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5. Rektorenkonferenz des "Baltic University Programme"an der Universität Turku, Finnland. Foto: BUP

HAW Hamburg übernimmt wichtige Aufgaben im "Baltic University Programme"

06.02.2018

Seit vielen Jahren ist die HAW Hamburg mit dem Forschungs- und Transferzentrum "Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement" (FTZ-NK) in dem Netzwerk "Baltic University Programme" (BUP) aktiv. Mit der Gründung des Research and Publications Office (RaP) am FTZ-NK koordiniert die HAW Hamburg künftig Forschungsanträge aus dem Netzwerk.

Auf der 5. Rektorenkonferenz des "Baltic University Programme", die vom 24. bis 26. Januar an der Universität Turku in Finnland stattfand, beschloss der Vorstand des Netzwerks die Gründung des neuen Research and Publications Office (RaP). Ziel ist es, die internationale Forschung in der Ostseeregion voranzutreiben und den Umweltschutz in den Mittelpunkt zu stellen. Die Ostsee gilt als das am meisten verschmutzte und belastete Meer überhaupt. 

"Wir freuen uns, dass das BUP-Netzwerk uns vertraut, eine so wichtige Aufgaben zu koordinieren", freut sich Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel, Vize-Präsident für Forschung und Internationales. Zusammen mit Prof. Dr. Walter Leal, Leiter des Forschungs- und Transferzentrums "Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement" (FTZ-NK) ist er zur Rektorenkonferenz angereist, bei der alle drei Jahre die Rektoren der BUP-Hochschulen und ihre Partner zusammenkommen. Die HAW Hamburg nimmt bereits als "Associate Secretariat" eine führende Rolle bei der Steuerung des Netzwerks ein.

"Mit dem RaP erweitert die HAW Hamburg ihre globale Vernetzung", sagt der anerkannte Klimaexperte Prof. Dr. Walter Leal.  Für sein weltweites Engagement wurde er erneut ausgewählt, am 6. Klimabericht für den Weltklimarat des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) als "Lead Author" mitzuwirken. Er ergänzt: "Die Konferenz war informativ, erfolgreich und motivierend für alle Beteiligten."

Zum BUP-Netzwerk

Seit 1996 arbeitet Prof. Leal mit dem BUP-Netzwerk zusammen. Inzwischen gehören zirka 80 universitäre Einrichtungen und mehr als 200 Partner aus dem Bereich der Höheren Bildung dem Netzwerk an. Partnerländer sind neben Schweden und Deutschland, Finnland, Dänemark, Polen, die Baltischen Staaten, Belarus (Weißrussland), Tschechien, die Ukraine sowie aus Russland Kaliningrad und St. Petersburg. Jedes Mitgliedsland verfügt über ein nationales BUP-Zentrum. Das deutsche Zentrum ist an der Hochschule Zittau/Görlitz angesiedelt und wird  von Prof. Dr. Bernd Delakowitz geleitet. 

Das Netzwerk bietet Studierenden der Mitgliedseinrichtungen umfangreiche Lehrangebote und Materialien in englischer Sprache an, unter anderem zu den Themen „Nachhaltige Entwicklung”, „Umwelt- und Biosphärenschutz”, „Gewässerschutzmanagement”, „Ressourcen- und Energieeffizienz”, „Nachhaltiger Tourismus” sowie „Urbane Entwicklung”. Dazu werden studentische Konferenzen, Summer Schools und Fortbildungen für Lehrende, sogenannte „Teacher´s Conferences” organisiert. Für alle Angebote können Leistungspunkte (ECTS) erworben und mit dem jeweiligen Studium verrechnet werden.

Gegründet wurde das Baltic University Programme 1991 an der renommierten schwedischen Universität Uppsala von Prof. Dr. Lars Rydén. Seine Vision war, junge Menschen aus dem Einzugsgebiet der Ostsee – trotz ihrer unterschiedlichen Kultur, Religion und Sprache – gemeinsam an Lösungen regionaler Probleme zu beteiligen.

Weitere Informationen:

"Baltic University Programme" (BUP)

Letzte Änderung: 15.03.11

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