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Informationen für:

Zu den Regelungen und aktuellen Informationen der HAW Hamburg zum Umgang mit dem Coronavirus

Nach Rücksprache mit der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) wird aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus der Präsenz-Lehrbetrieb an der HAW Hamburg bis zum 20. April 2020 ausgesetzt. In vielen Studiengängen setzen die Lehrenden der Hochschule digitale Formate ein, die die Studierenden nutzen, um ihre Lernfortschritte im Sommersemester 2020 zu sichern. Es finden außerdem auch keine weiteren Veranstaltungen an der Hochschule statt.

Bis dahin bleiben alle öffentlich zugänglichen Gebäude der Hochschule für die Studierenden geschlossen. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme, um Infektionsrisiken möglichst gering zu halten. Da sich die Lage derzeit täglich ändern kann, werden wir Sie auf dieser Webseite fortlaufend informieren. 

Es gelten die Allgemeinverfügungen der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. 

Information in English

FAQs zum aktuellen Betrieb der HAW Hamburg im Umgang mit dem Coronavirus

Stand 6.4.2020

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen sind in den folgenden Tagen weitere Entscheidungen und Maßnahmen möglich. Bitte beachten Sie darum regelmäßig die Informationen auf dieser Webseite und überprüfen Sie den Eingang in Ihrem E-Mailpostfach.Wir bitten um Ihr Verständnis und etwas Geduld. Es wird in dieser Krisensituation dauern, bis alle Detailfragen geklärt werden können. 

Bitte richten Sie ihre Fragen unterdessen gezielt an die einzelnen Bereiche bzw. Ansprechpersonen:

Medienanfragen:

presse(@)haw-hamburg.de

Fragen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz:

arbeitsschutz(@)haw-hamburg.de

Fragen zu Gebäude- und Technikangelegenheiten:
fm-leitung(@)haw-hamburg.de

Fragen der Beschäftigten (z.B. zu Homeoffice-Regelungen)

HAW-Personalservice(@)haw-hamburg.de

Rechtliche Fragen:
Justitiariat(@)haw-hamburg.de

 

Studium und Lehre

Antwort auf/zuklappen Welche Auswirkungen hat die gegenwärtige Lage auf den allgemeinen Lehrbetrieb?

Grundsätzlich gilt: Der auf Präsenz beruhende Lehr- und Vorlesungsbetrieb ist bis zum 20. April 2020 ausgesetzt und es finden keine Präsenzveranstaltungen statt.

Bis dahin bleiben alle öffentlich zugänglichen Gebäude der Hochschule für die Studierenden geschlossen. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme, um Infektionsrisiken möglichst gering zu halten. 

Alle persönlichen Kontakte, beispielsweise Sprechstundentermine, dürfen zunächst bis zum 20. April nicht mehr erfolgen. Das betrifft auch die persönlichen Beratungsangebote des Studierendenzentrums, der Fakultätsservicebüros (FSB) sowie weiterer Serviceeinrichtungen. Das Studierendenzentrum, die Fakultätsservicebüros und die weiteren Serviceeinrichtungen sind aber telefonisch und per E-Mail zu erreichen. 

Antwort auf/zuklappen Sind digitale Lehrformate als Ersatz für Präsenzveranstaltungen vorgesehen? (Update 19.3.2020)

Ja, das ist vorgesehen. Den Studierenden muss es auch im Sommersemester 2020 möglich sein, Lernergebnisse zu sichern und Module sowie Prüfungen erfolgreich abzuschließen. Daher ist es notwendig und eine Verpflichtung (nicht nur für die dualen Studiengänge), die Lehre kurzfristig an diese Situation anzupassen und auf digitale Formate (synchron wie asynchron) zu wechseln. Da hier aktuell viele praktische Fragen zu klären sind, bitten wir um etwas Geduld, bis weitere Informationen vorliegen.

Bei den dualen Studiengängen Public Management und Pflege wie auch bei den dualen Studienangeboten der Fakultäten Technik und Informatik sowie Life Sciences gibt es Absprachen mit den dualen Kooperationspartnern, es gelten landes- und bundesrechtliche Regelungen. Deshalb sollten in diesen Fällen Online-Lehrveranstaltungen die Präsenzveranstaltungen ersetzen.

Zugleich möchten wir darauf hinweisen, dass das bestehende Urheberrecht selbstverständlich auch für die Online-Lehr-Lern-Materialien gilt. Das bedeutet insbesondere, dass Materialien nur im Rahmen der vorgesehenen Lizenzierung verwendet werden dürfen: Nur wenn ein Dokument oder ein Video o.ä. mit einer CC-Lizenz versehen ist, darf es außerhalb des verwendeten Lehr-Lern-Raums geteilt oder aufgezeichnet werden. Dies dient insbesondere auch dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der Studierenden wie dem der Lehrenden und stellt eine wichtige Basis für Ihr Vertrauensverhältnis miteinander her.

Wir sind bestrebt, flexible Lösungen für diese aktuellen Herausforderungen bereit zu stellen. Für Lehrende gibt es den EMIL-Raum „Digitales Lehren und Lernen“, den die Arbeitsstelle Studium und Didaktik (ASD) für den gemeinsamen Austausch eingerichtet hat. Dort können sie mit Kolleg*innen und den Expert*innen der ASD über Ihre Erfahrungen mit der Online-Lehre sprechen, Fragen (auch zum Urheberrecht) stellen und good practices teilen.

Antwort auf/zuklappen Wie komme ich in der derzeitigen Situation an mein HVV-Ticket oder die Chipkarte? (Update 26.3.2020)

  1. Die Validierungsstation im Foyer des Gebäudes Berliner Tor 5 ist für die Studierenden als einzige Station noch zugänglich. Wir bitten, nur im Ausnahmefall diese Möglichkeit zu nutzen und im Falle einer Nutzung darauf zu achten, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. In den folgenden Punkten ist beschrieben, wie Sie auch ohne Nutzung der Station auskommen können. 
  2. Chipkarten, die mit einem Ticket bedruckt sind, das bis zum 29.02.2020 gültig ist, und die nicht mehr validiert werden konnten, werden durch den HVV beim Vorweisen einer aktuellen Immatrikulationsbescheinigung bis zum 30.04.2020 anerkannt.
  3. Erstsemester-Studierende, die noch keine Chipkarte haben, können mit ihrem vorläufigen Semesterticket bis zum 30.04.2020 den HVV in den Ringen A-E nutzen. Dazu ist ein Personalausweis mitzuführen.
  4. Für Studierende, die gerade ihre Chipkarte verloren haben oder deren Karte gestohlen wurde, gilt wie unter Punkt 1 beschrieben: aktuelle Immatrikulationsbescheinigung + Personalausweis, ggf. Diebstahlanzeige. Ein persönliches Erscheinen im Chipkarten-Servicebüro ist nicht notwendig.
  5. Studierende, die im letzten Semester vom Ticket befreit waren und es nicht rechtzeitig geschafft haben, sich wieder ein aktuelles Ticket aufzudrucken, können ihre Chipkarte an das Chipkarten-Servicebüro in der Stiftstraße per Post schicken oder vor dem Gebäude in die Briefkästen des Studierendenzentrums einwerfen, versehen mit einer Rücksendeadresse und der Bitte um Validierung.
  6. Auch Ticketlöschungen wegen Befreiung durch das Studierendenwerk werden ganz normal bearbeitet. Chipkarte und Bewilligungsbescheid müssen fristgerecht per Post bei der HAW Hamburg eingehen. Die Chipkarten werden anschließend an eine Wunschadresse auch wieder per Post zurückgeschickt.
  7. Das Chipkarten-Servicebüro bleibt weiterhin personell besetzt und wird alle Aufgaben wahrnehmen, wie bisher auch, die ohne persönliches Erscheinen der Studierenden möglich sind. Chipkarten-Validierung, Ticketlöschung oder ggf. auch -wiederherstellung, Zusenden von Fundkarten usw. kann per Post erledigt werden. Die Erstellung von TAN-Listen zur Prüfungsanmeldung in myHAW erfolgt über die Zusendung von zwei Notfall-TANs, mit deren Hilfe über myHAW selbst eine neue Liste erzeugt werden kann.
  8. Das Zurücksetzen von Kennworten wird vorgenommen nach Zusenden eines gut erkennbaren Fotos des Studierendenausweises (ggf. Papiersemesterticket) und Personalausweis zum Abgleich der Daten. Das funktioniert vorzugsweise durch das Eintragen einer Mobilfunknummer für das Mobil-TAN-Verfahren oder durch Rücksetzen des Kennwortes auf das ursprüngliche Initialkennwort.
  9.  

Antwort auf/zuklappen Wo kann ich mich als Studierende*r beraten lassen? (Update 6.4.2020)

Die Zentrale Studienberatung hat ihre Erreichbarkeit per Telefon erweitert: (Mo. + Di. 10-13 Uhr; Do. 13-17 Uhr; psychologische Sprechzeit Di. 14-15 Uhr; +49 1522 4744063). 

Für eine telefonische oder videobasierte Einzelberatung senden Sie bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer an: studienberatung(@)haw-hamburg.de Die Berater*innen der Zentrale Studienberatung melden sich dann zeitnah und vereinbaren einen Einzeltermin mit Ihnen. 

Außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an das Service-Telefon (+49.40.42875-9898, Mo-Fr 8-17 Uhr) wenden oder eine Mail an das Funktionspostfach studienberatung(@)haw-hamburg.de schicken. 

Unterstützung und Anlaufstellen bei Krisen außerhalb der ZSB-Sprechzeit und weitere hilfreiche Links zum Umgang mit dieser schwierigen Zeit finden Sie unter Psychologische Beratung und Studienberatung/Coaching und Hilfen zur Selbsthilfe.

Fragen zu Finanzen bzw. finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten beantworten auch die Kolleg*innen des Beratungszentrums für Studienfinanzierung (BeSt) des Studierendenwerks Hamburg. 

Sie erreichen das Studierendensekretariat telefonisch (Mo. + Di. 9-10 Uhr und 11-13 Uhr, Do. 9-11 Uhr und 14-17 Uhr, die Telefonnummern der jeweiligen Sachbearbeiter*innen finden Sie auf der Webseite unserer Infothek, oder Sie senden eine E-Mail an: Studierendensekretariat(@)haw-hamburg.de

Außerhalb der Sprechzeiten können Sie sich an das Service-Telefon (+49.40.42875-9898, Mo-Fr 8-17 Uhr) wenden.

Das International Office hat eine Informationsbroschüre für internationale Studierende erstellt: "Wir sind für Sie da!"

Antwort auf/zuklappen Welche Regelungen gelten für Tutor*innen? (Update 26.3.2020)

Tutor*innenverträge sollen nach Möglichkeit in Form von Homeoffice-Tätigkeiten weitergeführt werden. Einzelheiten wie zum Beispiel der Aspekt eines Nachweises der geleisteten Arbeitsstunden klären die Tutor*innen/studentischen Hilfskräfte bitte direkt mit ihren Auftraggebern bzw. direkten Vorgesetzten.

Antwort auf/zuklappen Können zurzeit noch Prüfungen abgelegt werden?

Grundsätzlich finden zurzeit keine Prüfungen statt.

Davon ausgenommen sind Abschluss- und Wiederholungsprüfungen (aus dem vergangenen Semester), die in der Regel als Einzelprüfungen stattfinden. Dabei muss sichergestellt sein, dass der Kreis der Teilnehmenden sehr klein ist und die Hygienevorschriften und Abstandsregeln  eingehalten werden können.

Die Dozent*innen werden aufgefordert, dies sachgerecht und mit strengem Blick auf die Notwendigkeit, Übertragungsketten zu unterbinden, zu beurteilen. Konsultationen zwischen Lehrenden und Studierenden dürfen nur online oder telefonisch erfolgen.

Antwort auf/zuklappen Verlängern sich Fristen für Studien- und Abschlussarbeiten? (Update 26.3.2020)

Da mit der Schließung der Bibliotheken vom 14.03. bis 20.04.2020 starke Einschränkungen bei der Erstellung von Studienarbeiten, Bachelorabschlussarbeiten und Masterabschlussarbeiten verbunden sind, hat das Präsidium der HAW Hamburg in enger Abstimmung mit den Dekaninnen und Dekanen der Fakultäten am 26.3.2020 folgendes beschlossen:

1. Abgabetermine, die zwischen dem 14.03. und 20.04. liegen, verlängern sich automatisch um die Dauer, die zwischen dem 14.03. und dem eigentlichen Abgabetermin liegt, gerechnet nach dem Zeitpunkt der erneuten Öffnung der Hochschule und Bibliotheken (derzeit 20.04.2020). Beispiel: Eine Hausarbeit hätte am 18.03. abgegeben werden müssen. Die Dauer verlängert sich um vier Tage (Differenz zwischen 14.03. und 18.03.), die Arbeit muss also am 24.04. (20.04. plus vier Tage) abgegeben werden. Dies gilt für Studienarbeiten und Abschlussarbeiten gleichermaßen.

2. Abgabetermine, die nach dem 20.4.2020 liegen, verlängern sich automatisch um die Dauer der Schließung der Bibliotheken (derzeit 14.03.–20.04.2020 = 38 Tage).

Die dualen Studiengänge sind von diesen begünstigenden Regelungen ausgenommen, da Kooperationsverträge mit den dualen Partnern sowie landes- und bundesrechtliche Regelungen beachtet werden müssen. Das Präsidium empfiehlt den Fakultäten und Departments, differenzierte Entscheidungen für die dualen Studienangebote zu prüfen und soweit erforderlich in Abstimmung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Regelungen der Kooperationspartner zu treffen.

Antwort auf/zuklappen Kann ich die Bibliotheken der HAW Hamburg noch nutzen?

Die Bibliotheken der HAW Hamburg sind zunächst bis zum 20.04.20 geschlossen. Unabhängig davon können Onlineangebote weiterhin genutzt werden. Abgelaufene Ausweise und Rückgabefristen werden automatisch verlängert.

Bitte beachten Sie die Fragen und Antworten der Bibliotheken zur aktuellen Situation.

Antwort auf/zuklappen Sind die Mensen noch geöffnet?

Mit der Einstellung des Lehrbetriebes sind alle Mensen des Studierendenwerks ab sofort geschlossen.

Antwort auf/zuklappen Welche Auswirkungen hat die Einstellung des Lehrbetriebes auf die Praxisphasen in dualen Studiengängen sowie auf die betrieblichen Praktika?

Bei den dualen Studiengängen liegt die Durchführung der Praxisphasen in der Verantwortung der Unternehmen und Einrichtungen, die ihrerseits die Entscheidungen der Freien und Hansestadt Hamburg zu berücksichtigen haben.

Auch die betrieblichen Praktika liegen in der Verantwortung der Unternehmen und Einrichtungen, die die Entscheidungen der FHH zu berücksichtigen haben. Die betrieblichen Praktika sollten nur fortgesetzt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.

Forschung

Antwort auf/zuklappen Was bedeuten die Maßnahmen für den Forschungsbetrieb der Hochschule? (Update 26.3.2020)

Der Forschungsbetrieb an der Hochschule kann unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln fortgeführt werden.

Experimente und Versuche im Bereich von Forschungsarbeiten sind so vorzubereiten, dass sie zügig eingestellt bzw. geregelt heruntergefahren werden können. Ist dieses nicht möglich – weil zum Beispiel mit zu versorgenden Mikroorganismen oder mit weiter betriebsfähig zu haltenden Anlagen gearbeitet wird –, so sind Abstimmungen mit den Fakultätsleitungen (unter Einbeziehung der Departmentleitungen) bezüglich eines Notbetriebs zu treffen. Dabei ist auf Eigensicherheit und regelmäßige Kontrollen zu achten, so dass Risiken minimiert werden.

Bestellungen von Gefahrgütern und Zellkulturen sind im Falle einer Schließung der Hochschule untersagt. Andere Bestellungen sind zu vermeiden. Die Fakultäten stellen sicher, dass bereits bestellte Waren angenommen und fachgerecht gelagert werden. Außerdem stellen sie sicher, dass in den Laborwerkstätten – soweit nicht bereits erfolgt – der Servicebetrieb für die Dauer einer möglichen Schließung eingestellt wird. Neue Aufträge können dann erst nach erneuter Öffnung der Laborwerkstätten bearbeitet werden.

Antwort auf/zuklappen Lassen sich Forschungs- und Praxissemester verschieben? (Update 3.4.2020)

Eine Verschiebung geplanter bzw. eine Unterbrechung laufender Forschungs- und Praxissemester aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist grundsätzlich möglich. Allerdings bedarf es der Klärung, wie die Lehrverpflichtung im aktuellen Semester erfüllt und wie das entfallende Lehrangebot in dem Semester, in dem das Forschungs- bzw. Praxissemester nachgeholt werden soll, anderweitig sichergestellt werden kann. Die Beantragung erfolgt über die Fakultäten beim Präsidium.

Antwort auf/zuklappen Sind Verlängerungen der Forschungsförderung möglich? (Update 3.4.2020)

Die HAW Hamburg steht bezüglich der coronabedingen Verlängerung von Projekten der Landesforschungsförderung und der aus LoM-Mitteln geförderten Projekte in engem Austausch mit der BWFG. Angestrebt wird eine Verlängerung der laufenden Projekte mit gleichzeitiger Deckung der entstehenden, coronabedingten Mehrkosten. Gleichzeitig bittet die HAW Hamburg die BWFG, eine analoge Regelung für die von anderen Zuwendungsgebern (z. B. andere Hamburger Behörden, DFG, Bundesministerien, EU) geförderten Projekte der Zuwendungsforschung auf KMK-Ebene zu erwirken. Hierzu halten wir Sie auf dem Laufenden.

Antwort auf/zuklappen Was passiert mit BMBF-geförderten Projekten in der Corona-Krise? (Update 6.4.2020)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat aufgrund der Corona-Pandemie zeitlich befristete Anpassungen der Förder- und Auswahlbedingungen im Programm „Forschung an Fachhochschulen“ vorgenommen.

Fragen und Antworten zur BMBF-Forschungsförderung in der Corona-Krise

Antwort auf/zuklappen Wie sieht es bei Drittmittelprojekten aus? (Update 3.4.2020)

Projektleitende werden gebeten, ihre Drittmittelprojekte aufgrund der derzeitigen Situation im Hinblick auf Laufzeit und Arbeitspläne im Auge zu behalten/zu prüfen. Im Falle von Auftragsforschung sind die Projektleitenden angehalten, rechtzeitig in Kontakt mit ihren Auftraggebern zu treten, um ggf. Anpassungen der Arbeitspläne vorzunehmen.

Regelungen für die Beschäftigten der HAW Hamburg

Antwort auf/zuklappen Welche Auswirkungen hat die gegenwärtige Lage auf meinen Arbeitsplatz an der HAW Hamburg (Stichwort Home-Office)

Ab dem 16.03.2020 wird die Nutzung von Homeoffice als Sondermaßnahme empfohlen. Dies gilt insbesondere für Beschäftigte aus Risikogruppen (z.B. bei Vorerkrankungen) oder wenn Betreuungsengpässe aufgrund von Schul- und Kitaschließungen vorliegen.

Die Vorgesetzten nehmen eine Priorisierung der zu erfüllenden Aufgaben vor und vereinbaren mit ihren Mitarbeiter*innen, im Homeoffice zu arbeiten, wenn die technischen Voraussetzungen dafür bestehen. Dort wo die technischen Voraussetzungen noch nicht bestehen, ist in Abstimmung mit den Vorgesetzten zu klären, ob diese geschaffen werden können oder ob Alternativaufgaben im Homeoffice erledigt werden können. Bitte prüfen Sie auch, welche Möglichkeiten bei Nutzung eigener Geräte zu Hause bereits bestehen.

Die Vereinbarung von Homeoffice als Sondermaßname zur Corona-Gesundheitsprävention wird direkt zwischen den Vorgesetzten und Mitarbeitenden (bitte schriftlich per E-Mail) getroffen. Alle entstehenden Fragen sind ebenfalls auf dieser Ebene zu klären. Sollte keine einvernehmliche Regelung zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten möglich sein, so kann der Personalservice unter HAW-Personalservice(@)haw-hamburg.de um eine personalrechtliche Prüfung gebeten werden.

Im Homeoffice ist die Erreichbarkeit mindestens während der individuell zwischen Vorgesetzten und Beschäftigten vereinbarten Zeiten sicherzustellen. Bei deutlichen Anzeichen eines grippeähnlichen Infekts werden Beschäftigte angewiesen, zu Hause zu bleiben. Vorgesetzte sind aufgefordert, ihre Fürsorgeverpflichtung gegenüber ihren Mitarbeitenden intensiv wahrzunehmen.

Außerdem ist die Kernarbeitszeit ab sofort ausgesetzt. Damit wird den Beschäftigten höhere Flexibilität eingeräumt, um z.B. Betreuungsengpässe in Familien leichter kompensieren zu können.

Professor*innen werden gebeten, die sie betreffenden Maßnahmen mit ihrer jeweiligen Departmentleitung abzustimmen.

Antwort auf/zuklappen Wie kann ich mit meinem HVV-ProfiTicket während der Zeit des Homeoffice pausieren? (Update 6.4.2020)

Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, können Sie ihr HVV-ProfiTicket pausieren lassen. Senden Sie in diesem Fall bitte eine E-Mail an hvv-abo(@)haw-hamburg.de mit dem Betreff: „Pausieren des ProfiTickets“ ab xxxx (Beginn Ihrer Arbeit im Homeoffice)

  • Das Pausieren eines ProfiTickets ist ausschließlich im Zusammenhang mit eingeführten Präventionsmaßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus möglich: z.B. Homeoffice, Kurzarbeit.
  • Das Angebot zum Pausieren eines ProfiTickets gilt frühestens vom 01.04. bis maximal 30.06.2020. Sie teilen Ihrem ProfiTicket-Ansprechpartner im Unternehmen zum Monatsanfang den Beginn der ProfiTicket-Pause mit. Außer für den Monat April, ist eine rückwirkende Beantragung der Pausierung nicht möglich.
  • Sollten Sie bereits ab 16.03. wegen Homeoffice, Kurzarbeit, Einstellung der Tätigkeiten im Unternehmen pausieren, ist der ProfiTicket-Ansprechpartner im Unternehmen hierüber zu informieren.
  • Sie melden Ihrem ProfiTicket-Ansprechpartner im Unternehmen rechtzeitig - spätestens zum Monatsende - das Pausierungsende.
  • Für den Zeitraum des Pausierens entstehen Ihnen keine Kosten.
  • Automatisch zum 30.06.2020 endet das Angebot des Pausierens. Abweichungen hierzu werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Das HVV-ProfiTicket muss während des Pausierens nicht zurückgegeben werden. Es ist jedoch nicht aktiv und berechtigt daher nicht zur Nutzung der HVV-Verkehrsmittel. Einzel- und Zeitkarten müssen deshalb bei Bedarf gelöst werden. Mitnahmeregelungen und andere Vorteile des HVV-ProfiTickets gelten nicht.

Antwort auf/zuklappen Wie kann ich mich krankschreiben lassen, wenn ich an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege leide?

Ab sofort können Patient*innen mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband verständigt.

Die Regelung gilt für Patient*innen , die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. Diese Vereinbarung gilt ab sofort und zunächst für vier Wochen. (Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung)

Antwort auf/zuklappen Welche Dienstreise-Regelungen gelten zurzeit an der HAW Hamburg?

Alle Dienstreisen außerhalb Hamburgs sind bis auf weiteres untersagt.

Antwort auf/zuklappen Wie muss ich mich verhalten, wenn ich aus einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland zurückkehre?

In der Allgemeinverfügung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz vom 16.03.2020 heißt es:

"Alle Personen, die sich in einem einem Risikogebiet oder in einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Verlassen des Risikogebiets oder des besonders betroffenen Gebiets in Deutschland keine Hochschule, Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflege oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet oder als besonders betroffenes Gebiet in Deutschland durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt."

Weiter heißt es in der Allgemeinverfügung: „Darüber hinaus ist das bisher auf Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung beschränkte Betretungsverbot auf alle Personen zu erweitern, die sich entweder in einem Risikogebiet oder in einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland aufgehalten haben. Das heißt, auch Personensorgeberechtigte oder in den genannten Einrichtungen beschäftigtes Personal sowie alle anderen Personen unterfallen dem Betretungsverbot. Selbiges gilt für auch für Hochschulen. Deren Vorlesungsbetrieb ist zwar verschoben. Allerdings findet eine Verwaltungs- und Forschungstätigkeit weiterhin unter Maßgabe der bisher vom Senat erlassenen Allgemeinverfügungen statt.“

Beschäftigte melden sich bei ihrer bzw. ihrem Vorgesetzten und vereinbaren schriftlich (z.B. per E-Mail), dass sie ihre Tätigkeit stattdessen im Homeoffice ausüben. In Fällen, in denen die Tätigkeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann und der bzw. dem Beschäftigten auch keine alternativen Aufgaben übertragen werden können, erfolgt durch die oder den Vorgesetzten eine Freistellung unter Fortzahlung des Gehalts bzw. der Bezüge. Für die Umsetzung der zuvor genannten Regelungen ist es nicht erforderlich, den Personalservice einzubinden.

Professor*innen und Lehrbeauftragte setzen sich mit der jeweiligen Departmentleitung in Verbindung.

Antwort auf/zuklappen Welche Reglungen gelten für Gäste und Delegationen aus dem Ausland?

Besuche von internationalen Gästen bzw. Delegationen aus Risikogebieten sind abzusagen. Auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen sind Besuche von internationalen Gästen bzw. Delegationen aus Nicht-Risikogebieten. Diese sollten nach Möglichkeit abgesagt werden.

Antwort auf/zuklappen Was muss ich tun, wenn ich als Vorgesetzte*r oder Lehrende*r bemerke, dass jemand Anzeichen eines grippeähnlichen Infektes aufweist?

Fordern Sie die Person auf, die Hochschule zu verlassen und sich telefonisch mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Notdienst unter 116117 in Verbindung zu setzen, um abzuklären, ob ein begründeter Verdacht einer Infektion vorliegt.

Allgemeine Hinweise

Antwort auf/zuklappen Welche Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektion sind sinnvoll bzw. werden von der HAW Hamburg ergriffen?

Um sich wirksam vor einer Infektion zu schützen, werden im Merkblatt des Arbeitsmedizinischen Dienstes der Hochschule sowie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung allgemeine Hygienemaßnahmen wie bei einer Grippe empfohlen. Das bedeutet regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Beachtung der Husten- und Niesetikette und Abstandhalten zu erkrankten Personen. Darüber hinaus hat die HAW Hamburg den Reinigungszyklus der Toilettenräume erhöht. Diese werden nun zweimal am Tag gereinigt. Der Einsatz von Gesichtsmasken sowie die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln ist an der HAW Hamburg zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geplant. Die Entscheidung basiert auf der aktuellen Risikoeinschätzung des RKI, das diese Maßnahmen nur im Umgang mit Patient*innen und in Kliniken für angebracht hält.

Antwort auf/zuklappen Was muss ich tun, wenn ich Kontakt mit einer vom Coronavirus infizierten Person hatte?

Wenn Sie Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten, müssen Sie unverzüglich Kontakt zu dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen. Als Beschäftigte informieren Sie außerdem ihre*n Vorgesetzten bzw. ihre Departmentleitung. Als Studierende*r nehmen Sie Kontakt mit Ihrem*Ihrer Dozent*in und dem für Sie zuständigen Fakultätsservicebüro auf. Bitte teilen Sie der Hochschule mit, welche Anweisungen Sie vom Gesundheitsamt erhalten haben.

Bleiben Sie zu Hause und folgen Sie den Anweisungen des Gesundheitsamtes. Suchen Sie auf keinen Fall eine Arztpraxis, ohne vorherige telefonische Absprache auf.

Antwort auf/zuklappen Wie geht es an der HAW Hamburg weiter?

Es ist ein Koordinierungsteam eingesetzt, das sich aus der Hochschulleitung, den Fakultätsleitungen sowie Vertreter*innen von Fachdisziplinen zusammensetzt und das die Situation täglich in Zusammenarbeit mit den Fachbehörden bewertet. Ebenso erfolgt durch das Koordinationsteam die Kommunikation mit den Hochschulangehörigen und die Fortschreibung sowie Aktualisierung der FAQs.

Letzte Änderung: 06.04.20

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