Campusleben_HAW_Hamburg_49

Lehrende_HAW_Hamburg_23

Studierende_HAW_Hamburg_18

Informationen für:

Erklärung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg zu dem Fall Abdelghani Mzoudi

 

Im Rahmen des von dem Anwalt von Herrn Abdelghani Mzoudi eingeleiteten Eilverfahren über seine sofortige Zulassung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), sieht sich das Präsidium der Hochschule zu folgender Erklärung veranlasst:

 

Die HAW Hamburg würde mit der Wiederzulassung von Abdelghani Mzoudi zum Studium der Informations- und Elektrotechnik großen Schaden nehmen. Um den Schaden abzuwenden, beruft sie sich auf den § 42 Absatz 3 Nr. 3 HmbHG, mit dem Studierende exmatrikuliert werden können, die der Hochschule durch schweres schuldhaftes Fehlverhalten schweren Schaden zugefügt haben. Dieses Fehlverhalten resultiert aus der Tatsache, dass Abdelghani Mzoudi in einem Ausbildungslager der Al-Quaida trainiert wurde, enge Kontakte zu den Tätern des 11. Septembers unterhielt und radikal-islamistische Ansichten nach wie vor vertritt. In diesem Fehlverhalten spiegelt sich eine Werteordnung wider, die in einem diametralen Gegensatz zu der HAW Hamburg steht, deren Fundamente insbesondere Toleranz, Demokratie, Menschenrechte, Völker-verständigung und Gleichberechtigung der Geschlechter bilden. Die Hochschule, an der Personen unterschiedlichster Kulturkreise arbeiten und studieren, würde sich selbst in Frage stellen, wenn sie Personen aufnähme, die diese Grundsätze so offen verletzen. Das gilt auch für jede andere Person, die extremistischer Gesinnung ist und diese offen oder versteckt vertritt und praktiziert.

 

Aus diesem Grunde begrüßt das Präsidium der Hochschule für Angewandte Wissen-schaften Hamburg auch die Entscheidung der Technischen Universität Hamburg-Harburg, solche Personen aus den gleichen Gründen ebenfalls nicht aufnehmen zu wollen.

Letzte Änderung: 09.03.11

An die Redaktion