Campusleben_HAW_Hamburg_51

Lehrende_HAW_Hamburg_27

Studierende_HAW_Hamburg_12

Informationen für:

19. Juli 2007

Wie Elternschaft gelingt

Projekt zum Kinderschutz an der Fakultät Soziale Arbeit und Pflege (HAW Hamburg) wird im Bundes-Aktions-Programm „Frühe Hilfen“ gefördert.

 

Das Projekt „Wie Elternschaft gelingt“ an der Fakultät Soziale Arbeit und Pflege (HAW Hamburg) wird im Rahmen des Bundes-Aktions-Programms „Frühe Hilfen“ der Bundesfamilien­ministerin zum Kinderschutz gefördert. Es wird von Prof. Dr. Gerhard J. Suess geleitet und knüpft an ein bereits seit drei Jahren laufendes Praxisforschungsprojekt „Frühe Hilfen“ an. Mit dem neuen Projekt können Be­müh­­un­gen, wirksame Hilfen für belastete junge Eltern auf der Grundlage des amerikanischen Frühinterven­tionsprogramm STEEP zu entwickeln, fortgeführt werden. Die Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), die das Kinderschutz­projekt gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam unter Leitung von Frau Prof. Dr. Ludwig-Körner durchführt, sind dabei die einzigen im Förderprogramm bedachten Fachhoch­schulen. Die Höhe der Förderung liegt zwischen 157.000 und 175 .00 Euro, die Laufzeit beträgt drei Jahre (Juli 2007 bis Juni 2010). Das Nationale Zentrum „Frühe Hilfen“ übernimmt die administra­tive Abwicklung der Projektför­derung sowie die fachliche Begleitung und Vernetzung der Projekte.

 

In verschiedenen Regionen Deutschlands existieren bereits einzelne Projekte und Modelle zur Unter­stützung der Entwicklung von Kindern und zu einem besseren Schutz in der frühen Kindheit. Mit dem seit November 2006 bestehenden Pro­gramm „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme“ wurden nun vom Bundesmini­sterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend weitere Projekte zur Förderung und wissenschaftlichen Begleitung ausgewählt. Im Mittelpunkt des Projekts „Wie Elternschaft gelingt“ an der Fakultät Soziale Arbeit und Pflege steht die Verbesserung der Erreichbarkeit von belasteten Eltern und ihre Begleitung mit passgenauen Hilfen. Dabei bindet es Akteure aus den Bereichen Jugendhilfe und Gesund­heits­wesen in einen Qualitäts­ent­wicklungs­prozess ein. Werdende Mütter beziehungsweise Paare sollen im Übergang zur Elternschaft besser erreicht und effektiv be­gleitet werden, deren Lebensbedingungen durch eine Kumulation verschie­dener Risikofaktoren gekennzeichnet sind. Die wesentlichen Maßnahmen sind: Frühzeitige Identifikation stark belasteter werdender Eltern während der Schwangerschaft und deren Risiko­bewertung nach der Geburt unter Einbeziehung von verfüg­baren Ressourcen; Imple­mentierung passgenauer früher Hilfen für hoch belastete Familien mit Säug­lingen und Kleinkindern in das Regelsystem der Jugendhilfe; Schaffung von Clearing-Systemen zur Identi­fi­­kation und Vermittlung von Eltern-Kind-Paaren mit intensivem Hilfebedarf. Das Ziel, ein empirisch fundiertes Instru­mentarium zur Qualitätsentwicklung im Bereich Früher Hilfen zu entwickeln, wird in enger Kooperation mit der Hamburger Behörde für Soziales und Gesundheit angestrebt.

 

Weitere Informationen: www.fruehehilfen.de und http://www.fruehehilfen.de/1877.98.html 13.07.2007

 

Kontakt:

HAW Hamburg, Fakultät Soziale Arbeit und Pflege

Prof. Dr. Gerhard J. Suess,

Tel. +49.40.428 75-7004; Mobile: +49.179.5838074

info(@)gerhard-suess.de; www.gerhard-suess.de

 

Letzte Änderung: 09.03.11

An die Redaktion