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Junge Impulse für Hamburgs Kunstwelt

add art 2025 - Auszeichnung für Irina Prager und Jonathan Lützen

Die HAW Hamburg ist seit vielen Jahren Kooperationspartner der add art, die einmal im Jahr Nachwuchskünstler*innen, die Möglichkeit bietet, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu zeigen. Die add art findet in diesem Jahr vom 20. bis 23. November statt. Die Ausstellung ist kostenfrei und für alle zugänglich.

Gewinner*inne des diesjährigen add art Awards. © Photoclub Hamburg

In diesem Jahr vom add art Award ausgezeichnet: Irina Prager (links) gewann den Jurypreis und Jonathan Lützen (rechts) den Publikumpreis.

Vier Tage Kunst an ungewöhnlichen Orten - das ist die add art. 2013 ins Leben gerufen, zeigt sie einmal im Jahr Nachwuchskunst von Studierenden der HAW Hamburg in verschiedenen Unternehmen. Darüber hinaus würdigt die add art besondere künstlerische Positionen. In diesem Jahr ging der Förderpreis der Jury an Irina Prager und der Publikumspreis an Jonathan Lützen. Beide studieren an der Fakultät Design der HAW Hamburg. 

Jury-Statement zur Auswahl von Irina Prager:
„Der add art Kunstpreis 2025 der Jury wird an Irina Prager vergeben. Ihr Schaffen zeichnet sich durch eine große Eigenständigkeit und konsequente Entwicklung ihrer Malerei aus. Die Werke beeindrucken durch eine außergewöhnliche, digital anmutende Farbigkeit. Irina Prager nutzt die simultane Darstellung mehrerer Bildebenen um Rhythmus und Komplexität zu erzeugen. Ihre kalkulierten Kompositionen und die Zusammenführung unterschiedlicher Bildfragmente zwingen die Betrachtenden zur Herstellung assoziativer Narrative. Dabei entsteht eine Spannung zwischen Verführung und Distanz, Aggression und Sinnlichkeit. Bildkompositionen, die mit ambivalenten Empfindungen arbeiten. Eine Hinterfragung von Sinneswahrnehmung und Realität in der Ära der digitalen Medien mittels des Mediums Malerei.“

Zum Publikumspreis an Jonathan Lützen:
„Den diesjährigen Publikumspreis erhält Jonathan Lützen. Jonathan Lützen setzt sich in seiner expressionistischen Malerei mit der eigenen Identität und Herkunft auseinander. Historische, als auch aktuelle Fotos aus Norddeutschland, besonders der Insel Sylt, auf der er aufgewachsen ist, dienen als Motive für sein malerisches Werk. Seine Malerei lädt zur Reflexion über Erinnerung und Zugehörigkeit ein, ohne zu romantisieren. Leuchtende Farben, die die Lokalfarbigkeit brechen und ein expressiver, dekonstruierender Gestus hinterfragen die Echokammer der Erinnerung. Gleichsam Visionen aus der Vergangenheit erscheinen Personen und Szenerien und lösen sich wieder auf."

Vom 20. bis 23. November öffnen Hamburger Unternehmen ihre Türen und präsentieren ausgewählte Arbeiten von Studierenden der HAW Hamburg – kostenfrei und für alle zugänglich. Weitere Informationen finden Sie unter addart.de.

Hubertus von Barby, Gründer der add art, betonte den Wert dieser langjährigen Zusammenarbeit:
„Mit add art stärken wir die Verbindungen zwischen Unternehmen sowie Künstlerinnen und Künstlern. Gerade die Ausstellung von Studierenden der HAW Hamburg in den Unternehmen bringt viele positive Impulse für beide Seiten. Wir freuen uns sehr über die enge Kooperation mit der HAW Hamburg seit Bestehen von add art, und ich danke insbesondere den Professoren Christian Hahn und Henning Kles für ihr großes Engagement.“

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