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Fakultät Technik und Informatik
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Chor der HAW Hamburg präsentiert argentinische Tangomesse

15.01.2018

Die Chorkonzerte am Freitag, den 19. Januar, und Sonnabend, den 20. Januar, versprechen einen musikalischen Perspektivenwechsel. Die Werke: „Misa a Buenos a misatango“ von Martín Palmeri und „Dark night of the soul“ von Ola Gjeilo.

Im Stil des Tango Nuevo vertont, verbindet „Misatango“ von Martín Palmeri lateinische Messetexte mit melodischen Tango-Rhythmen. Ola Gjeilos Stück „Dark Night of the Soul“ basiert auf einem Gedicht des spanischen Mönchs und Mystikers Johannes vom Kreuz.

Konzerttermine

19. und 20. Januar, jeweils 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr)
St. Johannis Harvestehude, Heimhuder Straße 92

Karten sind für 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) an der Abendkasse erhältlich und unter haw-chor.com
Für Kinder bis 8 Jahre ist der Eintritt frei.

Weitere Informationen
Der Chor der HAW Hamburg besteht jetzt im siebten Jahr, rund 140 Studierende, Beschäftigte und Lehrende singen dort. Uschi Krosch leitet den Chor seit seiner Gründung. In diesem Semester arbeitet der Chor der HAW Hamburg mit dem professionellen Tangoensemble „faux pas“ aus Niedersachsen.

Informationen zu den Komponisten
Martin Palmerie, 1965 in Buenos Aires geboren, studierte in Argentinien und Italien Komposition, Klavier, Orchesterleitung, Chorleitung und Gesang. Er komponierte zahlreiche Vokal- und Instrumentalwerke. Seine Tangomesse » Misa a Buenos Aires « ist sein bekanntestes Werk. In der 1996 uraufgeführten Messe vertont Palmeri die lateinischen Messtexte der katholischen Liturgie: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei.

Palmeris größter musikalischer Einfluss ist der Tango Nuevo, eine kompositorische Erneuerung
des argentinischen Tangos, die maßgeblich von Astor Piazzolla beeinflusst wird. Der Tango wird zur Konzertmusik: europäische Kunstmusik, argentinische Folklore und Jazz-Elemente erweitern den musikalischen Ausdruck des Tangos, ohne seine Leidenschaft, Romantik und Dramatik zu schmälern.
In „Misatango“ greift er neben den Tangoelementen auf die Formensprache der kirchenmusikalischen Tradition zurück. So treffen barocke und klassische Stilmittel auf die Rhythmik, Melodik und Harmonik der argentinischen Tangomusik.

1978 in Norwegen geboren, studierte Ola Gjeilo an der Musikhochschule in Oslo, am Royal College of Music in London, und an der New Yorker Juilliard School Klavier und Komposition. Er komponiert hauptsächlich Chorwerke, Klaviermusik und Stücke für Blasorchester. Seit 2006 lebt er in New York.

Sein Stück „Dark Night of the Soul“ vertont ein mittelalterliches Gedicht des spanischen Mönchs und Mystikers Johannes vom Kreuz, der dem Orden der unbeschuhten Karmeliter angehörte. Johannes vom Kreuz wurde nach Auseinandersetzungen innerhalb des Ordens 1577 inhaftiert. In dieser Zeit verfasste er zahlreiche Gedichte und Schriften. Es entsteht sein bekanntes Gedicht „Die dunkle Nacht der Seele“. Dieses wie ein Liebeslied klingende Gedicht thematisiert die mystische Vereinigung der Seele mit Gott. Ola Gjeilos Komposition setzt die tiefe Emotionalität und Passion des Gedichtes in rhythmisch pulsierende Musik um. Chor und Instrumente sind gleichwertige musikalische Partner, die abwechselnd die musikalische Führung übernehmen.

Kontakt
HAW Hamburg
Fakultät Life Sciences
Prof. Dr. Zita Schillmöller
T. +49 40 428 75 6128
zita.schillmoeller(@)haw-hamburg.de

Letzte Änderung: 28.05.13

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