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Informationen für:

Fakultät Life Sciences
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IMPACT OF CLIMATE CHANGE ON THE QUALITY OF URBAN AND COASTAL WATERS (DIPOL)

Förderung durch die EU

Projektleiterin
Prof. Dr. Susanne Heise

Kooperationspartner

Mitarbeiter
Judith Angelstorf (Doktorandin)

Projektziel
Beschreibung der potenziellen Auswirkung von Klimaveränderungen auf Küstengebiete. Entwicklung eines Simulationsmodells zur Entscheidungs- und Kommunikationshilfe bei der Öffentlichkeit sowie bei Entscheidungsträgern.

Projektzielbeschreibung
DIPOL, finanziert im Rahmen des InterregProgramms IVB NSR, hat zum Ziel, die Auswirkung der bekannten Klimafolgen auf die Belastung von küstennahen Regionen durch Schadstoffe, Nährstoffe und pathogene Bakterien zu untersuchen, in Relation zueinander stellen, und Schemata zu erarbeiten, wie Gesetzmäßigkeiten auf andere Regionen zwischen Fluss und Meer übertragen werden können. Damit soll eine Informationsgrundlage (SIMACLIM) für politische Entscheidungsträger, Behörden und NGOs erarbeitet werden, die die Einbeziehung von bisher wenig beachteten aber möglicherweise stark nutzungsrelevanten Aspekten der Klimaveränderung in langfristige Planungen ermöglicht. Die regional betroffene Bevölkerung wird mit der Problematik diffuser Quellen durch Information und aktive Einbindung in das Projekt vertraut gemacht werden, damit potenzielle Maßnahmen gemeinsam entwickelt und getragen werden. Der Leistungskurs Biologie und ein DSP-Kurses des Gymnasiums Kirchdorf-Wilhelmsburg begleiten dieses Projekt und werden in Kooperation mit Schulen aus Norwegen und Schweden einen Dokumentarfilm über DiPol, seine Inhalte und Ergebnisse erstellen.

Das Projektteam unter Prof. Heise wird sich in Kooperation mit den DiPol-Partnern BSU Hamburg und der FH Lübeck mit der deutschen Fallstudie "Wilhelmsburg" und den Auswirkungen der Klimaveränderung für die Elbe beschäftigen. Hierzu werden sowohl im Bereich Wilhelmsburgs als auch in den Naturschutzgebieten Heuckenlock und Mühlenberger Loch ereignisbezogen ökotoxikologische und chemische Untersuchungen zur Beeinflussung der Sedimentqualität (Folge der höheren Frequenz von  Hochwasserereignissen, Einfluss von Regenfällen auf die Abschwemmung von Schadstoffen in die Elbe) durchgeführt.

Weiterhin wird ein „Relative Risk Ranking Module“ für Wilhelmsburg erarbeitet, das es ermöglicht, unterschiedliche Risiken für eine Region relativ zueinander abzubilden und die Auswirkung von Managemententscheidungen zu simulieren.

Schlagworte
Wasser und Sedimentqualität, Küstenregionen (Wilhelmsburg), Entscheidungshilfe, adaptives Management, Relative Risk Ranking Module

Gesamtlaufzeit
01/2009 - 12/2011

Letzte Änderung: 01.09.11

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