From an impossible dream to living the dream

From an impossible dream to living the dream. In 2015 Cristopher Fuentes was one of the first exchange students from our partner university in Talca, Chile to study abroad at HAW Hamburg. He came for a semester that was to become the starting point for a totally new life.

Man vor Sydney Harbor Bridge

Cristopher Fuentes, Talca

Man vor Sydney Harbor Bridge

Cristopher Fuentes, Talca

“Talca is my home town and I studied Business Management there for five years. I come from a normal family and was the first person in my family to go to university. When I was in high school I heard stories about studying abroad and that all seemed impossible to me at the time. I studied a bit of German culture and language, as it was my dream to go to Germany. At university I took A1 German, but my teacher told me there were no scholarship opportunities to study in Germany for my degree programme. And then, three years later, there was! I signed up and was accepted and found myself taking international business classes at HAW Hamburg.

The first thing I did when I got home after my semester in Hamburg was to have dinner with my dear family and tell them all about my experience. I told them that it had forever changed the way I would see the world and that I just wanted to finish my degree as quickly as possible, so I could travel and explore more of the world. They noticed a real change in me, and my friends too; something different in my personality - in a good way.

My graduation day is one of those days I will always remember. It wasn’t just my goal, it was my family’s goal, as I was the first person with a university degree and that made my parents very proud. I started work as Head of Supply Chain and Logistics for a supermarket chain and found the retail industry exciting and full of challenges. I like to work with people and help customers to feel happy. I opened new branches from scratch all around Chile, making sure they had all they needed before they opened to the public.

I was shaping my life on my own terms and doing whatever I wanted. At that moment I just felt happy and kind of free.

(Kopie 2)

[Translate to English:]

Nach achtzehn Monaten kündigte ich meinen Job, weil es mich wieder hinaus in die Welt zog; insbesondere nach Neuseeland. Ich bekam ein Working & Holiday Visum für ein Jahr und stieg einfach ins Flugzeug. Dort kaufte ich ein Auto und reiste durch ganz Neuseeland und arbeitete ab und zu mit anderen Rucksacktouristen auf Farmen. Dort wurde mir klar, dass ich nicht in der Wirtschaft arbeiten musste, um glücklich zu sein. Ich gestaltete mein Leben nach meinen eigenen Vorstellungen und tat, was immer ich wollte. In diesem Moment fühlte ich mich einfach glücklich und irgendwie frei.

In diesem Moment wurde mir klar, dass wenn ich dies zu meinem Leben machen wollte, ich eine Einkommensquelle finden musste, die es mir ermöglichte, weiter zu reisen, ohne "von 9 bis 5" arbeiten zu müssen. Damals entdeckte ich den Aktienmarkt und die Futures-Kontrakte, insbesondere die DAX-Index-Futures der deutschen Wirtschaft. Mein Studium über die Finanzmärkte zu Hause in Talca halfen mir, diese Entscheidung zu treffen. Ich begann, den Markt kennen zu lernen und entwickelte neue Fähigkeiten, die es mir ermöglichten, die deutsche Wirtschaft besser zu verstehen. Bevor mein Jahr in Neuseeland vorbei war, zog ich weiter nach Australien, wo ich derzeit lebe und wo ich endlich sagen kann, dass ich frei lebe. Ich habe meine eigenen Online-Geschäfte, ein Bildungsunternehmen und den Terminmarkt und ich bin sehr glücklich.

Ich denke, viele Menschen nutzen die Möglichkeit, im Ausland zu studieren, als eine Chance, eine berufliche Karriere aufzubauen, und das ist nicht verkehrt. Aber es ist mehr als das. Es ist eine unglaubliche Erfahrung, in der jeder Tag voller Überraschungen steckt. Studierenden, die darüber nachdenken, würde ich sagen: Nutzen Sie sich jede Gelegenheit, die ein Auslandsstudium mit sich bringt, und genießen Sie jeden Tag. Mein Semester in Hamburg hat mir so viele Fähigkeiten vermittelt, die mir immer noch von Nutzen sind: mein Englisch, der Umgang mit Herausforderungen und Menschen in einer anderen Sprache, mehr Einfühlungsvermögen für andere Menschen, Aufgeschlossenheit und nie ein Urteil über andere zu fällen.

Aber die wichtigste Fähigkeit, die ich mir angeeignet habe, ist es, ehrgeizig zu sein und große Ziele in meinem Leben zu verfolgen. Das Studium im Ausland hat mir die Kraft gegeben, die ich jetzt habe. Ich würde nicht sagen, dass ich nicht als Betriebswirt arbeite, weil es mir nicht gefallen hat. Ich liebe das, was ich studiert habe, aber die Zeit in Deutschland hat mir die Augen geöffnet, und jetzt sehe ich das Leben anders. Ich möchte es jeden Tag genießen, neue Orte, Menschen, Kulturen und Speisen zu entdecken und neue Erfahrungen zu machen. Außerdem möchte ich in Zukunft mein eigenes Geschäft führen. Wenn möglich, möchte ich meine eigene Cafe-Bar in Deutschland haben, und ich habe auch schon angefangen, an einem Geschäftsplan zu arbeiten. Ich denke, es wäre auch ein großartiger Ort, um ein Wiedersehen mit all meinen Erasmus-Freunden zu feiern, die ich während meines Semesters an der HAW Hamburg kennen gelernt habe und die mir immer noch sehr am Herzen liegen".

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