Gesundheit von Studierenden: HAW Hamburg und TK etablieren Studentisches Gesundheitsmanagement

Rund ein Viertel der Studierenden leidet unter starkem Stress und fühlt sich erschöpft – das geht aus einer Studie der Techniker Krankenkasse (TK) zur Gesundheit Studierender in Deutschland hervor. Um ein positives und gesundheitsförderliches Studienumfeld zu schaffen, führt die HAW Hamburg in Kooperation mit der TK als erste Hochschule in der Hansestadt ein Studierendengesundheitsmanagement (SGM) ein. Das SGM ist Teil des zunächst für zwei Jahre von der TK geförderten Projekts "CamPuls".

Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg: "Gerade in der jetzigen Situation sieht man, wie wichtig es ist, etwas für seine Gesundheit zu tun. Das gilt auch für die Hochschulen. Die aktuelle Situation während der Corona-Krise stellt Studierende zusätzlich zu den Lerninhalten vor weitere enorme Herausforderungen, wo vor allem eine gute Selbstorganisation gefragt ist. Da ist es besonders wichtig, die Gesundheitsförderung nicht aus den Augen zu verlieren", so Puttfarcken. "Deshalb bieten wir bereits jetzt im Rahmen des Projekts 'CamPuls' Digital-Workshops zu den Themenbereichen Zeit- und Stressmanagament, Ernährung und Bewegung an."

Ziel des Projekts "Campuls" ist die langfristige Wandlung der HAW Hamburg zu einer gesundheitsfördernden Hochschule nach den zehn Gütekriterien der Arbeitsgemeinschaft gesundheitsfördernder Hochschulen (AGH).

Studierende beteiligen sich an der Projektentwicklung

Die Studierenden der HAW Hamburg sind die zentrale Statusgruppe der Hochschule.

Alle an der HAW Hamburg vorhandenen Ressourcen sollen künftig leistungs- und zugleich gesundheitsfördernd gestaltet und Belastungen soweit wie möglich abgebaut werden. Dies ist entscheidend für das Gelingen des SGM und damit ein wichtiger Beitrag zum Erfolg der HAW Hamburg als Hochschule.

„Entscheidend für uns ist, dass wir neben der engen Zusammenarbeit mit allen relevanten hochschulinternen Partnern zum Beispiel mit der Hochschulleitung, dem Studierendenwerk, dem Hochschulsport und dem AStA - unsere Studierenden partizipativ in das Projekt CamPuls einbinden und mit ihnen gemeinsam verschiedene Teilprojekte umsetzen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Wolf Polenz. Um die Gesundheit der HAW-Studierenden zu verbessern, setzt das Projekt zeitgleich auf der Verhaltensebene der Studierenden und bei den Rahmenbedingungen des Studiums an.

Hintergrund

"CamPuls" ist ein Forschungsprojekt zur Förderung und Entwicklung der Studierenden-gesundheit an der HAW Hamburg. Das Projekt wird in den nächsten beiden Jahren von der TK gefördert. Das Projektteam besteht aus Prof. Dr. Wolf Polenz (Projektleiter), Dipl.-Gesundheitswirtin Nina Hielscher und Gesundheitswissenschaftlerin (B.Sc.) Kathrin Poggel. CamPuls ist an der Fakultät Life Sciences in dem Department Gesundheitswissenschaften der HAW Hamburg angesiedelt.

Für die Studie zur "Gesundheit Studierender in Deutschland 2017", einer Kooperation des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), der Freien Universität Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK), haben mehr als 6.000 Studierende an einer Online-Befragung teilgenommen. Weitere Informationen zur Gesundheit Studierender in Deutschland gibt es auf www.tk.de (Suchnummer 2046040).

PM von HAW Hamburg und TK

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E-Mail: luise.zink (@) tk.de
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Rückfragen für das Projekt an der HAW HAmburg

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Telefon: 040/42875 6510E-Mail
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Dr. Katharina Jeorgakopulos
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