Campusleben_HAW_Hamburg_30

Lehrende_HAW_Hamburg_10

Studierende_HAW_Hamburg_27

Informationen für:

6. Juli 2009

HAW Hamburg mit drei Teams erfolgreich beim Finale der "FERCHAU Challenge 1.0"

Auf Ketten, mit vier Beinen oder Rakete an Bord - so gingen die von Studierenden-Teams erstellten Roboter vom 5. bis 7. Juni 2009 auf Korsika an den Start. Anlass: Das Finale des Entwicklungswettbewerbs "FERCHAU-Challenge 1.0" der FERCHAU Engineering GmbH für Studenten und Schüler. Studententeams aus ganz Deutschland hatten sich beworben, um das Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro abzustauben. Nur elf qualifizierten sich für das Finale, darunter drei Teams mit Beteiligung der HAW Hamburg.

Alle Teams entwickelten unbemannte Objekte, die sich durch Wasser, Wind, Sonne und/oder Elektrik angetrieben auf unterschiedlichsten Bodenbegebenheiten fortbewegen können.

Team "Beachrunner" der HAW Hamburg mit M.E.L.I.:
Die Strandläufer entwickelten ein Laufinstrument mit Vierbeinantrieb, das durch die Umsetzung von Hebelbewegungen voranschreitet. Optisch erinnert das Projekt "Strandläufer" an eine Spinne. Das Vehikel wird in Bewegung gesetzt, indem die gegenüberliegenden Beine über eine Steuerscheibe entlastet werden und der Körper gedreht wird. Im Gegensatz zu einem radangetriebenen Fahrzeug liegt der Vorteil der gewählten Konstruktion in der vollständigen Abdichtung zum Außenmedium. Dies ermöglicht auch den Gebrauch des "Strandläufers" in dünnflüssigen Medien oder Feinstaub.

Team "Transformers" der RWTH Aachen und der HAW Hamburg mit M.I.L.A.:
Die Studierenden kreierten ein Fahrzeug mit innovativem autonomem Steuerungskonzept. Mittels optischer Streckenerkennung auf einem 50 MHz Mikrocontroller ist es in der Lage, sich selbständig an einer Streckenmarkierung zu orientieren und so ohne Fernsteuerung unbekannte Wege samt Kurven und Steigungen abzufahren. Druckluft und Solarzellen versorgen das Fahrzeug mit Energie. Als kleines Highlight wurde "M.I.L.A." mit einer Startrampe für eine Rakete bestückt ins Rennen geschickt, die im großen Finale gezündet wurde.

"The F-Team" der FH Osnabrück, der HS Bremerhaven und der HAW Hamburg mit "Big Mama":
"Big Mama" ist ein Kettenfahrzeug, das auf beliebigem Untergrund manövrierfähig ist. Die Energieversorgung befindet sich direkt an Board und nutzt sowohl Solar- als auch Windenergie. Diese Konstruktion gewährleistet eine permanente Energieversorgung des Roboters auch während der Fahrt.

Alle Teilnehmer betrachteten den Wettbewerb als spannende Herausforderung mit hohem Spaßfaktor. Die Möglichkeit, das Vorgehen anderer Teams zu beobachten, beschrieben die Studierenden als Inspiration und Chance für Einblicke in das weite Feld von Entwicklung und Konstruktion.

Weitere Informationen:


http://challenge.ferchau.de

Letzte Änderung: 09.03.11

An die Redaktion