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"Ausgezeichnet" - vier Preise für exzellente Masterarbeiten

14.02.2019

Das Zentrum für Designforschung der HAW Hamburg zeichnete zum zweiten Mal forschungsnahe Masterarbeiten aus. Der Preis richtet sich an Masterstudierende aller Fachrichtungen der Fakultät DMI und ist mit je 1.000 Euro Preisgeld dotiert.

Das Zentrum für Designforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Anke Haarmann (Department Design) konnte für die diesjähirge Auszeichnung zwei renommierte externe Juroren gewinnen:
Prof. Dr. Elke Bippus: Professorin an der Züricher Hochschule der Künste sowie Gründungs- und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für künstlerische Forschung –
Prof. Jesko Fezer: Professor an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg für den Bereich Experimentelles Design, sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie- und Designforschung.

Sie wählten bei zehn Einreichungen aus den Bereichen Medientechnik, Kommunikationsdesign, Illustration, Textil-, Kostüm und Modedesign folgende vier PreisträgerInnen:

Marlen Paulsen mit ihrer Masterarbeit "Die Relevanz permakultureller Ansätze für den Gestaltungsprozess im Textildesign" (Textildesign)
Die Jury zeichnet insbesondere die Aktualität, Dringlichkeit sowie Relevanz der Fragestellung aus. Die komplexen Reflektionen bleiben dabei konsequent lösungsorientiert in der Analyse. Die Jury hebt außerdem den Mut dieser Arbeit hervor, die eigene Disziplin und das Selbstverständnis als Gestalterin grundsätzlich zu befragen und ein anderes Denken sowie Praktizieren herauszufordern.

Tim Rausch und Björn Jeske mit ihrer Masterarbeit "Ein Buch über seine Entstehung" (Kommunikationsdesign)
Die Jury war überzeugt von der methodischen Systematik dieser forschenden Selbstbefragung des Designprozesses und dessen komplexer, aber präziser Offenlegung. Forschungsfrage und Forschungsmethode kommen zu einer geeigneten Darstellung. Die Jury hebt außerdem die intensive, gestalterische und theoretische Durchdringung dieser Arbeit hervor und die mutige Konsequenz, mit der das mögliche Scheitern bei diesem umfassenden und komplexen Projekt riskiert wurde.

Charlotte Gentsch mit ihrer Masterarbeit "Handle with Care" (Modedesign)
Die Jury hebt bei dieser Arbeit insbesondere den ausprobierenden Prozess der Praxis als forschungsrelevant hervor. Recherche und experimentbasierter Entwurfsprozess werden sichtbar, der Arbeitsprozess selber wird offengelegt, Verwerfungen und Versuche nicht verschleiert. Kein geschlossenes Endprodukt steht im Mittelpunkt der Darlegung, sondern die versuchs- und frageorientierte Recherchereihe.

Sarah Klingenberg mit ihrer Masterarbeit "If ( ) { } else { } – Wenn Algorithmen personalisieren, filtern und gestalten" (Kommunikationsdesign)
Die Jury war überzeugt vom Ansatz dieser Arbeit durch sinnliches Gestalten Verstehensprozesse anzuregen. Aber auch der experimentelle, analysierende und reflektierende Gestaltungsprozess, der es nicht scheut, sich auf fremden Terrains wie der Programmierung zu bewegen, wird von der Jury hervorgehoben. Diese Masterarbeit stellt sich der Herausforderung, die eigene Kompetenz, Zuständigkeit und Aufgabe als Gestalterin zu erweitern, weil es ihr darum geht, sich aktuellen und dringlichen Themen zu widmen.

Zentrum für Designforschung

 

 

 

 

 

 




Letzte Änderung: 10.01.14

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