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Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Competence Center

Energieforschungsverbund Hamburg

Nach den ersten Planungen für einen Energieforschungsverbund Hamburg (EFH) – ein Zusammenschluss der fünf großen Hamburger Hochschulen – aus dem Jahr 2012 ist dieser nun komplett arbeitsfähig. Der EFH stellt eine Art Knotenpunkt in der wissenschaftlichen Energieforschung in Hamburg dar.

Quelle: BWFG

Die Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung gehört zu den größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie die Ausbildung von Fachkräften spielen dabei eine entscheidende Rolle. Mit Unterstützung der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung Gleichstellung (BWFG) wurde der Hamburger Energieforschungsverbund als Zusammenschluss der fünf großen Hamburger Hochschulen gegründet. Ziel ist es, die unterschiedlichen Kompetenzen im Bereich Energieforschung untereinander zu vernetzen und somit einen wissenschaftlichen Mehrwert zu generieren. Zum EFH gehören – jeweils vertreten durch ihre Energiebeauftragten – die Universität Hamburg, die HafenCity Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg-Harburg, die Helmut-Schmidt-Universität sowie die HAW Hamburg.

Die Realisierung der zukünftigen Energieversorgung wird in erster Linie durch vier Aspekte getragen, die im Rahmen des Energieforschungsverbundsn Hamburg wissenschaftlich begleitet werden sollen:

- flexible Energieerzeugung

- Energieübertragung und -verteilung

- angebotsgerechter Verbrauch

- Speicherung von Energie

Die Aspekte beinhalten neben ingenieurwissenschaftlich/ technischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen auch rechtliche und ökonomische Gesichtspunkte.

Die Hamburger Hochschulen weisen besonderes und komplementär verteiltes Forschungspotential in den Bereichen Windenergie, Biomasse, Smart Grids, Energiespeicher, Thermoelektrik und regenerative Energie aus dem Meer auf und decken somit das Gebiet der Energieforschung nahezu vollständig ab. Durch den Energieforschungsverbund Hamburg werden verschiedene Forschungsideen – schwerpunktmäßig diese Themenfelder betreffend – aus Hochschulen und Wirtschaft zusammengeführt und zu potentiellen neuen Fachprojekten ausgearbeitet. Somit können gezielt neue und umfassende Verbund-Förderanträge hervorgebracht werden, die wesentlich zur Energiewende beitragen.

„Der EFH funktioniert ein bisschen wie ein Mitfahrzentrale für Forschungsprojekte: Ganz konkret bedeutet dies, dass Forschende und Lehrende sich mit ihren Projekt-Ideen an den EFH wenden können. Dieser fungiert als Knotenpunkt. Wenn nun jemand an einen Forschungsantrag stellen möchte, aber Projektpartner mit speziellen Expertisen fehlen, dann arbeiten wir daran, diese Partner an den anderen Hamburger Hochschulen oder in deren Netzwerken  zu finden. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass man sich mit seiner Expertise als sich potentieller Projektpartner bei uns melden kann und wir dann versuchen eine passende Projektbeteiligung zu vermitteln. Darüber hinaus informieren wir regelmäßig über Aktuelle Förderprogramme und Calls.“, sagt Petrit Vuthi, mit Prof. Dr. Beba Vertreter im EFH für die HAW Hamburg.

Wer sich über den EFH informieren möchte oder bereits konkrete Projekte hat, die für den EFH interessant/geeignet sein könnten, kann sich an der HAW Hamburg direkt bei Petrit Vuthi melden oder die Website besuchen: http://www.energieforschungsverbund.hamburg/ 

HAW Hamburg
Dipl. Ing. (FH) Petrit Vuthi

Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg | Raum 10.23
T +49.40.428 75-9130

petrit.vuthi@haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 15.05.17

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