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1. Oktober 2003

Sieger des European Students Talent Award 2003 stehen fest

Entwurf von Architekturstudentin der HAW Hamburg wurde preisgekrönt.

 

Bei der heutigen Ausstellungseröffnung zum 4. internationalen Bülau-Wettbewerb wurde der Entwurf von Imke Siewert, Architekturstudentin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, von der internationalen Jury als besonders herausragend gelobt und – wie vier weitere Entwürfe – mit einem Geldpreis von 2.800 Euro geehrt.

 

Die 32-Jährige hatte für die Gestaltung eines Zentrums am Magdeburger Hafen einen öffentlichen Platz mit einem wellenförmigen Aquarium entworfen und stach damit 51 weitere Arbeiten von 16 Architekturhochschulen aus 10 Nationen aus, auch wenn fünf gleiche Preise vergeben wurden. Reiner Nagel von der Gesellschaft für Hafen- und Standortentwicklung GHS, Hamburg: „Ein Weltklasse-Entwurf“.

 

Der als „European Students Talent Award 2003“ von der Patriotischen Gesellschaft ausgeschriebene 4. Bülau-Wettbewerb sollte Anregungen für die Entwicklung der HafenCity liefern und die architektonische Kreativität der Studierenden fördern. Die Studierenden konnten unter zwei Aufgabenstellungen wählen: Wie könnte das neue Zentrum der "HafenCity" am Magdeburger Hafen aussehen? Wie wäre eine zweite Brücke über den Köhlbrand im Hamburger Hafen zu gestalten?

 

 „Es ist wichtig, in die Planungen der Stadt Hamburg die Gedanken einer jüngeren Generation einfließen zu lassen“, so Oberbaudirektor Professor Jörn Walter. So erwarte er von den eingereichten Entwürfen Lösungen, die dann in konkrete Wettbewerbsausschreibungen einfließen könnten. Das gilt in besonderem Maße für die zweite Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen, deren Realisierung ab 2006 von der Hansestadt anvisiert wird.

 

Die zweite Köhlbrandbrücke soll vor allem das Verkehrsaufkommen der Ost-West-Straße verringern und die Anbindung der HafenCity an den Verkehr gewährleisten. Fast alle hier eingereichten Lösungsentwürfe mussten von der Wettbewerbsjury zurückgewiesen werden, da deren Umsetzung aus statischen Gründen nicht gewährleistet gewesen wäre.

 

Prof. Dr. Peter Stürzebecher vom Fachbereich Architektur HAW Hamburg, der den Wettbewerb konzipiert und organisiert hat, zeigte sich hochzufrieden über die Resonanz der Ausschreibung. Ein weiteres Ergebnis des Wettbewerbs sei die Bildung eines Netzwerks von Architekturhochschulen, das den internationalen Gedankenaustausch fördern werde. Im Hinblick auf die Entwürfe für eine zweite Köhlbrandbrücke wies er darauf hin, dass das Fehlen der ingenieurwissenschaftlichen Kompetenz besonders auffällig gewesen sei.

 

Im Jahr 2004 soll die Ausstellung auch in den Städten der teilnehmenden Architekturhochschulen zu sehen sein. Zusagen gibt es bereits von Tasmanien (Australien), Paris, Nantes, Liverpool Zagreb, Gdansk, Helsinki Karlsruhe, Wien, Venedig und Los Angeles.

 

 

 

Letzte Änderung: 12.12.11

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