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Informationen für:

Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Competence Center

tubulAir±: Neues Konzept für die Redox-Flow-Batterie

Energieeffi ziente, preisgünstige Möglichkeiten, elektrischen Strom zu
speichern, sind eine der zentralen Herausforderungen, die eine künftige, auf
fl uktuierenden Energiequellen basierende Energieversorgungsstruktur stellt.
Ziel des Projekts tubulAir± ist die Entwicklung einer neuartigen tubulären
luftbetriebenen Redox Flow-Batterie, die diese Anforderungen erfüllt.

Der Name des Projektes tubulAir± steht einerseits für die tubuläre Bauform der
Zelle und die Silbe „Air“ für die Nutzung von feuchter Luft als Reaktionsmittel der
Redox Flow-Batterie. Am 1. September 2012 ist das Projekt tubulAir± gestartet, um
innerhalb eines Zeithorizonts von fünf Jahren den Ansatz der Redox Flow-Batterie
entscheidend weiterzuentwickeln. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und die Koordination liegt beim Leiter
des Instituts für Energiesysteme und Brennstoffzellentechnik Prof. Dr. Wolfgang
Winkler
von der HAW Hamburg.

Foto: tulbulAir

Projektziele

Ziel des Verbundvorhabens ist die Entwicklung der Schlüsseltechnologien zur kostengünstigen
Herstellung einer mikro tubulären Redox Flow- Batterie mit gesteigerter Energie und Leistungs- dichte für stationäre Anwendungen. Die Eignung planarer All Vanadium Redox Flow-Batterien (VRB) für diesen Zweck wurde in diversen Demon- strationsprojekten nachgewiesen. Die relativ geringe Energiedichte der VRB sowie die kosten- aufwändige Fertigung planarer Zellstacks erfordern deutliche Verbesserungen als Voraussetzung für eine breite Markteinführung.

 

Hierzu soll in diesem Projekt der fl üssige Elektrolyt der VRB auf der Kathodenseite
durch eine Luft/Wasserdampf Elektrode ersetzt werden (Luft/Wasserdampf wird aus
der Umgebung entnommen). Die Verwendung von nur einem fl üssigen Elektrolyten
in der negativen und Luft/Wasserdampf in der positiven Halbzelle einer Vanadium/
Luft Redox Flow-Batterie (VLRFB) steigert die Energiedichte somit grundsätzlich um
den Faktor zwei gegenüber der VRB. Als kostengünstige Lösung wird eine VLRFB mit
mikro tubulärer Zellstruktur entwickelt.

 

Projektpartner des Verbundprojekts:
- Universität Hamburg, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, DWI an
der RWTH Aachen, FuMA-Tech GmbH St. Ingbert, Uniwell Rohrsysteme GmbH & Co.
KG, DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI), JRC-IET.

Auf der offiziellen Projektwebsite www.tubulair.de finden Sie weitere Informationen. 

Letzte Änderung: 24.01.14

An die Redaktion

Prof. Dr. Wolfgang Winkler
Professor für Energiesysteme
HAW Hamburg
Fakultät Technik und Informatik
Berliner Tor 21
20099 Hamburg

T +49.40.428 75-8773
F +49.40.428 75-8783
wolfgang.winkler(@)haw-hamburg.de

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Simon Ressel
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simon.ressel(@)haw-hamburg.de


Alexander v. Stryk
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