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Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Competence Center
Bild: Steffi Grimme

Das war die WindEnergy Messe 2018

Die WindEnergy Hamburg hat im September sehr deutlich gezeigt, dass sie die wichtigste Plattform in der globalen Windindustrie ist. Rund 35 000 Fachbesucher aus 100 Ländern besuchten die Messe. Knapp 1500 Aussteller aus 40 Ländern präsentierten neues Wissen und neue Technologien. Alle Keyplayer der gesamten Wertschöpfungskette waren in den neun ausgebuchten Messehallen vertreten. Die Schwerpunktthemen der Leitmesse waren in diesem Jahr „Dynamische Märkte”, „Kosteneffizienz” und „Smart Energy”. Sie adressierten somit die wichtigsten Entwicklungen der weltweit wachsenden Windindustrie.

Zu den Ausstellern gehörte in diesem Jahr auch die HAW - Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. In der Halle A4 am Stand 301 präsentierte sich im InnovationCorner des Cluster Erneuerbare Energie Hamburg das CC4E der HAW Hamburg mit dem Projekt NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende und der interdisziplinären Projektinitiative X-ENERGY.

Das Projekt X-Energy unterstützt die erfolgreiche Realisierung der Energiewende in den Bereichen Windenergie, Systemintegration und Energiespeicherung. Von den zwölf Einzelprojekten stand das Projekt X-Rotor auf der WindEnergy im Vordergrund. Die Stromgestehungskosten müssen beim zukünftigen Ausbau der WEA weiter gesenkt werden. Dazu werden in dem Projekt innovative Konzepte von Zweiblatt- und Multirotoranlagen herkömmlichen Dreiblattanlagen gegenübergestellt.  Bei dem Standevent am 27.9.2018, an dem Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Administration teilnahmen, wurde das Multirotorexponat vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Janine Becker, Partnerschaftssprecherin von X-ENERGY, stellte Prof. Dipl.-Ing. Peter Dalhoff, Projektleiter von X-Rotor -Multirotor, aktuelle Ergebnisse aus dem gemeinsamen Projekt mit Siemens Gamesa Renewable Energy vor. Gegenüber einer WEA mit einem Dreiblattrotor bieten Multirotoranlagen verschiedene Vorteile. So bietet bei vergleichbarer Rotorkreisfläche ein Multirotor gegenüber einer Anlage mit einem Rotor eine deutliche Gewichtsersparnis. So würden z.B. neun kleine Rotoren nur ein Drittel eines ertragsgleichen großen Einzelrotors wiegen. Bei turbulenten Windverhältnissen ist eine Multirotoranlage weniger anfällig als ein Einzelrotor. Bis jedoch eine Prototypenanlage ihren Betrieb aufnimmt, sind allerdings noch einige Forschungsfragen zu klären.

Prof. Dipl.-Ing. Dalhoff, stellv. Leiter des CC4E bilanziert: „Die Messe bot eine tolle Gelegenheit, Partnern und Branchenvertreter persönlich zu begegnen und unsere Innovationen zu zeigen.“

Weitere Informationen zum Projekt NEW 4.0 - Norddeutsche EnergieWende sowie zur WindEnergy finden Sie hier.

Text: Annette Preikschat

Letzte Änderung: 07.12.18

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