Verfahrens­technik 4.0 - Smart in die Zukunft

Abstract: Im Rahmen des beantragten Projektes soll die Digitalisierung als Querschnittsthema mit den im Department Verfahrenstechnik (VT) vorhandenen Konzepten vernetzt und die Ausstattung erweitert werden, um so die Digitalisierung in der VT im Bereich Lehre und Lernen zu implementieren. Unser Ziel ist es, unsere Studierenden mit digitalen Kompetenzen für ihr späteres Berufsleben auszustatten und sie somit zu einer Keimzelle für digitale Innovation zu machen. Wir wollen verschiedene Plugins und Applications als digitale Erweiterung des vorhandenen Lehrangebotes in der VT einführen. Es werden Sensordaten von Versuchsständen und Laboranlagen zukünftig automatisiert erfasst, gespeichert, aufbereitet und frei zugängig über eine Homepage visualisiert. Es werden unterschiedliche Regelsysteme für Versuchsanlagen aufgebaut und deren Performance und IT-Security verglichen. Für die Versuchsanlagen wird ein „Digitaler Zwilling“ entwickelt und mittels Künstlicher Intelligenz (KI) kontinuierlich optimiert. Die Nutzung zur Vorhersage von Versuchsergebnissen und zur Optimierung des Anlagenbetriebs soll daran untersucht werden. Alle Ergebnisse werden auf ihre Anwendbarkeit für komplexere Versuchsanlagen überprüft und getestet. Darüber hinaus werden Anwendung von Augmented Reality (AR) entwickelt, um virtuelle Versuchsanleitungen für Praktikumsversuche anbieten zu können und um Ergebnisse von CAD-Konstruktionen der Studierende mit AR-Brillen räumlich darzustellen und erlebbar zu machen.

Projektteam: Prof. Dr. Kai Freudenthal, Prof. Dr. Falk Beyer, Prof. Dr. Martin Geweke, Dipl.-Ing. Robert Güttler, Dipl.-Ing. Marc Hannappel, Prof. Dr. Marc Hölling, Prof. Dr. Veit Dominik Kunz, Prof. Dr. Bernd Sadlowsky, Prof. Dr. Anika Sievers, Prof. Dr. Rainer Stank, Prof. Dr. Thomas Willner, Dipl.-Ing. Stefan Wittkowski, Prof. Dr. Margret Bauer (alle Fakultät Life Sciences, Department Verfahrenstechnik)

Projektlaufzeit: 36 Monate