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26. Juni 2009

Startschuss für kreative Städte
    
Europäische Union fördert Innovationsprojekt der HAW Hamburg mit 4,1 Millionen Euro
Künstler, Freischaffende und Wissenschaftler beleben eine Stadt, wandeln sie, und tragen zu ihrer Strahlkraft bei. Mit dem Projekt "Creative City Challenge" will die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg diese Potenziale nutzen und die Kreativwirtschaft in europäischen Städten fördern. Für ihr innovatives Projekt erhält die Hochschule von der Europäischen Union 4,1 Millionen Euro.

Insgesamt zwölf Städte aus der Nordseeregion nehmen an der "Creative City Challenge" teil, darunter Orte in Belgien, Dänemark, Deutschland Großbritannien, den Niederlanden und Schweden. Konkret sollen einzelne kreative Projekte gefördert und mit der traditionellen Wirtschaft vernetzt, die Kooperation von Unternehmen und Universitäten gestärkt werden. Durch die länderübergreifende Zusammenarbeit können wettbewerbsfähige, innovative und kreative Regionen rund um die Nordsee voneinander lernen und Einblicke in die Arbeit anderer Institutionen erhalten, sich austauschen und entfalten. In den EU-Mitgliedsländern arbeiten zurzeit geschätzte 6,4 Millionen Menschen im kreativen Sektor, von denen die meisten in 1,4 Millionen Kleinunternehmen oder als Freischaffende tätig sind.

"Viele Städte müssten ihr Potenzial für Innovationen mehr nutzen. Ihnen fehlt eine integrierte Strategie, die die örtliche Politik und die im Lissabon-Vertrag gesetzten Ziele berücksichtigt. Mit der "Creative City Challenge" schaffen wir genau den Rahmen, den die Städte brauchen, um ihr kreatives Potenzial voll auszuschöpfen", sagt Prof. Walter Leal von der HAW Hamburg. Durch erfolgreiche Projekte wie die Internet-Klimakonferenz "Klima 2009" oder die Life Sciences-Börse sicherte sich die Hochschule die Koordination der Challenge. Das Konzept unterstützt die regionale und überregionale wissenschaftliche Zusammenarbeit der Stadt Hamburg und wurde von der Europäischen Kommission als Teil des "European Year of Creativity and Innovation" genehmigt.

Kontakt:
Prof. Dr. Walter Leal
HAW Hamburg, Forschungs- und Transferzentrum Application of Life Sciences
Tel.: 040/428 75-6313
E-Mail: walter.leal(@)haw-hamburg.de


Weitere Informationen:
www.haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 09.03.11

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