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1. September 2010

Erfolgreiche Kooperation von HAW Hamburg und Albertinen. Erster Jahrgang schließt Dualen Studiengang Pflege ab

 

Im Albertinen-Haus in Hamburg-Schnelsen wurden heute im Rahmen eines Festaktes den ersten 18 Absolventen/innen des Dualen Studiengangs Pflege (Bachelor of Arts) die Urkunden für den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums überreicht. Der Studiengang wird gemeinsam von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) und dem Albertinen-Diakoniewerk e.V. durchgeführt.

 

Nach vier Jahren Studium und Generalisierter Pflegeausbildung erhalten die Studierenden gleich zwei Abschlüsse: den staatlich anerkannten Berufsabschluss als generalisierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und einen Bachelor of Arts in Pflege. Das gesamte Studiengangskonzept ist einmalig in Deutschland und als Pionierstudiengang 2006 vom Albertinen-Diakoniewerk und der HAW Hamburg konzipiert worden. Hochrangige Vertreter/innen von Gesundheitsbehörde, HAW Hamburg und dem Albertinen-Diakoniewerk würdigten den Studiengang als ebenso praxisnahe wie zukunftsorientierte akademische Pflegeausbildung.

 

Signifikantes Merkmal des Studiengangs ist die außerordentlich enge Verzahnung von Theorie und Praxis, da die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und das Studium über die gesamte Ausbildungs- und Studiendauer von vier Jahren hinweg integriert miteinander verbunden sind. Das übergreifende Ziel des Studiengangs ist es, die Studierenden auf einer wissenschaftlichen Grundlage für die patientennahe Pflegeversorgung von Menschen aller Altersstufen zu befähigen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Ausrichtung auf die Beratung zur Gesundheitsförderung/Prävention. Das Studienangebot orientiert sich in Aufbau, Struktur, Inhalten und Qualifikationszielen an internationalen grundständig qualifizierenden Pflegestudiengängen. 

 

Senator Dietrich Wersich, Präses der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz: „Die Anforderungen an die medizinische und pflegerische Versorgung werden immer komplexer. Deshalb brauchen wir Pflegekräfte, die komplexe Pflegeprobleme mit einem wissenschaftlichen Verständnis analysieren, lösen und letztendlich die Pflege im Interesse der Patienten auch weiterentwickeln können. Diese Kompetenz kann im Rahmen des dualen Studiengangs entwickelt werden. Das Ungewöhnliche und in gewisser Hinsicht Wegweisende an diesem dualen Studiengang ist die konsequente Umsetzung eines integrierten Ausbildungs- und Studienkonzeptes. Erstmalig führen eine Berufsfachschule und eine Hochschule nicht nur eine gemeinsame Ausbildung, sondern auch eine gemeinsame Abschlussprüfung durch.“

 

Prof. Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vizepräsidentin HAW Hamburg: „Wir sind als praxisorientierte Hochschule für Angewandte Wissenschaften stolz auf diese Kooperation mit dem Albertinen Diakoniewerk e.V., dem sein guter Ruf als hoch kompetente medizinische Einrichtung vorauseilt. Die Zusammenarbeit unserer zwei Einrichtungen verstärkt unsere Kompetenzen und Stärken synergetisch und schafft das längst eingeforderte zukunftsorientierte Studienmodell einer akademisierten Pflege. Wissenschaft wird von Menschen gemacht, und hier sind Hamburger Persönlichkeiten aufeinander zugegangen, um Brücken zwischen renommierten Einrichtungen aufzubauen, um etwas Neues zu schaffen. Ich empfinde diese Aktivität als vorbildlich und begrüße sie ausdrücklich.“

 

Pastor Dr. Stefan Stiegler, Vorstand Albertinen-Diakoniewerk e.V.: „Die Pflege hatte in Albertinen von Anfang an einen besonderen Stellenwert, weil für uns die besondere Zuwendung und Nähe zu Patienten und Bewohnern ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist. Deshalb sind wir der Ansicht, dass gerade angesichts des drohenden Fachkräftemangels und der immer höher werdenden Arbeitsverdichtung in der Gesundheitswirtschaft in die Verbesserung der Pflegequalität investiert werden muss: Der Duale Studiengang Pflege in Kooperation mit der renommierten Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ist eine solche Investition in die Zukunft, weil er Menschen dazu befähigt, den Pflegealltag wissenschaftlich zu reflektieren und so die Grundlage zu schaffen für eine weitere Verbesserung der Pflegequalität.“

 

 

Verena Schmidt, Absolventin: „Den Pflegeberuf gleichzeitig in Form einer Ausbildung und einem Studium zu erlernen, garantiert ein Höchstmaß an Praxis, verbunden mit dem notwendigen Blick über den Tellerrand hinweg. Ich freue mich, zu den ersten Absolventinnen dieses Studiengangs zu gehören und fühle mich für die zukünftigen Aufgaben gut gewappnet.“


Für Rückfragen und weitere Informationen:
Dr. Fabian Peterson
Leiter PR/Unternehmenskommunikation
Albertinen-Diakoniewerk e.V.
Süntelstr.11a in 22457 Hamburg

Tel: (040) 5588 2408
Fax: (040) 5588 2485
Mobil: 0175 269 04 74
E-Mail: Fabian.Peterson(@)albertinen.de

 


Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg.
 
Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.

In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 80.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Über 1000 stationäre Krankenhausbetten und 64 teilstationäre Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 14 Hospizplätze, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Zur Albertinen-Gruppe gehören auch ein Blutspendedienst, die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 120 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 214 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH.

Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.
 
Die rund 2800 Beschäftigten der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 190 Millionen Euro.

 

Letzte Änderung: 09.03.11

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