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Ausgezeichneter Gesundheitsschutz

„Die Erleichterung ihrer täglichen Arbeit mit Blick auf körperliche Belastungen haben viele Arbeitnehmende Professor André Klußmann zu verdanken!“ Mit diesen Worten zeichnete heute die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) im Rahmen ihrer 66. Wissenschaftlichen Jahrestagung in München André Klußmann, Professor für Arbeitswissenschaft an der HAW Hamburg, mit der Joseph-Rutenfranz-Medaille aus. Seine Forschungsarbeiten zur Bewertung körperlicher Belastungen haben entschieden dazu beigetragen, wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe Instrumente der Betriebe zu übersetzen.

Prof. André Klußmann und DGAUM-Präsident Professor Thomas Kraus© DGAUM / Kevin Neu

Auszeichnung für Prof. André Klußmann (links). Am 18.03.2026 hat er die Joseph-Rutenfranz-Medaille von DGAUM-Präsident Professor Thomas Kraus erhalten.

Klußmanns Forschung verbindet arbeitsphysiologische Grundlagen mit Lösungen für den Arbeitsschutz und hilft dadurch, Arbeitsplätze sicherer und gesünder zu gestalten. „Gerade für Beschäftigte in körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten sind diese Ansätze von großer Bedeutung“, betonte DGAUM-Präsident Professor Thomas Kraus in seiner Laudatio im Rahmen der heutigen Preisverleihung..

Bessere Arbeitsbedingungen vor allem bei prekären Beschäftigungsbedingungen
„Wenn wir körperliche Belastungen am Arbeitsplatz besser messen und bewerten können, lassen sich gezielt Verbesserungen umsetzen. Davon profitieren vor allem Menschen mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten, was häufig in eher prekären Beschäftigungsbedingungen der Fall ist“, erklärt der Wissenschaftler.
Unter anderem arbeitete der Preisträger aktiv daran mit, die Leitmerkmalmethoden weiterzuentwickeln und wissenschaftlich zu validieren. Diese Verfahren haben sich in der Praxis bewährt und helfen dabei, das Risiko für arbeitsbedingte Muskel Skelett-Erkrankungen zu identifizieren und Präventionsmaßnahmen abzuleiten.
 

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