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4. Oktober 2007

HAW Hamburg in der BMBF-Förderlinie „IngenieurNachwuchs“ erfolgreich

– BMBF-Initiative fördert junge Wissenschaftler an Fachhochschulen –

 

Deutsche Unternehmen brauchen dringend gut ausgebildete Ingenieure. Fachhochschulen bilden dabei rund 60 Prozent des Ingenieurnachwuchses in Deutschland aus. Sie werden deshalb vom Bundesminis­terium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt gefördert, wie aus einer Pressemitteilung des BMBF im August dieses Jahres hervorgeht. Deshalb hat das BMBF in 2007 die mit jährlich rund 10 Millionen Euro dotierte Förderlinie „IngenieurNachwuchs“ gestartet. Mit der zweiten Förderrunde, für die jetzt die Ausschreibung läuft, wird der Bereich Elektrotechnik angesprochen. „Wir können den kontinuierlichen Anstieg des Fachkräftebedarfs nur bewältigen, wenn wir frühzeitig unseren Nachwuchs und die Fachhoch­schulen in ihrem Engagement unterstützen“, so die Bundesministerin Annette Schavan.

 

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) hat diese Initiative des BMBF bereits 2006 aufgegriffen und 2007 zwei Projekten darin durchgeführt. Insgesamt wurden fünf Forschungs­anträge aus dem Department Maschinenbau und Produktion der Fakultät Technik und Informatik (TI) der HAW Hamburg als förderungs­würdig eingestuft. Für 2008 bereitet die HAW Hamburg derzeit sieben weitere Forschungsanträge für das Department Informations- und Elektrotechnik vor. Die Skizzen dazu wurden heute bei der BMBF-Förderlinie „IngenieurNachwuchs“ eingereicht. Das Drittmittelvolumen (zuzüglich anderer Forschungsprogramme) im Bereich der Ingenieurwissenschaften an der Fakultät Technik und Informatik beträgt zurzeit 4,5 Mio. Euro.

 

„Mit 192.000 Studierenden und 26.000 Absolventen jährlich sind die Fachhochschulen die wichtigsten Ausbildungsstätten für den Ingenieurnachwuchs. In den auf drei Jahre angelegten BMBF-Projekten führen Studierende im Team erste forschungsnahe Projektarbeiten im Rahmen ihres Studiums durch. Anspruchs­volle Themenstellungen werden von Bachelor- und Masterabsolventen bearbeitet. Schließlich werden wesentliche Forschungsarbeiten mit sehr großem zeitlichem Umfang von Projektmitarbeitern in Form kooperativer Promotionen zusammen mit einer Universität erstellt.“ Die Förderlinie „IngenieurNachwuchs“ „ist dabei erfolgreich gestartet. In der ersten Ausschreibung im Themenschwerpunkt Maschinenbau wurden 40 Projekte an Fachhochschulen in ganz Deutschland mit insgesamt 9,3 Millionen Euro gefördert. In den Projekten sind rund 400 Nachwuchsingenieure involviert – vom Studierenden bis zum Professor.“

 

An der Fakultät TI studieren derzeit zirka 5500 Studierende. Es werden Studiengänge in den Bereichen Maschinen­bau, Energietechnik, Informatik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau angeboten.

 

Weitere Informationen http://www.bmbf.de/press/2103.php und www.haw-hamburg.de/ti.

 

Kontakt: HAW Hamburg

Department Maschinenbau und Produktion

Prof. Dr.-Ing. Holger Watter

Tel. +49.40.428 75-8688 ; Mobil: 0171/ 530 030 9

E-Mail watter(@)rzbt.haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 09.03.11

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