21. Oktober 2010

Jugendhilfe in Zeiten der Finanznot

 

Die neue standpunkt : sozial, Zeitschrift der Fakultät Wirtschaft und Soziales, greift das Thema „Jugendhilfe in Zeiten der Finanznot“ auf.

 

Der Themenschwerpunkt des neuen Heftes legt die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen der aktuellen Sparpolitik auf die Familien- und Sozialpolitik, insbesondere auf die Allgemeinen Sozialen Dienste (ASDs). Dabei werden auch systematische Probleme der Arbeit in den ASDs thematisiert. Aktuelle Handlungskonzepte und Steuerungsinstrumente kommen auf den Prüfstand. Ein Beitrag zum Thema Schulabsentismus wirft dabei einen Blick auf die Hamburger Verhältnisse. Ebenfalls wird die aktuelle Entwicklung der Hamburger ASDs zu einer „zentralen Vermittlungsinstanz städtischer Erziehungs- und Unterstützungsleistungen“ skizziert.

 

Weitere Themen des Heftes sind u.a. das „Conferencing“, eine neue prototypische Methode in der Sozialen Arbeit. In moderierten Gesprächsrunden mit Beteiligten wird die Wiederherstellung von „Gerechtigkeit“ („Restorative Justice“) angestrebt. Vorgestellt wird außerdem „animo“, eine Hamburger Werkstatt für Behinderte, die psychisch kranken Menschen hilft, Schritt für Schritt wieder „in die Arbeit hineinzuwachsen“.

 

Ferner findet sich im Heft ein Kapitel aus dem Roman „Pussykiller“ von Pavo Pejic, einem Studenten im siebten Semester am Department Soziale Arbeit. „Pussykiller“ gibt einen Einblick in das Leben des Ich-Erzählers Paul und seiner Freunde aus einer Jugend-Gang im Hamburger Stadtteil Dulsberg. Abgerundet wird das Heft durch weitere Informationen aus dem Department Soziale Arbeit, das Programm von ZEPRA (Zentrum für Praxisentwicklung) sowie Buchbesprechungen.

 

Das Heft umfasst 168 Seiten und kann für 5 € (plus 2 € Versand) bestellt werden.

 

Bestellungen
HAW Hamburg, Fakultät W & S
standpunkt : sozial
Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg
dietrich.treber(@)sp.haw-hamburg.de
www.standpunkt-sozial.de