Ringvorlesung Migration Macht Gesellschaft

Bildung – Krise – Migration.

Di., 16.06.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
Versammlungsstätte, Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg

Grafik zur Ringvorlesung MIGRATION MACHT GESELLSCHAFT im Sommersemester 2026 unter dem Motto Krisen denken auf einem hellblauen Hintergrund mit zwei mittelblauen Halbkreisen und einem lila Blitz.© Arbeitsstelle Migration

Öffentliche Ringvorlesung MIGRATION MACHT GESELLSCHAFT Sommersemester 2026

Zur Bedeutung der Theorie transformatorischer Bildungsprozesse für das Aufwachsen in der Migrationsgesellschaft 

Die Theorie transformatorischer Bildungsprozesse stellt einen Versuch dar, den klassischen Bildungsbegriff so zu reformulieren, dass er den Bedingungen gegenwärtiger Gesellschaften gerecht wird. Bildung wird dabei nicht als Prozess harmonischer Entfaltung verstanden, sondern vielmehr als krisenhaftes Geschehen, bei dem sich das Welt- und Selbstverhältnis von Menschen grundlegend verändert, weil sie mit Erfahrungen konfrontiert werden, für deren Bearbeitung ihre etablierten Orientierungsmuster nicht ausreichen. Der Vortrag wird diese Theorie vorstellen und anhand eines literarischen Beispiels deren Bedeutung für das Aufwachsen unter migrationsgesellschaftlichen Bedingungen erörtern.

Hans-Christoph Koller ist Professor (i.R.) an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Seine Arbeitsgebiete sind Bildungstheorie und Qualitative Bildungsforschung sowie Theorie und Empirie transformatorischer Bildungsprozesse.

Über die Ringvorlesung

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Kontakt

Arbeitsstelle Migration
HAW Hamburg
Steindamm 105, 4. OG
20099 Hamburg
migration (at) haw-hamburg (dot) de

Prof. Dr. Louis Henri Seukwa
Wissenschaftliche Leitung

Dr. Cornelia Sylla
Leitung Migrationsforschung

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