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Competence Center Kids
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Gesundheit und Ernährung

Ein gesundes Aufwachsen von Kindern im Sinne einer guten seelischen, körperlichen und sozialen Entwicklung muss in Familie, Kindertageseinrichtungen und anderen Institutionen begleitet und gefördert werden. Neben Frühen Hilfen für Multiproblemfamilien werden Kinder in Regeleinrichtungen wie den Kindertageseinrichtungen oder in spezifischen Maßnahmen für Risikogruppen in der Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen, seelischer Gesundheit und Resilienz unterstützt
(Prof. Groen, Prof. Seukwa, Prof. Suess). Doch nicht nur für Kinder, sondern auch für die Erwachsenen in ihrer unmittelbaren Umgebung ist Gesundheitsförderung wichtig und notwendig: Eltern, pädagogische Fachkräfte und anderen Professionelle in Einrichtungen für Kinder und Familien und im Sozialraum (Prof. SeibtProf. Strehmel). 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die kindliche Ernährung. Übergewicht und Allergien sind eine zentrale Herausforderung für unser Gesundheitssystem. Daten aus dem aktuellen Jugendgesundheitssurvey zeigen, dass besonders Kinder aus sozial benachteiligten Schichten, Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder übergewichtiger Eltern betroffen sind. Zahlreiche Studien belegen, dass bereits die Prägung im Uterus starken Einfluss auf die spätere Gesundheit der Kinder haben. Zudem sind postnatale Aspekte wie Stillen, Kostaufbau der Nahrung von Säuglingen, Ernährungserziehung und Ernährungsverhalten wichtige Einflussfaktoren für die somatische Entwicklung. Auch die Bundesregierung hat diese Bedeutung erkannt und 2008 den Aktionsplan Ernährung und Bewegung ins Leben gerufen. 


Unsere Themen und Angebote sind beispielsweise:

  • Resilienzförderung (Prof. Seukwa)

  • Salutogene Führung von Kindertageseinrichtungen (Prof. Strehmel)

  • Prävention und Therapie von psychischen und Entwicklungsstörungen (Prof. Groen)

  • Ernährungsberatung: Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit, Ernährung von Klein- und Schulkindern (Prof. Behr-Völtzer)

  • Evaluation von Hamburger Entbindungskliniken im Hinblick auf ihre Stillfreundlichkeit
    (Prof. Seibt)

  • Angebote für Eltern und Multiplikatoren, z.B. Erstellung eines Kalenders für Eltern „Bio für Baby“ in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. (Prof. Behr-Völtzer)

  • Sozialräumliche Angebote Früher Hilfen (Prof. Suess)

Letzte Änderung: 02.11.11

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