DIGITECH

DIGITECH: Gemeinsam Studienprogramme für die Zukunft gestalten

Drei Zielländer, zwei EU-Partner und ein gemeinsames Ziel: Hochschulbildung moderner, digitaler und praxisnäher gestalten. Das Erasmus+-Projekt DIGITECH verbindet internationale Zusammenarbeit mit neuen Studieninhalten, digitalen Kompetenzen und innovativen Technologien.

Digitech ERAMUS+ Projekttreffen© HAW Hambuerg

Digitech ERAMUS+ Projekttreffen an der HAW

Im Rahmen des Erasmus+-Projekts DIGITECH fand vom 22. bis 26. Juni 2026 ein internationales Projekttreffen an der HAW Hamburg statt. Das Team aus Hamburg empfing acht internationale Projektpartner aus Armenien, Georgien, Kirgisistan und Slowenien. Das Projekt steht unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Marina Tropmann-Frick und widmet sich der Modernisierung der Hochschulbildung in Armenien, Georgien und Kirgisistan. Ziel ist es, Studienprogramme stärker auf Digitalisierung, Automatisierung und praxisnahes Lernen auszurichten. Dabei sollen neue Technologien in Curricula integriert und neue Module mit besonderem Fokus auf Laborveranstaltungen entwickelt werden. Im Mittelpunkt der Workshop-Woche standen die Weiterentwicklung von Bachelor-Studienprogrammen, der Austausch über neue Lernmethoden sowie die stärkere Verbindung zwischen Hochschulbildung und beruflicher Praxis. Die Woche begann mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Axel Wagenitz, Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAW Hamburg.

In der Workshop-Woche fanden zahlreiche Vorträge, gemeinsame Arbeitssitzungen und praxisnahe Einblicke in verschiedene Labore der HAW Hamburg statt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt war die Präsentation „Curriculum in Transition – Competence Orientation for Engineers“ von Prof. Dr. Martin Schultz. Darin erläuterte er, dass die Ingenieurausbildung nicht nur fachliches Wissen vermitteln, sondern Studierende auch gezielt auf die komplexen und digitalen Herausforderungen der Zukunft vorbereiten muss.

Im weiteren Verlauf stellten die Partnerhochschulen ihre Studiengangsprofile, bestehende Curricula und Bedarfsanalysen vor. Diese dienten dazu, aktuelle Anforderungen von Studierenden, Lehrenden und Arbeitgebern zu erfassen, um daraus konkrete Entwicklungsbedarfe für Studienprogramme abzuleiten. Ergänzend zeigte Prof. Dr. Tsotne Zhghenti von der Business and Technology University Georgia, wie generative KI neue Berufsbilder und Aufgabenbereiche auf dem georgischen Arbeitsmarkt beeinflusst.

Die Präsentation von Prof. Dr. Michael Gille und Prof. Dr. Martin Schultz zeigte, wie Lernziele, Lehrmethoden, Inhalte und Prüfungsformen sinnvoll aufeinander abgestimmt werden können. Damit wurde eine wichtige Grundlage für die kompetenzorientierte und qualitätsgesicherte Modulentwicklung im Projekt gelegt.

Kontakt

Prof. Dr. Martin Schultz
Fakultät Informatik und Digitale Gesellschaft
martin.schultz (at) haw-hamburg (dot) de

 

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