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18. Oktober 2006

Erste Herbst-Hochschule für Schülerinnen an der HAW Hamburg

 

Die Herbst-Hochschule an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften findet zum ersten Mal in dieser Woche vom 16. bis 20.Oktober 2006 statt. Die beiden Fakultäten Technik und Informatik am Berliner Tor sowie Life Sciences in Bergedorf der HAW Hamburg bieten in den laufenden Schulherbstferien ein auf interessierte Schülerinnen zugeschnitt­enes Schnupperstudien­programm an, an dem die Mädchen aktiv teilnehmen können.

 

Die HAW Hamburg verfolgt mit diesem Angebot das Ziel, den Schülerinnen den Zusammenhang zwischen Naturwissenschaften und Technik zu veranschaulichen. Außerdem möchte sie die Besonderheiten ihres praxisorientierten Studiums durch die Kombination von Theorie, Labor und Übungen vermitteln. Dieses vielfältige Programm wurde durch den gemeinsamen Einsatz von Professoren, Labormitarbeitern und Studierenden entwickelt und umgesetzt.

 

Franziska Naundorf und Katharina Studemund, beides Oberstufenschülerinnen im Leistungskurs Mathematik und Physik aus Hamburg-Fuhlsbüttel haben die Information über die Herbst-Hochschule für Mädchen aus den Medien erfahren und sich selbstständig angemeldet. Ihren zweiten Tag der Herbst-Hochschule verbrachten sie im Informatik-Labor und programmierten dort unter Anleitung von Prof. Dr. Kai von Luck und seinen zwei studentischen Mitarbeitern virtuelle Roboter (Roboter-Simulation). Ihren Eindruck schildern sie so: „Es bringt Spaß hier zu arbeiten auch wenn wir eher in Richtung Maschinenbau tendieren. Allerdings wissen wir noch nicht, ob wir an eine Fachhochschule wollen oder an eine Uni. Wir sind hier noch unschlüssig. Auf alle Fälle ist es gut, einmal die Unterschiede heraus zu bekommen. Auffällig ist, wie wenige Frauen es hier gibt, das ist erschreckend und muss sich ändern.“ Dass für die Herbst-Hochschule die Herbstferien draufgehen macht ihnen nichts aus, denn eine Orientierung wollen sie sich geben und haben sie auch schon. Beide haben jeweils im Rahmen des Schüleraustauschs ein Jahr im Ausland, in den USA und Südafrika, gelebt und ziehen ihre Offenheit und Dynamik auch daraus. Für die HAW Hamburg wäre es ein Erfolg, wenn solch aufgeschlossenen Schülerinnen demnächst an der Hochschule studieren.

 

Weitere Informationen:

Fakultät Technik und Informatik:

E-Mail: schulen(@)rzbt.haw-hamburg.de;

Fakultät Life Sciences:

E-Mail: schulen(@)rzbd.haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 09.03.11

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