Im Jahr 2010 ging die erste HAW Hamburg-Studentin für ein Auslandssemester nach Kalifornien, viele weitere folgten. Bis heute haben 46 Studierende der Medientechnik ein studiengebührenfreies Semester in Long Beach absolviert – was einem Gegenwert von ca. 437.000 USD entspricht. 24 von ihnen erhielten ein ISAP-Vollstipendium. Aus Long Beach kamen im selben Zeitraum 29 Film-Studierende nach Hamburg.
Der Lehrendenaustausch startete 2015 mit einer Zusammenarbeit zwischen Prof. Wolfgang Willaschek und Prof. Tom Blomquist. Seitdem haben im Laufe des ISAP-Projekts insgesamt vierzehn Lehrende ihre Expertise bei Workshops in Long Beach und Hamburg - sowie während der Corona-Pandemie online - mit Studierenden geteilt. Die Reisekosten der deutschen und amerikanischen Lehrenden wurden aus ISAP-Mitteln bezuschusst und aus Dekanatsmitteln und dem „HAW goes USA“-Budget des International Office sowie mit CSULB-Travel Grants co-finanziert.
Ende Juni waren drei US-Lehrende in Hamburg, um Workshops für Bachelor- und Masterstudierende durchzuführen und Gastvorträge zu halten. Sharri Hefner, Alicia Dwyer und Kent Hayward haben mit Themen wie „Creative Producing“, „Pitch Training“ und „Documentary Filming“ sieben Workshop-Tage gestaltet. Studierende aus dem Bachelorstudiengang „Medientechnik“ sowie Master-Studierende aus dem Studiengang „Sound/ Vision“ haben in Kleingruppen die Theoriebausteine unter der Anleitung in Kurzfilm-Projekten angewendet, die bei einer gemeinsamen Abschlusspräsentation gezeigt wurden. Darüber hinaus hat Prof. Kent Hayward einen Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit in der Filmproduktion für rund 50 Studierende im Forum Finkenau gehalten und Schwerpunkte aus seinem Buch „Green Filmmaking: A Guide to Sustainable Movie Production“ vorgestellt. In einer sehr intensiven Zeit sind im Rahmen der Workshops vier sehr unterschiedliche Kurzfilme entstanden. Prof. Sharri Hefner fasste die Woche für sich zusammen: "Ich war beeindruckt von dem, was die Studierenden in so kurzer Zeit erreicht haben. Sie hatten großartige Ideen und haben lange Stunden an ihren Filmen gearbeitet. Die Qualität war sehr gut, und es war ein Vergnügen, mit ihnen zu arbeiten."








