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Fakultät Life Sciences
Fakultät Life Sciences

Informationen zum Praktikum Molekularbiologie

(Bachelor Biotechnologie)

Nicht nur in der molekularbiologischen Grundlagenforschung, sondern auch für die anwendungsorientierte Biotechnologie, gewinnt die Gentechnik zunehmend an Bedeutung.

In der Erzeugung pharmazeutischer Produkte, der Diagnostik, der Therapie, der medizinischen Vorsorge und der Landwirtschaft sind gentechnische Methoden bereits weit verbreitet. Gene können isoliert, manipuliert und in veränderter Form wieder in Zellen eingeführt werden.

In diesem Praktikum wollen wir einige dieser Methoden am Beispiel der Klonierung, Expression und Aufreinigung eines rekombinanten Proteins (Rab11) anwenden.   Der verwendete Plasmid-Vektor erlaubt die Expression von Rab11 als Fusionsprotein („6xHis-tag“), wodurch eine affinitätschromatische Aufreinigung des Proteins möglich wird.

Die verwendeten Techniken sind Polymerase-Kettenreaktion (PCR), Restriktion, Ligation, Transformation, DNA-Aufreinigung, Plasmid-Präparation, DNA-Konzentrationsbestimmung, Agarosegelelektrophorese, affinitätschromatische Aufreinigung eines Proteins und SDS-Polyacrylamidgelelektrophorese (SDS-PAGE). Darüber hinaus führen wir mit Mundschleimhautabstrichen der Studierenden einen Genetischen Fingerabdruck durch.

Informationen zum Praktikum Cell Culture Techniques Special Course

(Master Pharmaceutical Biotechnology)

In dem Praktikum Cell Culture Techniques Special Course werden folgende Techniken erlernt.

  • Das Baculovirus-Expressionssystem: Anzucht, Infektion und Ernte von Sf9-Zellen; Farbtest mit Trypanblau auf Lebensfähigkeit von Zellen; SDS-Polyacrylamid-Gelelektrophorese (SDS-PAGE) und Western Blot Analyse zur Bestimmung der Expressionsrate
  • Transfektion von CHO-Zellen mit His6-GFP und His6-GFP-Rab11: Bestimmung der Transfektionsrate unter dem Fluoreszenzmikroskop; Analyse der Lokalisation beider Proteine
  • Immunfluoreszenzanalyse von Zellorganellen in Säugetierzellen: Aussaat der CHO-Zellen; Immunfluoreszenzanalyse mit organellspezifischen Antikörpern; Wirkung der Zellgifte Nocodazol und Taxol 
  • Primärkultur von Kardiomyozyten: Präparation des Herzmaterials; Mechanische Zerkleinerung und Vereinzelung durch Trypsinierung; Aussaat und Mikroskopie der Primärzellen 
  • Toxizitätstest an tierischen Zellkulturen als Ersatz für Tierversuche: Austesten von Verdünnungsreihen verschiedener toxischer Substanzen und Bestimmung der Toxizität mit Hilfe des Vitalitätsfarbstoffs Neutralrot.

Die ganztägigen Laborpraktika finden in der vorlesungsfreien Zeit im Raum S2.32 des Labors für Molekularbiologie und Zellkulturtechnik statt. Anmeldelisten werden am Anfang des Semesters ausgehängt.

Letzte Änderung: 11.05.17

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