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Schülerinnen aus Bergedorf bei Jugend forscht gewonnen

Freitag, den 26. März 2010

Bei dem Landeswettbewerb Jugend forscht in Hamburg gewannen erneut zwei Schülerinnen aus dem Hansa Gymnasium Bergedorf in der Sparte Chemie den ersten Preis. Damit haben sie sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert, der dieses Jahr in Essen vom 13. - 16. Mai statt findet.

Die Schülerinnen Gotja Schaffrath (19) und Dagny Ullmann (18) wurden dabei von Prof. Gesine Witt und Dipl. Umweltwissenschaftlerin Katharina Schmidt von der Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg betreut. Damit gewinnt zum zweiten Mal ein Schülerinnen-Team, das durch die HAW Hamburg, Prof. Gesine Witt, betreut wurde.

Das von den Schülerinnen bearbeitete Thema beschäftigt sich mit der Direktmessung krebserregender Schadstoffe mittels Glasfasern. Die beiden entwickelten ein Gerät mit dem man die Schadstoffkonzentrationen, die Würmer oder Muscheln im Sediment aufnehmen, direkt vor Ort messen kann. Trotz des eisigen Wetters stiegen die beiden Schülerinnen in den Bille-Fluss, um den Sampler zu testen und seine Funktionsweise zu bestätigen. Die dabei gelieferten Ergebnisse überzeugten die Jury Jugend forscht.

Die Schadstoffmessung gewinnt infolge des Klimawandels immer größere Aktualität. Denn durch die zu erwartende Erhöhung der Temperatur von Gewässern können sich krebserre­gen­de Schadstoffe leichter im Sediment-Porenwasser lösen. Da Würmer diese Schadstoffe mit der Nahrung aus dem Sediment aufnehmen und anschließend von Fischen gefres­sen werden, gelangt der Schadstoff am Ende direkt auf den Teller des Menschen.

 

Kontakt:

Fakultät Life Sciences
Prof. Dr. Gesine Witt
Tel. +49.40.428 75-9132-6417
Mobil: 01520-1801731
gesine.witt(@)haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 07.01.15

An die Redaktion

Die Schülerin Dagny Ullmann misst in der Bille für Jugend forscht Schadstoffe, HAW Hamburg