Willkommenswochen für die neuen internationalen Studierenden – Die Welt zu Gast an der HAW Hamburg

Noch vor dem Start der Orientierungseinheiten des Sommersemesters hieß das International Office die neuen internationalen Studierenden ab dem 4. März bis zum 19. März mit digitalen Einführungswochen willkommen. Sie wurden vom International Office mit Unterstützung des weBuddy-Teams organisiert. Die ehrenamtlichen Buddys an der HAW Hamburg stehen den Studierenden beim Start ins Studium zur Seite.

Wer sind die neuen internationalen Studierenden?

Insgesamt haben sich 109 neue internationale Bachelor- und Masterstudierende aus 32 Ländern eingeschrieben. Die Top-Herkunftsländer sind Indien (12), Vietnam (11), Syrien (10), Iran (9), Russland (7) und die beliebtesten Studienfächer Public Health (18), Elektrotechnik und Informationstechnik (10) sowie Process Engineering, Medizintechnik und Logistik/Technische Betriebswirtschaftslehre (jeweils 6). Von unseren Partnerhochschulen in Europa und Übersee haben sich außerdem insgesamt 59 Gaststudierende für ein Auslandssemester an der HAW Hamburg entschieden, 13 von ihnen sind bereits für ein zweites Semester bei uns. Sie kommen aus den folgenden Ländern: Belgien (2), Finnland (1), Frankreich (3), Griechenland (1), Irland (2), Israel (5), Italien (4), Kasachstan (4), Niederlande (2), Polen (2), Portugal (3), Rumänien (1), Schweiz (3), Spanien (21), Südkorea (2), Türkei (2), Vereinigtes Königreich (1). Die beliebtesten Studienfächer der Gaststudierenden sind Design, Medizintechnik, Ökotrophologie, Umwelttechnik und Informatik.

Wie viele internationale Studierende gibt es überhaupt an der HAW Hamburg?

Insgesamt sind 1.640 Bildungsausländer*innen an unserer Hochschule eingeschrieben (Stand WS 2020/2021), die einen Bachelor oder Master bei uns machen. Hinzu kommen 335 chinesische Studierenden des Shanghai-Hamburg College, die ihr Studium an der University of Shanghai for Science and Technology absolvieren und die Gaststudierenden. Die Top-10-Herkunftsländer der Bildungsausländer*innen sind Syrien (185), Vietnam (151), Indonesien (93), Iran (84), Indien (70), Russland (70), Ukraine (53), Marokko (50), Nepal (43), Nigeria (40), Afghanistan (40) und Ägypten (40).

Digitale Welcome Weeks

Die Welcome Weeks fanden zum ersten Mal ausschließlich online statt. Die Studierenden wurden im Vorwege und im Rahmen der „Meet & Greet“-Veranstaltungen über Einreiseregularien und Quarantänemaßnahmen und Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus informiert und die Buddy-Teams erhielten ein Set von FFP2-Masken. Neben Infoveranstaltungen zu Erasmus-Formalitäten, der Vorstellung interkulturell engagierter studentischer Initiativen, einem virtuellen Rundgang durch das Hamburger Rathaus, einem Pubquiz und Tipps zum „Überleben“ in Deutschland fand auch das Welcome Dinner online statt als Abschluss der Welcome Weeks. Auch die Student Exchange Koordinatorinnen in den Fakultäten boten Programmelemente als Teil der Welcome Weeks an.

Wie geht es internationalen Studierenden in Zeiten von COVID-19 an der HAW Hamburg?

Die Covid-19-Pandemie hat insbesondere internationale Studierende vor große Herausforderungen gestellt, die in der Regel keine Familien und Netzwerke vor Ort haben, die in Notfällen einspringen und unterstützen können. Internationale Studierende haben in der Regel keinen Anspruch auf BAföG und nur rund die Hälfte von ihnen erhalten finanzielle Unterstützung von ihren Eltern; im Vergleich dazu erhalten 88 Prozent der deutschen Studierenden häusliche finanzielle Unterstützung. Insgesamt müssen rund 75 Prozent aller Studierenden in Hamburg arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren. Das gilt für deutsche und für internationale Studierende gleichermaßen. Mit einem großen Unterschied: Längerfristige und gut bezahlte Jobs erhalten internationale Studierende nur selten.

Wer internationale Studierende in Not unterstützen will, kann dies über den Verein der Förderer Ausländischer Studierender e. V. (V.D.F.A.S.) tun. Der Verein hat die Aufgabe, leistungsstarken Studierenden aus aller Welt unter die Arme zu greifen. Sie werden unterstützt, sich ohne finanzielle Sorgen auf wichtige Prüfungen zu konzentrieren und ihr Studium erfolgreich abschließen zu können. Der Notfonds des V.D.F.A.S. wird ehrenamtlich vom International Office verwaltet; der Mitgliedsbeitrag (5 Euro bzw. 2,50 Euro für Studierende pro Monat) oder eine Spende fließen zu 100 Prozent in die Förderung der Studierenden.

Autorin: Martina Schulze, Leiterin International Office.

Informationen zum weBuddy-Programm: https://www.haw-hamburg.de/international/interkulturelle-programme/webuddy-programm/
Informationen über Verein der Förderer Ausländischer Studierender (VDFAS): https://www.haw-hamburg.de/international/foerderverein-vdfas/

Kontakt

Martina Schulze
Leiterin International Office
martina.schulze (@) haw-hamburg.de

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