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3. Dezember 2007

DAAD-Preisverleihung 2007: Ausnahmestudent aus Kenia wird ausgezeichnet

 

Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für herausragende Leistungen ausländischer Studierender an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) geht in diesem Jahr an Erick Mule Kitili, Student aus der ost-afrikanischen Republik Kenia. Erick Mule Kitili (23) studiert sehr erfolgreich im fünften Semester Flugzeugbau an der Fakultät Technik und Informatik (TI). Mit dem begehr­ten DAAD-Preis 2007 werden seine herausragenden Studienleistungen sowie sein fachliches, soziales und interkulturelles Engagement gewürdigt.

 

„Herr Kitili hat im ersten und zweiten Studienjahr überdurchschnittlich gute Studienleistungen erbracht. Dies trifft insbesondere auf die mechanischen Grundlagenfächer Statik, Festigkeitslehre, Festigkeit im Leichtbau und Finite Elemente zu. Er war im Fach Festigkeit im Leichtbau und Finite Elemente einer der ersten Studierenden, die mit 0,7 benotet wurden“, begründet Prof. Gerhard Laging die Nomi­nierung Erick Kitilis für den diesjährigen DAAD-Preis.

 

Neben seinen herausragenden Studienleistungen im anspruchsvollen Studienfach Flugzeugbau, zeichnet sich der kenianische Student durch seine kommunikative, gewandte und hilfsbereite Art aus. Seine Bekanntheit und Belieb­theit zeigt sich an den zahlreichen Kontakten zu ausländischen und deutschen Studierenden. Seine guten Sprach­kenntnisse ermöglichen es ihm, für afrikanische Landsleute in amtlichen Angelegenheiten und vor Gericht als Dolmetscher tätig zu werden. Erick Mule Kitili spricht fließend Deutsch, Englisch und die kenianische Amtssprache Kisuaheli. Als Ferienjob unterrichtet er deutsche Kinder als "camp councelor" in englischen Feriencamps. Auch bei den Kindern scheint seine Begei­sterungsfähigkeit und sein Organisationstalent gut anzukommen, das belegen die Referenzschreiben der Organisatoren. In der Abschlussphase seines Studiums möchte der ehrgeizige und begabte Kenianer seine Kenntnisse im Bereich der Konstruktion von Fugzeugkabinen und Kabinensystemen vertiefen und einem Thema aus diesem Fachgebiet seine Abschlussarbeit widmen. Auf diesem Gebiet kann er sich auch ein berufliches Engagement vorstellen.

 

Erick Mule Kitili wurde in Nairobi, der Hauptstadt Kenias, geboren. Seine Eltern gehören zur akademisch gebildeten Oberschicht des Landes; allen drei Kindern wurde eine gute Schul- und Hochschulausbildung zuteil. Der ältere Bruder qualifizierte sich für das heimische Bankgewerbe, die Schwester studiert Digital Media an der Hochschule Bremen. Erick Kitili studiert seit dem Wintersemester 2005/06 Flug­zeugbau an der HAW Hamburg.

 

Die Preisverleihung findet heute um 15.30 Uhr, in der HAW Hamburg, Berliner Tor 7,

Raum 11.01, statt. Die Laudatio wird vom Vizepräsidenten der HAW Hamburg,

Prof. Christoph Maas, gehalten.

 

Kontakt:

Akademisches Auslandsamt / International Office

Dr. Reinhold Billstein

Telefon: 040/428 75 9180

E-Mail: billstein(@)haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 09.03.11

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