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Informationen für:

Fakultät Technik und Informatik
Department Maschinenbau und Produktion
Fakultät Technik und Informatik
Foto: HAW Hamburg

Berechnung und Simulation (MSc)

Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (Köln, IW Consult, 2008) erwartet die Industrie von Master-Absolventen die Schlüssel-Qualifikationen:

- analytisches Durchdringen komplexer Entwicklungsaufgaben
- vertieftes Fachwissen in Spezialgebieten
- Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie interdisziplinäres Systemverständnis.

Im Masterstudiengang Berechnung und Simulation wird der Erwerb dieser Qualifikationen durch ein anspruchsvolles Lehrangebot, mit einem hohen Anteil an selbständigem Wissenserwerb und Ergebnispräsentation, unterstützt. Die praktischen Fähigkeiten im Umgang mit kommerziellen Werkzeugen des Computer Aided Engineering (CAE) werden bei der Bearbeitung von Berechnungsprojekten, dem Masterprojekt und der Masterthesis gefestigt. In den Projekten und auf Exkursionen erhalten die Teilnehmer Einblicke in aktuelle Methoden der industriellen Berechnung und Simulation. Erfolgreiche Absolventen des Studienganges sind bereit für die Übernahme komplexer Aufgabengebiete und die weitere Qualifikation zu Führungsfunktionen. Typische Einsatzgebiete sind Berechnungs- und Entwicklungsabteilungen der Industrie und Institute der industrienahen Forschung.

Flyer Berechnung und Simulation

Bildschirmfoto Finite Elemente
Foto: Department MuP

Das Studium

Die durchgehende Verwendung von Computern hat zu tiefen Umbrüchen im industriellen Entwicklungsprozess geführt. Traditionell wurden maschinenbauliche Konstruktionen durch vereinfachte Prinziprechnungen oder durch Versuche an Prototypen abgesichert. Heute wird die Produktentwicklung durch Simulationen an detailgetreuen virtuellen Modellen begleitet – bis hin zur kompletten virtuellen Entwicklung neuer Produkte. Teilnehmer des Studiengangs Berechnung und Simulation vertiefen unter Anleitung erfahrener Dozenten ihre theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten beim Einsatz ingenieurwissenschaftlich fundierter Berechnungsmethoden wie:

  • Methode der finiten Elemente (Nonlinear Methods, Multiphysics)
  • Computational Fluid Dynamics (Finite Volume Method)
  • Methode der Randelemente (Boundary Element Method)
  • Fluid-Struktur-Interaktion (Computational Dynamics and Acoustics)
  • Struktur-Struktur-Interaktion (Tribologie)

 

Über das Spezialangebot hinaus werden gemeinsam mit den Studiengängen Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau und Produktionstechnik und -management allgemeine Themen und Methoden wie Design for Quality, Systemtechnik, Unternehmensführung, Materialtechnologie und System-Management, behandelt. Darüber hinaus enthält der Fächerkatalog Wahlangebote aus weiteren Masterstudiengängen der Fakultät Technik und Informatik.

Foto: HAW Hamburg

Studienziele und angestrebte Lernergebnisse

Im Studiengang sollen computergestützte Methoden der technischen Berechnung und Simulation als integraler Bestandteil der virtuellen Produktentwicklung vermittelt werden. Während sich die Methoden- und Themenwahl an speziellen Schwerpunkten der aktuellen industriellen Anwendung orientiert, liegt der Schwerpunkt der Vermittlung jeweils auf den allgemeinen natur- und ingenieur- wissenschaftlichen Grundlagen. Die so vermittelten analytischen Fähigkeiten der Methodendurchdringung sollen die Studierenden befähigen, Querbezüge zwischen den einzelnen Themengebieten herzustellen und die Fähigkeit zu strukturierter Problemanalyse weiter auszubilden.

Für ihr späteres Berufsleben sollen sie befähigt werden, neue technologische Entwicklungen aufzugreifen, zu bewerten und geeignet im beruflichen Umfeld anzuwenden. Hierfür wird die Priorität von Methodenwissen gegenüber dem Faktenwissen sowie die Wissenschaftlichkeit der Lehre besonders betont. Das Studienziel liegt in der Befähigung zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden bei der Lösung praktischer Problemstellungen. Dies wird insbesondere durch die enge Verzahnung von seminaristischem Unterricht und Laborveranstaltungen sowie die Analyse von Fallbeispielen aus der Industrie betont.  Im Vergleich mit dem  Bachelorstudium sinkt die Themenbreite während die Tiefe der Themenvermittlung steigt.

Foto: Fakultät TI

Studienort Hamburg

In der Hansestadt Hamburg haben sich die Traditionen einer alten Handels- und Seestadt mit moderner Industrie verbunden. Die Stadt ist Standort führender Industrie-Unternehmen der maritimen Wirtschaft, der Luftfahrt, der Automobil-Zulieferindustrie und des allgemeinen Maschinenbaus. Zwischen diesen Unternehmen und der HAW Hamburg bestehen traditionell enge Beziehungen. Das Department Maschinenbau und Produktion ist aus dem im Jahr 1905 gegründeten Staatlichen Technikum der Hansestadt Hamburg hervorgegangen. Um das denkmalgeschützte Hauptgebäude herum gruppiert sich ein moderner Campus mit Labor- und Sozialbauten. In unmittelbarer Nähe liegt die Außenalster, eines der beliebtesten Erholungsgebiete der Hansestadt. Der Hauptbahnhof und das Stadtzentrum sind bequem zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Letzte Änderung: 24.02.14

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