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Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
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Hamburgs Erster Bürgermeister eröffnet Energie-Campus

Am 3. Februar 2015 wurde das neue „Technologiezentrum Energie-Campus Hamburg“ am Schleusengraben in Hamburg-Bergedorf eröffnet. An der Eröffnung nahmen teil: der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH), Olaf Scholz, die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Forschung (BWF), Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), Frank Horch, der Bezirksamtsleiter Hamburg-Bergedorf, Arne Dornquast, die Präsidentin der HAW Hamburg, Prof. Dr. Jacqueline Otten und der Leiter des Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) an der HAW Hamburg, Prof. Dr. Werner Beba. Als Vertreter der Windenergiebranche nahm Dr. Jürgen Zeschky, Vorstandsvorsitzender von Nordex SE, teil. Nach der offiziellen Eröffnung wurde der Campus den rund 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien durch einen Rundgang mit mehreren Stationen vorgestellt.

Quelle: HAW Hamburg, Paula Markert

Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz betonte in seiner Eröffnungsrede: „Erneuerbare Energien sind ein zentraler Weg in eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Sie dienen dem Klimaschutz und erschließen Unternehmen vieler Branchen neue Geschäftsfelder. Sie stoßen Innovationen an und schaffen Arbeitsplätze. Hamburg ist ein führender Standort für die Erneuerbare-Energien-Branche. Das CC4E wird diese Position festigen und ausbauen und die Attraktivität des Wissenschafts- und des Energie-Standorts Hamburg weiter steigern.“

Quelle: HAW Hamburg, Paula Markert

„Forschung und Innovationen sind für diese sich sehr dynamisch entwickelnde Branche unabdingbar, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Aus Innovationen entstehen neue marktfähige Produkte, die das Wachstum der Unternehmen antreiben und die erfolgreiche Realisierung der Energiewende in Deutschland – und in Folge dessen den Export dieser Technologien – befördern können“, sagte die Präsidentin der HAW Hamburg, Prof. Dr. Jacqueline Otten. Das Technologiezentrum in Hamburg-Bergedorf soll deshalb gleichermaßen der Forschung sowie der akademischen Ausbildung und Qualifizierung an der HAW Hamburg dienen. Ziel ist es, Arbeitsplätze hier in Hamburg aufzubauen und zu sichern. Präsidentin Otten berichtete erfreut: „Unsere Studierenden und Lehrenden erhalten die einzigartige Möglichkeit, hier am neuen Energie-Campus Hamburg anwendungsorientiert und praxisnah in den High-Tech-Laboren und am Windpark zu lernen, zu lehren und zu forschen – für diese fantastische Möglichkeit bedanke ich mich bei allen Beteiligten und besonders auch den Bergedorferinnen und Bergedorfern und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“

Quelle: HAW Hamburg, Paula Markert

Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des CC4E: „Die Energiewende und damit die Entwicklung eines zukunftsfähigen und nachhaltigen Energiesystems ist eine Jahrhundertaufgabe. Dafür brauchen wir kluge, engagierte Köpfe und technologische Innovationen mit großer Marktfähigkeit. Der Energie-Campus bietet hierfür eine ausgezeichnete Plattform – auch, um den Bürgern die komplexen Themen lebensnah zu vermitteln und so Akzeptanz zu schaffen.“ Die zentralen Forschungsfelder des CC4E werden in einem Windlabor sowie einem Smart Grid-Labor bearbeitet. Ein zukünftiger Windpark wird wesentlicher Teil der Forschungsvorhaben sein, mit denen Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende entwickelt werden sollen. Im künftigen Windlabor werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Technologien zur Steigerung von Lebensdauer, Effizienz und Leistungssteigerung in der Stromerzeugung von Windenergieanlagen arbeiten. Testeinrichtungen für einzelne Komponenten sollen die Anlagenzuverlässigkeit erhöhen und die Prognose von Schadenszuständen verbessern. Zudem sollen optimierte Konzepte für deren Betrieb entwickelt und das Turbulenzverhalten verbessert werden. Weitere Forschungsfelder stellen die Verringerung von Lärmemissionen und die Entwicklung von Technologien zum verbesserten Schutz von Vögeln und Fledermäusen dar.

Einblicke der Eröffnung am 03.02.2015


Quelle: HAW Hamburg, Paula Markert

Pressestimmen zur Veranstaltung finden Sie hier

Letzte Änderung: 19.02.15

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