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Für Vielfalt. Für Respekt. Für alle.

Sichtbar sein erfordert mitunter Mut. Besonders für diejenigen, deren Identitäten Ziel von Anfeindungen und Ausgrenzung sind. Die HAW Hamburg unterstützt deshalb das diesjährige Motto der Hamburg Pride Week „Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!“ und würdigt die vielfältigen Perspektiven und Lebensrealitäten an unserer Hochschule.

Bild mit Pride-Farben in Herzform© Ladanifer / Adobe Stock

Die HAW Hamburg unterstützt das Motto der Hamburg Pride Week „Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!“ und würdigt die vielfältigen Perspektiven und Lebensrealitäten an unserer Hochschule.

Haltung zu zeigen, bedeutet für die HAW Hamburg, queere Stimmen zu stärken und gemeinsam gegen jede Form von Diskriminierung einzustehen. Das Motto „Zukunft ohne Angst“ betont, dass niemand befürchten muss, aufgrund der eigenen sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität beleidigt, bedroht, benachteiligt oder unsichtbar gemacht zu werden. Es beschreibt eine Hochschule, in der Freiheit, Sicherheit und Respekt selbstverständlich sind, wofür die HAW Hamburg einsteht.

Wo gesellschaftliche Vielfalt als Bedrohung dargestellt, Minderheiten pauschal abgewertet oder wissenschaftliche Erkenntnisse und damit verbunden demokratische Grundwerte in Zweifel gezogen werden, geraten Offenheit, gegenseitiger Respekt und die freie Entfaltung aller Menschen unter Druck. Hochschulen kommt in solchen Zeiten eine besondere Verantwortung zu: Sie sind Orte des wissenschaftlich fundierten Diskurses, der kritischen Reflexion und des respektvollen Miteinanders.

Studierende und Mitarbeitende engagieren sich in verschiedenen Projekten, Beratungsangeboten und Workshops dafür, die HAW Hamburg Schritt für Schritt zu einem Ort zu entwickeln, an dem Vielfalt sichtbarer wird und Diskriminierung konsequent begegnet wird. Zwei Lunchtalks, die vom Team der Stabsstelle Gleichstellung, Diversity und Antidiskriminierung organsiert wurden, zeigten mit dem Blick der Wissenschaftlichen Mitarbeitenden Anna Franze und der Professorin Sabine Wöhlke, wie die mit der Pride Week verbundenen Themen in der Forschung der Hochschule verankert sind, und luden zum Austausch ein.  

Da dies ein fortlaufender Prozess ist, nutzt die HAW Hamburg die Pride Week in der Hansestadt als wichtigen Anlass, um die Relevanz der Weiterentwicklung sichtbar zu machen und bestehende Strukturen zu stärken. Denn die Pride Week ist für die Hochschule Motivation und Verpflichtung zugleich: Wir wollen eine Zukunft, in der niemand Angst haben muss, so zu sein, wie er*sie ist.

„Die Pride Week erinnert uns daran, dass Offenheit und Vielfalt keine abstrakten Werte sind, sondern konkret gelebte Realität sein müssen. Die HAW Hamburg steht für eine demokratische, respektvolle und solidarische Gemeinschaft. Jede einzelne Person soll spüren: Sie ist willkommen, sie wird gesehen, sie ist wichtig“, betont Prof. Dr. Ute Lohrentz, Präsidentin der HAW Hamburg.

Bei Ideen, Anliegen und Fragen zu diesen Themen steht Ihnen das Team der Stabsstelle Gleichstellung, Diversity und Antidiskriminierung unter gda (at) haw-hamburg (dot) de zur Seite.

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