Pauline Runge

Department of Social Work
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Gotenstraße 11
20097 Hamburg

Room 07

T +49 40 428 75-7161
pauline.runge@haw-hamburg.de

Activities

Focus areas/Expertise

  • Jugendhilfe, disconnected youth

  • Wohnungslosenhilfe

  • Migration und Flucht

  • Rassismuskritik

  • Heimerziehung, Geschlossene Unterbringung

Offices held/Professional memberships

  • Promovierende im Kooperativen Graduiertenkolleg „Vernachlässigte Themen der Flüchtlingsforschung“ der HAW Hamburg und der Universität Hamburg

  • AG Migration, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg

publications

Kazemi Naeni, Maryam; Nasiri, Saied; Runge, Pauline (2020): Fakten, Wahrnehmungen und Dialoge - Skizzen der Ergebnisse und Perspektiven auf die Erfahrungen aus dem Projekt. In: Ebrahimi, Amrollah; Hosseini, Mohsen; Meyer, Frauke; Shah Hosseini, Negin (Hrsg.): Perspektiven auf Inklusion in Isfahan und Hamburg. Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Dialoge zu Behinderung und Inklusion zwischen Isfahan und Hamburg“. Norderstedt: BOD. Deutsche Fassung: S. 36-44; Farsi Fassung: S. 30-36; Englische Fassung: S. 182-189.

Additional information

Promotionsprojekt

"Lebenslagen zugewanderter Jugendlicher und junger Erwachsener in der Straßenszene"

Rund 37.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zählen zu den sogenannten disconnected youths. Viele dieser jungen Menschen sind formal an einem Ort gemeldet, der jedoch nicht ein Wohnen im Sinne einer tatsächlichen Wohnpraxis bedeutet. Diese wird dann an andere zum Teil selbstgewählte (öffentliche) Orte verlagert. Die Praxis der Jugend- und Wohnungslosenhilfe problematisiert insbesondere die Erreichbarkeit junger Menschen, denen die Fachkräfte einen Migrationshintergrund und/oder eine Zuwanderungsgeschichte zuweisen. In der Forschung bislang wenig berücksichtigt, sind die Verschränkungen von Wohnungs- bzw. Obdachlosigkeit und Flucht*Migration, die ich in meinem Dissertationsprojekt mit einem ethnografischen Zugang in den Blick nehme.

Erstbetreuung: Prof. Dr. Louis Henri Seukwa (HAW Hamburg); Zweitbetreuung: Prof. Dr. Joachim Schroeder (UHH)

 

Vorträge und Workshops

November 2020: "Zwischen 'Freiwilliger Obdachlosigkeit' und institutionellen Verstrickungen - Lebenswelten zugewanderter junger Menschen in der Hamburger Straßenszene", digitaler Vortrag auf der Internationalen Tagung "Kindheit und Adoleszenz in Bewegung - Aufwachsen unter Bedingungen von Fluchtmigration", Universität Zürich

September 2020: "Wir schaffen das! Fluchtforschung und ihre Öffentlichkeit", digitaler Workshop mit Samah Abdelkader, Miriam Bach, Lena Narawitz, Lukas Schäfermeier und Niklas-Max Thönneßen auf der 3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung

September 2020: "The Construction of Voluntary Homelessness as a Legitimization for Government Inaction. Perspectives on the Situation of Immigrated Union Citizens in Hamburg, Germany", digitaler Vortrag auf The Migration Conference

November 2019: "Forschungspraxis im Schnittfeld von Jugendwohnungslosigkeit und Zuwanderung", Vortrag auf der Nachwuchstagung "Forschen zwischen Anwendungs- und Grundlagenorientierung" am Zentrum für Sozialweltforschung und Methodenentwicklung, Otto von Guericke Universität Magdeburg

Januar 2019: "Real Stories - MOMO, eine partizipative Jugendorganisation", Workshop mit MOMO - voice of disconncted youth im Rahmen des Studientages "Schulentwicklung, Hochschule und Inklusion - aktuelle Kontroversen" im Fachbereich Sonderpädagogik, Universität Hamburg

 

Projekte

Teammitglied im DAAD-Projekt "Counselling in the field of disability" (2020-2022) im Rahmen des Programms "Hochschuldialog mit der islamischen Welt 2020"; University of Dohuk, University of Kufa, University of Shahrekord, University of Isfahan, HAW Hamburg und Universität Hamburg

Teammitglied im DAAD-Projekt "Hochschulentwicklung, Forschung und Netzwerkarbeit zu Behinderung und Inklusion in Hamburg und Isfahan" (2019-2020) im Rahmen des Programms "Hochschuldialog mit der islamischen Welt"; University of Isfahan and University Hamburg

partizipatives Forschungsprojekt „Erfahrungen junger Menschen aus der Straßenszene in einer Übernachtungsstätte im Rahmen gesetzlicher Inobhutnahme in Hamburg“ (2017-2018), gemeinsam mit MOMO – the voice of disconnected youth, ständige Interessensvertretung und Sprecher*innen der Straßenjugendlichen, Universität Hamburg

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