benötigen Sie kaum mehr Zeit als für eine Berufsausbildung (6 bis 7 Semester, also 3 bis 3,5 Jahre).
  • Ein Studium ermöglicht Ihnen in der Regel breitere berufliche Einstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bzw. gehobenere Karrierepositionen als eine Ausbildung, verknüpft mit höheren Verdienstmöglichkeiten.
  • Bestimmte Qualifikationen, zum Beispiel für die Arbeit der Ärztin/des Arztes, der Ingenieurin/des Ingenieurs und der Rechtsanwältin/des Rechtsanwalts, erlangen Sie ausschließlich durch ein Studium.
  • Die Arbeitslosenquote der Akademikerinnen und Akademiker liegt bei zwei bis sechs Prozent und ist damit deutlich niedriger als die der Nichtakademikerinnen und Nichtakademiker. Die Arbeitslosenquote der Nichtakademikerinnen und Nichtakademiker ist ca. doppelt so hoch. Gerade Absolventinnen und Absolventen der HAW Hamburg finden häufig einen schnellen und sicheren Start ins Berufsleben.
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Welche Vorteile hat eine Ausbildung gegenüber einem Studium?

  • Eine Berufsausbildung ermöglicht Ihnen eine frühere finanzielle Unabhängigkeit, sodass Sie auf eigenen Beinen stehen können.
  • Wenn Sie sich zunächst für praktisch–organisatorische Tätigkeiten interessieren oder geeignet fühlen, kommt Ihnen eine berufliche Ausbildung vielleicht eher entgegen als ein Studium.
  • Eine Ausbildung kann als Vorbereitung oder zur Orientierung für ein anschließendes Studium hilfreich sein.
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Welche Vorteile bietet ein duales Studium?

  • Das Unternehmen, mit dem Sie einen Ausbildungs- oder Praktikumsvertrag abgeschlossen haben, zahlt Ihnen bei einer Regelstudiendauer von sechs bis acht Semestern durchgehend eine monatliche Vergütung, da Sie in der vorlesungsfreien Zeit im Unternehmen arbeiten.
  • Sie studieren mit einem verstärkten Praxisbezug. Vorpraxis, Hauptpraktikum und Bachelorarbeit sowie Projekt- und Studienarbeit führen Sie in Ihrem Unternehmen durch. Das duale Studium ist somit ein ideales Angebot für diejenigen, die sowohl theoretische als auch praktische Interessen haben und betont anwendungsbezogen ausgebildet werden möchten. Große Lernbereitschaft und viel Engagement sind erforderlich.
  • Weitere Informationen -> Duale Studiengänge im Praxisverbund
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Welche Möglichkeiten für ein duales Studium gibt es außerhalb der HAW Hamburg?

  • In Baden-Württemberg gibt es Duale Hochschulen, die bis zum 01.03.2009 noch den Namen Berufsakademien trugen. Sie wurden dann in „Duale Hochschule Baden-Württemberg DHBW“ umbenannt und umfassen acht Standorte und drei Außenstellen.
  • Die Berufsakademie verlieh früher staatliche Abschlussbezeichnungen, jetzt verleiht die Duale Hochschule akademische Grade, also den Bachelorabschluss in folgenden Bereichen: Wirtschaft, Technik und Sozialwesen. Mehr Informationen
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Persönliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium

  • Sie verfügen über ein solides schulisches Grundlagenwissen in den Fächern, die auch im Studiengang gefordert werden. Überprüfen Sie dies durch die Übungsaufgaben im Navigator, anhand des Studienplans und des Modulhandbuchs des jeweiligen Studiengangs.
  • Sie haben Freude daran, sich neues Wissen anzueignen, haben ein ausgeprägtes Interesse an den jeweiligen Studieninhalten und sind bereit, sich mit theoretischen Fragestellungen auseinanderzusetzen.
  • Sie bringen die Fähigkeit zum selbstständigen und logischen Denken mit.
  • Sie verfügen über eine gute Selbstorganisation und arbeiten sehr selbstständig. Sie beherrschen Lern- und Arbeitsstrategien, sind bereit, sich Lernstoff eigenständig anzueignen, haben Ihr Zeitmanagement im Griff und verfügen über gute soziale Kompetenzen und Anpassungsfähigkeit für den neuen Lebensabschnitt.
  • Sie sind selbstdiszipliniert.
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Fragestellungen, die zur Klärung der Studierfähigkeit beitragen können

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Studium das Richtige für Sie ist, nehmen Sie sich Zeit und beschäftigen Sie sich mit folgenden Fragen:

  • Habe ich Spaß an komplizierten Fragestellungen und der Auseinandersetzung mit theoretischen Inhalten?
  • Wie gut kann ich selbstständig arbeiten?
  • Welche Fächer liegen mir (Schulnoten können ein Spiegelbild der fachlichen Fähigkeiten sein) und stimmt mein Studienwunsch damit überein?
  • Reicht meine Motivation aus, um evtl. auch „Durststrecken“ im Studium zu überwinden?
  • Passen das Studium und der damit angestrebte Beruf zu meinen Vorstellungen von meiner Zukunft?
  • Wie wichtig ist es mir, möglichst schnell Geld zu verdienen?

Die Gefahr, aufgrund enttäuschter Erwartungen und Vorstellungen das Studium frühzeitig abzubrechen, ist hoch. Deshalb ist es notwendig, sich vorher genau über Inhalte und Aufbau eines Studiums zu informieren und die eigene Motivation zu überprüfen.

Hochschule für Angewandte Wissenschaften oder Universität?

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Was sind die Unterschiede zwischen Unis und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften?

Die Unterschiede haben sich durch die Einführung der neuen Bachelorstudiengänge verringert. In der Regel ist die Studiendauer gleich (sechs bis sieben Semester). Die Arbeitsmarktperspektiven sind gleich gut (wobei die Absolventen der HAW Hamburg in der Regel einen schnellen Start ins Berufsleben haben). Der Zugang zur Uni erfolgt in der Regel über das Abitur, der Zugang zur Fachhochschule erfolgt auch über die Fachhochschulreife bzw. die fachgebundene Hochschulreife.

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Welche Hochschulart passt zu mir?

Für die Uni spricht, wenn Sie

  • sich gerne einen methodisch-theoretischen Zugang zu den Inhalten des Studienfachs erarbeiten wollen.
  • in Wissenschaft und Forschung arbeiten möchten.
  • eine Promotion anstreben. An der Universität haben Sie in der Regel bessere Chancen für Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung.
  • sich gut selbst organisieren können.


Für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften spricht, wenn Sie

  • ein praxisorientiertes Studium suchen:
    • Kontakt zu Betrieben, Unternehmen, Institutionen durch Praktika und Abschlussarbeiten
    • Lehrbeauftragte stammen aus dem Berufsfeld, das sie lehren, und halten enge Verbindung zur Praxis
    • Sie wenden das Gelernte in Laboren, Werkstätten, Studios etc. an und führen während des Studiums regelmäßig Projekte durch.
  • seminaristischen Unterricht in kleinen Seminargruppen statt großer anonymer Vorlesungen bevorzugen.
  • mehr Struktur und Übersicht haben möchten. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind in der Regel kleiner und überschaubarer. Deshalb ist weniger Selbstorganisation erforderlich.

Wie läuft ein Studium ab?

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Wie lange dauert ein Studium?

Die Regelstudienzeit für ein Bachelorstudium beträgt sechs bis sieben Semester. Die Regelstudienzeit für einen Masterabschluss beträgt drei bis vier Semester.

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Wie ist das Studium aufgebaut?

Zum Teil ist bei einzelnen Studiengängen eine Vorpraxis von sechs bis 13 Wochen gefordert. In den meisten Fällen gibt es eine Orientierungseinheit zum Einstieg in das Studium. Im ersten Abschnitt des Studiums werden Grundkenntnisse vermittelt, die dann im zweiten Abschnitt unter anderem durch die Praxisphase vertieft werden. Das Bachelorstudium endet mit dem Verfassen der Bachelorarbeit. Das Masterstudium endet mit der Masterarbeit.

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Welchen Studienabschluss kann ich erwerben?

Je nach Studiengang erwirbt man einen Bachelor of Arts (B.A.), einen Bachelor of Science (B.Sc.) oder einen Bachelor of Engineering (B.Eng.).

Der Bachelorabschluss ist ein berufsqualifizierender Abschluss. Das heißt, Sie können unmittelbar nach dem Abschluss in das Berufsleben einsteigen.

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Welche Angebote zum Studieneinstieg gibt es an der HAW Hamburg?

Zum Vorlesungsbeginn gibt es sogenannte Orientierungseinheiten. Diese sind vom Ablauf je nach Department und Studiengang unterschiedlich. Außerdem bieten fast alle technischen Studiengänge Mathematik-Brückenkurse an, die in der Regel zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn stattfinden.

Das Team Studieneinstieg hilft Ihnen beim Start ins Studium durch wöchentliche Erstsemestertutorien, die von Studierenden höherer Semester durchgeführt werden. Alle Themen und Fragen, die beim Studieneinstieg aufkommen, werden hier gemeinsam bearbeitet, z. B. Fragen zur Lernorganisation und Zeiteinteilung, zu Prüfungen, zu Auslandsaufenthalten und vielem mehr. mehr

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Was ist ein Modul?

Das Studium ist in der Regel in Module unterteilt. In einem Modul wird ein oder zwei Semester lang ein übergeordnetes Thema in verschiedenen Lehrveranstaltungen (z. B. Vorlesungen, Seminaren) behandelt. Am Ende wird in einer Modulprüfung Ihr erworbenes Wissen abgefragt.

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Was ist eine Vorlesung, ein Seminar, eine Übung?

Eine Vorlesung gibt meist einen Überblick über ein Thema. Circa 90 Minuten lang wird eine „Unterrichtsstunde“ im größeren Rahmen durch eine Professorin/einen Professor gehalten. Die Studierenden schreiben das Wichtigste mit. In der Regel muss man sich hierfür nicht anmelden. Eine Vor- und Nachbereitung des Stoffes ist eine wichtige Prüfungsvorbereitung.


In einem Seminar wird der Lernstoff meist vertieft. Es besteht ein stärkerer Diskurs zwischen den Studierenden und dem Lehrenden (in der Regel wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter). In der Regel muss man sich wegen der begrenzten Teilnehmerzahl vor Semesterbeginn anmelden.


Bestimmte Vorlesungen werden von Übungen begleitet, in denen einige Themen und Problemstellungen anschaulich und praxisnah gemeinsam erarbeitet werden.

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Was sind Tutorien und Laborpraktika?

Tutorien werden meist von Studierenden höherer Fachsemester betreut. Dort wird schwieriger Lernstoff aus den Vorlesungen oder Seminaren nachgearbeitet und wissenschaftliche Arbeitstechniken werden eingeübt.

In Laborpraktika können Studierende in Kleingruppen zu bestimmten Themen Experimente durchführen und den theoretisch vermittelten Stoff praktisch anwenden.

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Was sind Leistungskontrollen?

Leistungskontrollen werden in Form von Hausarbeiten, Seminararbeiten, Tests, Klausuren (schriftlichen Prüfungen), mündlichen Prüfungen und Referaten erbracht. In der Regel werden diese benotet.

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Was sind Credit Points?

Credit Points haben nichts mit Noten zu tun. Sie stehen für den Arbeitsaufwand, den sogenannten Workload, den eine Lehrveranstaltung inklusive Vor- und Nachbereitungszeit fordert. Ein Credit Point (CP) entspricht in etwa 25-30 Stunden Arbeitsaufwand. Pro Semester sammelt man rund 30 Credit Points, bei einem sechssemestrigen Bachelor also insgesamt 180.

Die Menge der Credit Points, die pro Modul (bestehend aus mehreren Lehrveranstaltungen) vergeben werden, ist ganz unterschiedlich und hängt von der Anzahl der Veranstaltungen, dem Lernstoff und dem Lektüreumfang ab. Mal gibt es nur ein paar, dann bis zu 15 Credit Points für ein einzelnes Modul. Mal erhält man Credit Points nur für die Teilnahme, dann wieder müssen bestimmte Leistungen wie z. B. eine Hausarbeit, ein Referat, Prüfungen oder Tests erbracht werden.

Die Ergebnisse aus sämtlichen Modulen und der Bachelorarbeit werden zu einer Gesamtnote verrechnet, die später auf dem Abschlusszeugnis steht.

Die Noten werden dabei unterschiedlich gewichtet, entsprechend dem Workload eines Moduls. Die Module mit vielen Credit Points wiegen also schwerer.

Diese Regelungen wurden nach dem ECTS, dem European Credit Transfer and Accumulation System, getroffen, das die Studienleistungen europaweit vergleichbar machen soll.

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Wo finde ich Informationen zum Studienaufbau und zu Prüfungen?

Sie finden detaillierte Informationen zum Studienaufbau und zu den Prüfungen in der Allgemeinen Prüfungs- und Studienordnung sowie im Modulhandbuch des jeweiligen Studiengangs. Diese Dokumente sind in der Regel auf den Seiten des jeweiligen Departments hinterlegt. Übersicht der Departments

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Wer hilft mir bei konkreten Fragen zum Inhalt und Aufbau meines Studienfaches weiter?

Zuständig für inhaltliche Fragen ist die Studienfachberatung des jeweiligen Studiengangs. Ansprechpartner, Adresse und Sprechzeiten finden Sie auf der Website des Departments oder im Bereich "Fragen und Antworten" auf den Studiengang-Info-Seiten.

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Wie kann ich mein Lernen an der Hochschule erfolgreich organisieren?

Planen Sie auf alle Fälle ein höheres Lernpensum als für die Schule ein und sehen Sie ausreichend Vor- und Nachbereitungszeit vor. Lernen Sie kontinuierlich, bilden Sie Lerngruppen, nutzen Sie Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Erfolgreich studieren

Bei Lern- oder Motivationsproblemen nutzen Sie bitte die Unterstützungsangebote der Zentralen Studienberatung, z. B. indem Sie Lernseminare oder Einzelgespräche wahrnehmen. An der HAW unterstützt Sie auch das Team Studieneinstieg mit regelmäßigen Tutorien, die von Studierenden höherer Semester geleitet werden.

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Was ist, wenn ich Prüfungen nicht bestehe?

In der Regel können Sie Prüfungen bis zu zwei Mal wiederholen. Informieren Sie sich in Ihrer Prüfungsordnung (zu finden auf der Homepage Ihres Studiengangs) über die Regelungen in Ihrem Studiengang. Nutzen Sie zudem die Studienberatung oder Studienfachberatung, um die für Ihren Studiengang sinnvolle Strategie zu erarbeiten, wie Sie erfolgreich weiterstudieren.

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Wo kann ich mich informieren, wenn ich ein Semester ins Ausland möchte bzw. dort ein Praktikum machen möchte?

Wenden Sie sich an das International Office, welches Ihnen bei der Organisation des Auslandsaufenthaltes hilft, und informieren Sie sich vorab unter International.

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Wie studiere ich mit Kind?

Studieren mit Kind ist sicherlich eine zusätzliche Herausforderung zum Studium und stellt individuell sehr unterschiedliche Anforderungen. Eine gute Organisation ist immer eine gute Voraussetzung, um Ihr Studium erfolgreich zu meistern. Nutzen Sie darüber hinaus die Beratungsangebote des Familienbüros, der Zentralen Studienberatung oder des AStA nach weiteren Unterstützungsangeboten.

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Welche Unterstützungsangebote gibt es für Studierende mit Behinderung?

Prof. Dr. Dieter Röh ist der Beauftragte für die Belange von behinderten oder chronisch kranken Studierenden der HAW. Er berät Sie gerne zu den verschiedensten Fragen rund um Ihr durch eine Behinderung oder Krankheit erschwertes Studium. In der Zentralen Studienberatung der HAW Hamburg ist für die Beratung behinderter oder chronisch kranker Studierender Katrin Schumann zuständig

Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

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Welche Kosten kommen bei einem Studium auf mich zu?

Sie müssen zu Beginn jedes Semesters einen Semesterbeitrag bezahlen. Darin enthalten sind Gebühren für das Studierendenwerk, die Studierendenschaft (AStA), den Härtefonds, das Semesterticket und ein Verwaltungskostenbeitrag.

Studiengebühren werden ab dem WS 2012/13 nicht mehr erhoben.

Der Semesterbeitrag und die Studiengebühren variieren von Hochschule zu Hochschule.

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Wie finanziere ich mein Studium?

Als Erstes sollten Sie abklären, ob Sie BAföG erhalten. Die Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist eine Form der Studienfinanzierung, zu der es keine günstigere Alternative gibt. Studieren Sie nicht länger als die Regelstudienzeit, wird Ihnen die Hälfte des monatlichen BAföG-Betrages geschenkt. Die andere Hälfte erhalten Sie in Form eines zinslosen Darlehens, das erst nach Ende der Ausbildungszeit in einkommensabhängigen Raten zurückgezahlt werden muss. Sie erhalten diese finanzielle Unterstützung frühestens ab der Antragstellung, nie rückwirkend. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig im Beratungszentrum für Studienfinanzierung des Studierendenwerks (BeSt) informieren. Dort werden Sie auch zu den weiteren Finanzierungsmöglichkeiten beraten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Finanzierung durch Stipendien, Bildungskredite, Fonds oder Nebenjobs. Nützliche Links finden Sie hier:

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Kann ich neben dem Studium arbeiten?

Die Studiengänge sind in der Regel als Vollzeitstudium aufgebaut, das heißt, Sie müssen mit ca. 20 Stunden Studienzeit vor Ort sowie rund 20 Stunden Vor- und Nachbereitungszeit rechnen. Dies erschwert die Kombination von Studium und Arbeit, welche aber die Realität vieler Studierenden ist.

Daneben können für Sie noch besondere Regeln gelten, z.B. wenn Sie bei Ihrer Krankenversicherung familienversichert sind.

Lassen Sie sich dazu im Einzelfall beraten, z. B. bei der Zentralen Studienberatung oder der Studienfachberatung.

 

Letzte Änderung: 12.07.13

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