Die Idee zu „Stillgestanden“ war zunächst gar nicht als Abschlussarbeit geplant. „Die Arbeit hat deutlich vor meinem Abschluss begonnen“, sagt Teresa Halbreiter. Ein Seminar bei Prof. Linn Schröder brachte den entscheidenden Impuls. Es ging um Wut, Protest und politische Bildsprache. Von dort führte der Weg überraschend in eine streng reglementierte Welt.
Warum ausgerechnet die Bundeswehr? Für Teresa Halbreiter war es genau diese Ambivalenz, die sie reizte und zugleich wütend machte: Einerseits hat sie eine klare Ablehnung gegenüber Militär, Waffen und Gewalt. „Andererseits hat mich die Frage nicht losgelassen, ob Gleichberechtigung dort tatsächlich angekommen ist. Und zwar 25 Jahre nachdem das wegweisende EuGH-Urteil im Fall Tanja Kreil den Weg für Frauen in alle Laufbahnen der Bundeswehr erst öffnete.“





