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Informationen für:

Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Competence Center
Foto: Hamburg Marketing

 

Projektvorstellung NEW 4.0

Das Industriegroßprojekt „NEW 4.0“ verfügt über acht Arbeitsgruppen (AG).  Die Arbeitsgruppen bearbeiten folgende Themen:

 

 

 

-          Arbeitsgruppe 1: Netze

-          Arbeitsgruppe 2: Lastmanagement/Speicher 

-          Arbeitsgruppe 3: Erzeugung- und Systemdienstleistungen

-          Arbeitsgruppe 4: Informations- und Kommunikationstechnologien

-          Arbeitsgruppe 5: Markt und regulatorische Bedingungen 

-          Arbeitsgruppe 6: Verwertung und Akzeptanz

-          Arbeitsgruppe 7: Aus- und Weiterbildung

-          Arbeitsgruppe 8: Gesamtsystemintegration

 

Netze:  

In dieser AG 1 sind die Netzbetreiber mit Systemführungsverantwortung über alle Netzebenen organisiert und diese definieren die Anforderungen für die Netze. In enger Kooperation mit der AG 4 (Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)) werden die benötigten Daten zur Verfügung gestellt und die zentralen IKT-Plattformen als Basis aufgebaut. Dabei stellen die Netzbetreiber insbesondere den Informationsaustausch zwischen den Netzebenen und dem Markt her. Mit dieser besseren Kenntnis über Netz- und Anlagenzustände wird mit Hilfe eines aktiven Last- und Erzeugungsmanagements die Basis für eine verbesserte Systemstabilität geschaffen.

Lastmanagement/Speicher:

In AG 2 sind Betreiber von Anlagen und Speichern organisiert, die der Verbraucherseite zugerechnet werden. Diese realisieren eine Vielzahl von Projekten, z.B. durch Flexibilisierung von Lasten in der Industrie und Power-to-Heat (PtH)-, Power-to-Steel (PtS)- und Power-to-Gas (PtG)-Konzepte, um die Flexibilität der Verbraucherseite zu erhöhen und kurzfristige Änderungen der Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien wirtschaftlich sinnvoll und unter Kopplung der Verbrauchsektoren ausgleichen zu können. Die AG 2 gibt die Anforderungen aus der Arbeitspraxis an die anderen Arbeitsgruppen weiter und diskutiert die Ausgestaltung der rechtlichen Randbedingungen für den Einsatz Anlagen mit den relevanten Akteuren. Prof. Dr. Hans Schäfers

Erzeugung- und Systemdienstleistungen:

AG 3 bündelt vor allem die dezentralen Erzeuger und Speicher. Hier werden in enger Abstimmung mit der AG 1 Lösungen erarbeitet, die auf eine stärkere Beteiligung, insbesondere der Windkraftanlagen hinwirken. Für den Praxisgroßtest werden verschiedene Demonstratoren in Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie diese Systemdienstleistungen bereitstellen. Insbesondere die AG 2 und 3 haben eine starke Interdependenz mit den Arbeitsgruppen 1, 4 und 5.  Prof. Dr. Holger Kapels Prof. Peter Dalhoff

Informations- und Kommunikationstechnologien:

AG 4 baut in NEW 4.0 einen Echtzeit-Marktplatz für lokalisierte Energieprodukte (Smart Market) und einen Verbund von Verbundsystemen auf. Das Ziel-Energiesystem benötigt entsprechend der Anwendungsfällen neue, handelbare Systemdienstleistungen wie Blindleistung, Flexibilität und regionale Energieprodukte, um die höchstmögliche Nutzung von Erneuerbaren Energien bei begrenzten Übertragungskapazitäten und anderen Netzproblemen zu ermöglichen. Zusätzlich wird Kurzzeit-Energiehandel gefordert, um die Systemstabilität in der Modellregion zu verbessern und langfristig zu gewährleisten. Besonderheit der neuen Energieprodukte ist, dass sie regional gefordert sind und entsprechend je Region erbracht werden müssen. Prof. Dr. Wolfgang Renz

Markt und regulatorische Bedingungen:

In der AG 5 werden neue Anforderungen, die sich aus rechtlichem und regulatorischem Umfeld ergeben, von den Projektpartnern der AG 5 analysiert und an die anderen Arbeitsgruppen weitergegeben. Dies betrifft die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Ableitung von Empfehlungen für ein zukünftiges Design der „Strom- und Wärmemärkte“ sowie technische Normen und Standards aus den gewonnenen Erkenntnissen. Zusätzlich werden in den übrigen Arbeitsgruppen neue Empfehlungen für die Anpassung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und Normen abgegeben (unter Berücksichtigung nationaler und europäischer Regelungen) und durch die AG 5 in den politischen bzw. regulatorischen Diskurs eingebracht werden. Prof. Dr. Hans Schäfers

Verwertung und Akzeptanz:

AG 6 zielt auf eine kontinuierliche aktive Ergebniskommunikation in Kooperation mit den Kommunen und Kreisen ab und bindet die Bürgerinnen und Bürger der Region in das Projekt mit dem Ziel ein, eine Akzeptanzförderung in der Gesellschaft für das Projekt und die Energiewende zu erreichen. Dabei kann das Konsortium auf wertvolle Erfahrungen der Akteure in der Region bei Partizipationsmodellen bauen. Durch eine projektbegleitende Studie soll zusätzlich analysiert werden, inwieweit und mit welchen Wirkungsfaktoren sich das Projekt NEW 4.0 auf die Akzeptanz in der Bevölkerung auswirkt. Verwertung & Akzeptanz,Prof. Dr. Werner Beba

Aus- und Weiterbildung:

Die Transformation des Energiesystems stellt auch die Aus-und Weiterbildung in AG 7 vor neue Herausforderungen und erfordert eine bedarfsorientierte Anpassung der bestehenden Bildungsangebote. Hierdurch kann die langfristige Wettbewerbsfähigkeit pulsierender Wirtschaftsstandorte sichergestellt werden. Gemeinsam werden Hochschulen, Handels- und Handwerkskammern sowie Weiterbildungsanbieter aus Hamburg und Schleswig-Holstein in AG 7 die veränderten und von der Industrie gewünschten Bedarfe und bestehende Angebote vertraulich erheben und neue Aus- und Weiterbildungsangebote, sowohl für die berufliche als auch für die akademische Bildung, konzipieren. Die Industrieansprüche werden hierbei prägend sein und es soll eine besondere Berücksichtigung der MINT Fächer erfolgen. Genderthemen werden darüber hinaus Berücksichtigung finden.Prof. Dr. Jens-Eric von Düsterlho

Gesamtsystemintegration:

AG 8 stellt durch die Modellbildung und die Simulation des Gesamtsystems, die inhaltliche Stringenz des Gesamtprojekts sicher. Prof. Dr. Hans Schäfers, Prof. Dr. Holger Kapels Prof. Dr. Werner Beba, Prof. Dr. Renz

Das Projektmanagement und -leitung ist für die projektweite und -übergreifende Koordination zuständig und ist interner sowie externer Hauptansprechpartner. Hier wird auch der Austausch mit weiteren Schaufenster-Projekten koordiniert und die Begleitforschung eingebunden. Prof. Dr. Werner Beba

Präsentation NEW 4.0


Quellen: CC4E, EY, qub-media

Letzte Änderung: 27.04.17

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