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Messverfahren in der Praxis: Exkursion zur Technik- und Umweltwache der Feuerwehr Hamburg

Inga Becker/red.08.07.2015

Im Zuge des Kooperationsvertrages der HAW Hamburg mit der Feuerwehr Hamburg fand am 15. Juni eine Exkursion zur Technik- und Umweltwache in Wilhelmsburg statt, bei der Studierende der Studiengänge Rettungsingenieurswesen, Gefahrenabwehr und Medizintechnik wichtige Messverfahren aus der Praxis kennenlernten.

Inga Becker studiert im dritten Semester Rettungsingenieurwesen und berichtet über die Veranstaltung.

Das Revier der Technik- und Umweltschutzwache Wilhelmsburg erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet der Hansestadt Hamburg. Die Einsatzschwerpunkte der Wache liegen im Umweltschutz, dem professionellen Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern sowie der technischen Hilfeleistung und der Logistik. Zudem ist in Wilhelmsburg einer von sieben Standorten der sogenannten Analytischen Task Force (ATF) angesiedelt, deren Einsatzgebiet sich über einen Radius von 200 Kilometern rund um Hamburg erstreckt. Die ATF ist eine Spezialeinheit zur Erkennung und Bekämpfung von chemischen, radiologischen und nuklearen Gefahren.

Matthias Freudenberg, der Leiter des Umweltdienstes der Feuerwehr Hamburg, führte die Studierenden durch die Veranstaltung. In sechs Gruppen wurde jeweils ein Messgerät erprobt und getestet. Es wurden die Vor- und Nachteile der Messverfahren ermittelt und ihre Grundzüge zusammengefasst. Im Plenum wurden anschließend die Ergebnisse präsentiert. Schnell stellte sich heraus, dass eine Kombination mehrerer Messverfahren zum besten Messergebnis führt, da jedes Gerät seine Stärken und Schwächen hat.

Diese Exkursion sollte für andere Semester unbedingt wiederholt werden. Denn der praktische Bezug war vor allem für die Studiengänge Rettungsingenieurwesen/Rescue Engineering und Gefahrenabwehr/Hazard Control wertvoll. Unser besonderer Dank gilt Matthias Freudenberg für die spannende Gestaltung der Lehrveranstaltung, sowie Prof. Dr.-Ing. Bernd Flick, Maximilian Zipplies und Arne Jansch für die Organisation dieser Exkursion. [Bericht: Inga Becker]

Letzte Änderung: 15.03.11

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