Susann Niechoj, Bildung und Erziehung in der Kindheit

Deutschland Stipendium der HAW Hamburg

„Während des Studiums müssen wir Praktika im Umfang von 180 Stunden ableisten“, berichtet Susann Niechoj: „Dadurch lerne ich unterschiedliche Arbeitsgebiete kennen und entdecke neue berufliche Möglichkeiten.“ Die Deutschlandstipendiatin interessiert sich insbesondere für die Interaktion zwischen Kindern und ihren Eltern und möchte in diesem Bereich beratend tätig werden. Auch einen Master schließt Niechoj nicht mehr aus: „Das Deutschlandstipendium hat mir Selbstvertrauen in meine Fähigkeiten geschenkt.“ Zudem helfe ihr die Förderung, Prioritäten neu zu setzen, ihre Zeit zwischen Arbeit, Pflichtpraktika, Studium und Ehrenamt flexibler aufzuteilen. In der Stiftung für Effektiven Altruismus setzt sich die Stipendiatin unter anderem mit  der Frage auseinander, wie ehrenamtliches Engagement effizienter und ressourcensparender gestaltet werden kann. An der Hochschule macht sich Niechoj im Fachschaftsrat und als Erstsemestertutorin für ihre Kommiliton*innen stark.

Vor dem Studium machte Niechoj eine Ausbildung zur Ergotherapeutin und arbeitete im Anschluss in einer Kita. Immer wieder kam es im Kindergartenalltag zu Situationen, mit denen die Studentin nicht umzugehen wusste. Der Wunsch nach einer vertieften pädagogischen Wissensbasis wuchs. Darum entschied sie sich für den anwendungsorientierten Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit an der HAW Hamburg.

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