DigitalChangeMaker gesucht

Studierende sind zentrale Akteur*innen im Diskurs um Digitalisierung in der Hochschulbildung. Lernende werden in den aktuellen hochschulpolitischen Debatten und wissenschaftlichen Diskursen rund um die Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels oft noch zu wenig mit eingebunden. Auf diese Weise kommt ihnen zumeist nur die Rolle von passiven Teilnehmenden zu. Für innovative Ideen und neue Perspektiven gibt es bisweilen weder die Offenheit des Prozesses, noch eine grundlegende Bereitschaft, von den letztendlichen Nutzer*innen her zu denken und zu handeln. Einige hochschulische und außerhochschulische Strukturen, Projekte und Initiativen zeigen jedoch deutschland- und europaweit, wie innovativ und aktiv, aber auch kritisch-konstruktiv Studierende Digitalisierungsprozesse auf verschiedenen Ebenen mitgestalten wollen und können – wenn sie denn die Möglichkeiten hierzu erhalten.

Aus diesem Grund hat das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) die Initiative #DigitalChangeMaker ins Leben gerufen und will damit Studierenden die Chance bieten, Hochschulbildung gemeinsam neu, kreativ und innovativ zu denken und Diskurse aktiv in einer spannenden Community von Expert*innen unterschiedlicher Hintergründe mitzugestalten.

Nach einem erfolgreichen Pilot und tollen zweiten Jahrgang geht die studentische Zukunfts-AG DigitalChangeMaker im Herbst in die dritte Runde! Gesucht werden wieder innovationshungrige, engagierte Studierende mit großen Ideen, kritischen Meinungen und spannenden Visionen, die Hochschulbildung aktiv und innovativ mitgestalten wollen! Bis zum 31. August 2020 können sich Studierende aller Fachrichtungen für den dritten Jahrgang der DigitalChangeMaker bewerben.

Master Lab #TheNewNormal - Studentisches Fellowprogramm für Forschungsarbeiten zur digitalen Transformation an Hochschulen

Das durch die Covid-19-Pandemie digitale Sommersemester bedeutet eine große Umstellung für alle Statusgruppen an den betroffenen Hochschulen. Unabhängig vom vorherigen Digitalisierungsstand hat die Digitalisierung in kürzester Zeit flächendeckend Einzug gehalten, so dass Hochschulen bundesweit als Reallabore beziehungsweise Experimentierstätten für digitale Lehre, Forschung und Verwaltung fungieren.

Um die derzeitigen Entwicklungen zu erfassen, auszuwerten und zukünftig nutzbar zu machen, bedarf es einer multi- und transdisziplinären Begleitforschung. Dabei versprechen vor allem studentische Masterarbeiten wichtige und schnelle Impulse für die Erforschung der digitalen Transformation an Hochschulen. Durch die direkte Beteiligung an digitalen Lehr- und Austauschformaten besteht für viele Studierende eine große Motivation für eine wissenschaftliche Reflexion und Begleitung des in der Praxis Erlebten, die die Grundlage für weitergehende Forschungsarbeiten (zum Beispiel im Rahmen von Doktorarbeiten) liefern kann.

Das Master Lab #TheNewNormal des Stifterverbandes fördert Abschlussarbeiten zur digitalen Transformation an Hochschulen. Das Programm bietet eine Plattform für qualitativ hochwertige, innovative und wirkungsvolle Forschungsbeiträge von Studierenden und vernetzt diese untereinander sowie mit Expertinnen und Experten. Das Master Lab fokussiert dabei gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs und unterstützt die Sichtbarmachung von studentischer Forschung durch eine finanzielle und ideelle Förderung von Master-Studierenden für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten. 

Bewerben können sich Bachelor- und Masterstudierende. Neben einer finanziellen Förderung geht es auch um die ideelle Förderung, u.a. durch das Master Lab-Kolloquium für die Fellows, Weiterbildungsangebote und der Vernetzung der Master Lab-Fellows mit Wissenschaftler*innen, Expert*innen und der studentischen Initiative #DigitalChangeMaker.

Bewerbungsschluss ist der 31. August 2020

Nähere Informationen erhalten Sie hier

Fellow Programm Freies Wissen – Ausschreibung für das Programmjahr 2020/2021

Das “Fellow-Programm Freies Wissen” von Wikimedia Deutschland ist aktuell für das Programmjahr 2020/2021 ausgeschrieben. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Das Fellow-Programm fördert das Prinzip der Offenen Wissenschaft (Open Science), um den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu verbessern. Dabei geht es auch um eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie offen eine Offene Wissenschaft tatsächlich ist und wie Prinzipien von Diversität und Equity etabliert werden können.Wikimedia Deutschland unterstützt junge Wissenschaftler*innen mit Stipendien, Workshops und der Hilfe von Mentor*innen darin, ihre Forschung und Lehre der ganzen Welt zugänglich zu machen. Damit setzen wir uns für eine stärkere Öffnung wissenschaftlicher Forschung und Lehre ein.

Das Fellow-Programm richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen aus allen Disziplinen - Promovierende, Post-Docs, wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Juniorprofessor*innen (oder Menschen in vergleichbaren Positionen), die an einer wissenschaftlichen Einrichtung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz tätig bzw. in anderen wissenschaftlichen Organisationen oder Netzwerken nachweislich aktiv sind. Mit Mentoring, Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten sowie einem Stipendium werden Fellows dabei unterstützt Prinzipien Offener Wissenschaft in die eigene wissenschaftliche Arbeit zu integrieren und als Botschafter*innen andere für dieses Thema zu sensibilisieren.

Im Programmjahr 2020/21 werden bis zu 20 Stipendien in Höhe von 3.000 €, in bestimmten Fällen 5.000 €, vergeben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juli 2020.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier

Neue Ausgabe erschienen: API Ausbilden | Publizieren | Informieren – Studentisches Magazin der HAW Hamburg

Das API Magazin für Studium, Lehre und Weiterbildung präsentiert von Studierenden, Lehrenden und Praktiker*innen erstellte Texte und Anschauungsbeispiele, die für Studierende im Bereich Information, Bibliothek und Medien von großem Interesse sind.

In der Sommerausgabe dürfen sich die Leser*innen über 15 abwechslungsreiche Beiträge von Studierenden, Absolvent*innen, Praktiker*innen und Dozent*innen der HAW Hamburg freuen. Die Themen sind vielfältig und reichen von Data Literacy und der Sprache der Daten über Anforderungen an das Forschungsdatenmanagement an Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bis hin zum Studieren und Lernen im Onlinemodus.

Das API Magazin ist eine digitale Open-Access-Zeitschrift der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), die in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky erscheint. Nähe Informationen zum Magazin sowie zur aktuellen Ausgabe finden Sie hier

University:Future Festival - Learning, Systems and the New Normal, 6. - 8. Oktober 2020

Das University:Future Festival Learning, Systems and the New Normal des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) geht als erstes digitales Festival zur Hochschulbildung in Deutschland neue Wege. Seit Beginn des Jahres 2020 steht die Hochschulwelt Kopf. Technologie und innovative Anwendungskonzepte sind zum essentiellen Bestandteil des Hochschulalltags avanciert. Daraus zieht das HFD die Motivation für das dreitägige Festival: Ein Blick zurück aufs digitale Sommersemester 2020 – und vor allem ein Blick nach vorne auf die Zukunft der Hochschule. Gerade jetzt ist der Moment, an dem wichtige Weichen für die Zukunft der Hochschulbildung gestellt werden. Wie findet Lehren, Lernen, Zusammenarbeit und Austausch zukünftig statt? Welche Szenarien haben sich im digitalen Sommersemester 2020 bewährt – und welche nicht? Wie können innovative Methoden und Tools auch in Zukunft die Hochschullehre bereichern? Welche Rahmenbedingungen müssen hierfür sowohl vonseiten der Politik als auch vonseiten der Hochschulen geschaffen werden?

Drei Tage kommen Lehrende, Studierende, Hochschulleitungen und weitere Akteure aus Hochschule, Politik und Gesellschaft zusammen:

  • BarCamp:Day (Dienstag, 06.10.2020): Im freien BarCamp-Format entwickeln Teilnehmende Inhalt und Ablauf des Tages selbst.
  • Conference:Day (Mittwoch, 07.10.2020): In vier parallelen Livestreams sprechen deutsche und internationale Expert*innen über die Hochschulbildung nach 2020.
  • Workshops:Day (Donnerstag, 08.10.2020): In längeren Workshops erarbeiten Teilnehmende gemeinsam Produkte und lernen voneinander.

Mitmachen: Von spannenden Vorträgen, über interaktive Workshops und Schulungen, bis hin zum partizipativen BarCamp bietet das University:Future Festival eine bunte Plattform für die verschiedensten Formate! Nutzen Sie die Chance, das Festival durch Ihre Ideen mitzugestalten und nehmen Sie am Call teil.

Information zur Veranstaltung, zum Call for Participation, usw. finden Sie hier

Die Teilnahme am Festival ist kostenlos. Die Anmeldung öffnet im Juli 2020.

E-Learning: Ausbau der Digitalisierung an den Hamburger Hochschulen - MINTFIT Hamburg wird fortgeführt

Die Onlineplattform MINTFIT Hamburg startet in eine vierte Förderphase. Das Verbundprojekt in dem die HAW Hamburg gemeinsam mit den weiteren Hamburger MINT-Hochschulen und dem Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zur Digitalisierung in Lehre und Lernen sowie zur Unterstützung von Schüler*innen und Studieninteressierten beiträgt, wird zunächst bis 2023 fortgesetzt. Damit kann die hochschulübergreifende Strategie für den Ausbau der Digitalisierung in den Bereichen Studienvorbereitung, Lehrbetrieb und Prüfungen weiter vorangetrieben werden. Für die dreijährige Förderphase werden dem Gesamtprogramm 1,2 Millionen Euro pro Jahr von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) bereitgestellt.

Das primäre Ziel des Projektteils E-Assessment besteht in der gezielten hochschulübergreifenden Förderung der Digitalisierung in der Lehre, speziell im Bereich des elektronischen Prüfens. Konkrete Ziele für die kommende Projektphase sind die weitere Etablierung elektronischer Prüfungen an den Hamburger Hochschulen sowie eine Vorstudie für die (Weiter-) Entwicklung gemeinsamer mobiler und stationärer Testcenter für Hamburger Hochschulen und Organisationen. Im Projektteil Tests/Kurse bietet MINTFIT webbasierte Selbsteinschätzungstests für Schüler*innen, Auszubildende, Quereinsteiger und Studieninteressierte der MINT-Fächer (Mathe, Physik, Chemie, Informatik) an und fördert im Zuge dessen nicht nur den MINT-Nachwuchs am Übergang von Schule zu Hochschule, sondern gleichermaßen die Digitalisierung der Bildungslandschaft.

Zur Pressemitteilung der BWFG gelangen Sie hier Direkt zu MINTFIT geht es hier

See differently, discover digitally – Die Vorlesungsreihe zum digitalen Bild

Glauben Sie alles, was Sie sehen? Wir auch nicht. Denn im Zeitalter der Digitalisierung ist die Bearbeitung digitaler Bilder ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, ein Smartphone zu besitzen. Digitale Bilder bestimmen nahezu alle Bereiche unseres Alltags und Berufslebens. Doch wo sind die Grenzen zwischen Bearbeitung und Manipulation, welchen Einfluss haben digitale Bilder auf unsere Emotionen und was hat es mit dem Recht am eigenen Bild auf sich?

In der diesjährigen öffentlichen Ringvorlesung des Departments Information, die unter dem Titel „Das digitale Bild“ steht, haben sich Studierende des Master-Studiengangs Information, Medien, Bibliothek unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Verch und Sarah Wildeisen mit den Perspektiven und Herausforderungen des digitalen Bildes beschäftigt. Für die Vorträge, die in diesem Jahr – passend zum Thema – digital stattfinden, konnten namhafte Expertinnen und Experten u.a. aus den Bereichen Bildung, Kunst, Medien, Archivierung, Digital Reality und Recht gewonnen werden. Das ausführliche Programm finden Sie hier

Die öffentliche Ringvorlesung wird in der Zeit vom 4. Juni bis 2. Juli 2020 jeweils donnerstags um 18:00 Uhr über die Plattform BigBlueButton übertragen. Im Anschluss an die Vorträge stellen sich die Expert*innen gerne Ihren Fragen. Die Zugangsdaten zu BigBlueButton und weitere technische Hinweise zur Teilnahme finden Sie hier

Die verschiedenen Beiträge aus der Vorlesung werden auch aufgezeichnet. Sie finden Sie hier

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.