Campusleben_HAW_Hamburg_49

Lehrende_HAW_Hamburg_23

Studierende_HAW_Hamburg_18

Informationen für:

4. November 2008

Soziales Engagement persönlich würdigen

– Exzellenzpreises Soziale Arbeit der HAW Hamburg wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen –

Im Siemens-Festsaal in Hamburg St. Georg wurde am Dienstag, den 4. November 2008, der mit 5.000 Euro dotierte „Exzel¬lenz¬¬¬preis Soziale Arbeit“ zum zweiten Mal vergeben. Der Exzellenz¬preis Soziale Arbeit wurde durch den Staatsrat Dr. Michael Voges der Hamburger Sozialbehörde und die Fakultät Wirtschaft und Soziales der HAW Hamburg verliehen.

Der Preis ehrt ausgesuchte Personen des öffentlichen Lebens. Ausge¬zeichnet werden Ausnahmepersönlichkeiten, die durch langjähriges und qualitätsorientiertes Engagement Vorbildliches im Bereich der Sozialen Arbeit in Hamburg leisten.

Die diesjährige Preisträgerin ist Petra Fischbach (39 Jahre), Geschäftsführerin von Hamburg Leuchtfeuer und Vorstandsvorsitzende der Leuchtfeuer Stiftung. Im Fokus ihrer Arbeit stehen schwer kranke und sterbende Menschen. Ihnen und ihren Zu- und Angehörigen geschützte Orte zu bieten mit persönlicher und  indivi¬dueller Begleitung und Betreuung, das ist ihr Ziel. Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern, Unter¬nehmern und Prominenten trägt sie außerdem dazu bei, Themen wie Abschied, Trauer und Gedenken zurück zu holen in die gesellschaftliche Mitte. Petra Fischbach ist sowohl gelernte Bank¬kauffrau als auch Krankenschwester, studierte erfolgreich an der HAW Hamburg Sozialpädagogik und schloss an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin den Masterstudiengang Sozialmanagement ab.

Persönliches Engagement wird persönlich gewürdigt, dieses Konzept unterscheidet den Exzellenzpreis Soziale Arbeit von anderen. Hintergrund der Preisidee ist der chronisch unterbewertete Status der Sozialen Arbeit. Im Mittelpunkt der Auszeichnung steht deshalb die Person mit ihrer persönlichen Leistung: Das Preisgeld geht an direkt an sie. Weitere Voraussetzungen für die Nominierung sind: Man wird von Führungs¬¬kräften der Sozialbranche, Professoren aus dem Rauhen Haus und der HAW Hamburg vorge¬schlagen. Die Preisträger müssen in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik diplomiert sein und eine lang¬jährige exzellente und vorbildliche soziale Arbeit geleistet haben.

Die hochkarätig besetzte Jury aus Professoren und anerkannten Personen der Sozial¬branche und des Stiftungswesens wählte Petra Fischbach unter weiteren nominierten Kandidaten einstimmig aus. Das Preisgeld von 5.000 Euro, das für 10 Jahre bereits feststeht, ist gespendet von Professoren der HAW Hamburg ebenso wie von Geschäftsleuten überwiegend aus dem Hamburger Lions Club. Ebenso unterstützt Siemens die Preisverleihung des Exzellenzpreises Soziale Arbeit mit Räumlichkeiten und Catering.

Prof. Michael Stawicki, Präsident der HAW Hamburg: „Frau Fischbach hat sich denjenigen verschrieben, die am Ende der gesellschaftlichen Kette stehen. Ihr Engagement ist bewundernswert und vorbildlich. Dafür möchten wir ihr mit dem Exzellenzpreis Soziale Arbeit danken. Soziale und akademische Leistungen kommen in ihr auf hervorragende Weise zusammen.“ (in der Abnahme!)

Dr. Michael Voges, Staatsrat der Hamburger Sozialbehörde: „Der Hospizgedanke betrachtet das Sterben als einen Teil des Lebens. Frau Fischbach trägt in diesem Sinne mit ihrem Einsatz wesentlich dazu bei, dass Schwerstkranke ihre letzten Lebenstage in Würde und möglichst selbstbestimmt verbringen können. Dieses Engagement für jeden Einzelnen, aber auch der Umgang mit den Tabu-Themen Tod und Trauer in der Öffentlichkeit, sind eindrucksvoll und haben absoluten Vorbildcharakter.“

Petra Fischbach, Preisträgerin und Geschäftsführerin von Hamburg Leuchtfeuer: „Über diese hohe Auszeichnung freue ich mich sehr und fühle mich persönlich geehrt. Ich verstehe diesen Preis jedoch auch als Würdigung und Anerkennung der Arbeit von Hamburg Leuchtfeuer, seinen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Förderern. Die Auszeichnung ist Ansporn für mich, Hamburg Leuchtfeuer auch weiterhin als fortschrittliches und innovatives Sozialunternehmen zu führen und zu leiten für die, um die es uns in unserer Arbeit geht: Den schwerkranken und sterbenden Menschen.“


Kontakt HAW Hamburg
HAW Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales
Prof. Dr. Jens Weidner
Tel. +49.40.816 405
E-Mail: mailto:nfo(@)prof-jens-weidner.de
www.haw-hamburg.de
www.diakonie-hamburg.de

Letzte Änderung: 09.03.11

An die Redaktion