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Competence Center Kids
Competence Center

Frühe Hilfen und Kinderschutz

Kinderschutz ist in den letzten Jahren ein bedeutsames gesellschaftliches Thema mit hoher medialer Beachtung geworden. Neben dem zuverlässigen und frühzeitigen Erkennen von Kinderschutzfällen gilt es vor allem, hoch belastete Eltern frühzeitig zu erreichen und mit Frühen Hilfen wirksam beim Übergang zur Elternschaft und dem Aufbau einer sicheren Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen. 

Es ist unser Ziel, mit dem Competence Center Kids (CCKids), hierzu einen signifikanten Beitrag zu leisten. Wir haben Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe im bindungsbasierten STEEP-Programm – in Zusammenarbeit mit ZEPRA (Zentrum für Praxisentwicklung) – geschult und Träger der Jugendhilfe bei der Implementierung in die Praxis unterstützt. Die Wirksamkeit des 2-jährigen STEEP-Projektes konnte im Vergleich zu einer Gruppe von Müttern, die die übliche Jugendhilfepraxis und kein STEEP erhielten, belegt werden (Prof. Suess). 

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit dem vom Bundesfamilienministerium eingerichteten Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) zusammen, sind in seinem wissenschaftlichen Beirat (Prof. Suess, Berufung durch Familienministerin) vertreten und mit Expertisen zur Überführung Früher Hilfen in die Regelfinanzierung betraut worden (Prof. Hinrichs). Gemeinsam mit ZEPRA haben wir die „Fachtagung im Norden“ geschaffen – einem Label, unter dem jährlich Fachtagungen zu Themen Früher Hilfen und Kinderschutz unter internationaler Beteiligung stattfinden und wir bilden mit ZEPRA bundesweit STEEP-BeraterInnen aus und sorgen so für die Verbreitung und Implementierung des evidenzbasierten STEEP-Programmes. 

Wir liefern mit all diesen Aktivitäten einen wirksamen Beitrag zum Kinderschutz. In naher Zukunft wollen wir untersuchen, inwieweit die positiven Effekte von STEEP bei den inzwischen 4 bis 6-jährigen Kindern aus unserer Wirksamkeitsstudie anhalten. Dabei gilt es auch herauszuarbeiten, inwieweit es sich dabei auch um kosteneffiziente Hilfen handelt und dementsprechend für die öffentliche Hand langfristig Kosten gespart werden können (Prof. Pfahler). Und schließlich sind wir in einem vom Bundesfamilienministerium initiierten Expertengremium zu Traumatisierung im Kindes- und Jugendalter vertreten

 

Letzte Änderung: 02.11.11

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