Autos haben in unserem Alltag eine so starke Präsenz, dass deren Design uns - auf die ein oder andere Weise - stärker beeinflusst als das von allen anderen Alltagsgegenständen. Im Modul Fahrzeugdesign (FZD) lernen die Studierenden die wesentlichen Methoden und Kriterien des Exterieur-Designs. Von der ersten Skizze bis zum lackierten 1:8-Modell wird der gesamte Prozess durchschritten. Dabei bedeutet die handwerkliche Ausführung gerade im Vergleich zum KI-generierten Rendering sehr harte Arbeit, aber auch eine sehr gewinnbringende Erfahrung.
Im Rahmen der Studienarbeit haben jeweils zwei Teams alte FZD-Modelle überarbeitet, um das Gelernte in Form und Finish bestmöglich anzuwenden. Ugur Karakas und Evgenij Graf sahen in ihrem alten Modell einen Bugatti Chiron - obwohl sich die Grundabmessungen sehr unterschieden. Ben Wetzel und Max Ruttmann sind auf den Spuren der Gruppe B aus den 80er Jahren unterwegs. In jedem der Exponate stecken mehr als 500 Stunden Arbeit und sie sind sehr empfindlich. Gleichwohl sollen die Modelle auf dem Treppensims nahbar (und gerade nicht in einer Vitrine) zugänglich gemacht werden. Der Weg über die Treppe ermöglicht dabei automatisch unterschiedliche Blickwinkel.
Die PDFs gewähren weitere Einblicke:
Bugatti Chiron von Ugur Karakas und Evgenij Graf
Lancia Delta Evo von Ben Wetzel und Max Ruttmann
Text: Prof. Gregor Schimming
