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Fakultät Design, Medien und Information
Fakultät Design, Medien und Information

Wie man seinen guten Ruf wiederherstellt – zwischen Recht auf Vergessen und Reputationsmanagement

Do, 22. Juni 2017 , 18:00  - 19:30 Uhr
Forum Finkenau, Kunst- und Mediencampus Hamburg, Finkenau 35, 22081 Hamburg

Der Europäische Gerichtshof hat mit seiner Entscheidung C-131/12 Suchmaschinenbetreiber verpflichtet, bei der Auslieferung von Suchergebnissen die Persönlichkeitsrechte von Betroffenen zu berücksichtigen. Diese häufig als „Recht auf Vergessen“ bezeichnete Verpflichtung stellt den Betroffenen seitdem die Möglichkeit zur Verfügung, die Suchmaschinenbetreiber, die diese Information namensbezogen indizieren, zur Löschung des entsprechenden Links aufzufordern.
Allerdings gilt das Persönlichkeitsrecht auch hier nicht absolut, sondern muss gegen andere Interessen, insbesondere das Interesse der Allgemeinheit auf Zugang zu Informationen, abgewogen werden. Dies erfolgt zunächst durch die Suchmaschinenbetreiber selbst.
Viele Nutzer, deren Anträge auf Löschung abgelehnt wurden, wenden sich an die Datenschutzbeauftragten. Soweit es Google betrifft, ist dies der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. Wie läuft dies konkret ab? Was bedeutet es für die Betroffenen, für Google und für die Behörde selbst?

Ulrich Kühn ist der stellvertretende Hamburgische Datenschutzbeauftragte. Als Informatiker ist er dort u.a. verantwortlich für die Datenschutzaufsicht über Internetdienstleister, die ihren Sitz in Hamburg haben.

Zur Veranstaltung "Digitale Information und Manipulation"



[DMI, Information]


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Letzte Änderung: 24.05.13

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