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Fakultät Technik und Informatik
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Die Jugendlichen aus dem Sommercamp Erneuerbare Energien auf dem Energieberg Georgswerder. Foto: Britta Sowa

Von dort oben hat man einen tollen Überblick über Hamburg. Foto: Britta Sowa

Anne Munzel, die bei der Stadtreinigung Hamburg angestellt ist, erklärt den Jugendlichen was es mit dem Energieberg auf sich hat. Foto: Britta Sowa

Bei Shell Global Solutions GmbH durften die Jugendlichen einen Blick in die Labore werfen. Fotos durften aber nur vor der Tür gemacht werden. Foto: Britta Sowa

Sommercamp „Faszination Erneuerbare Energien“

16.07.2019

Ausschlafen, ins Freibad, ab in den Urlaub oder was macht man so in der ersten Woche der Sommerferien? Die Jugendlichen vom Faszination Technik Klub stehen früh auf und lernen weiter. Aber das alles mit sehr viel Spaß. Denn sie dürfen sich ausprobieren und in Unternehmen hinein schnuppern, die sie sonst nur aus der Ferne kennen. Wir haben sie an einem Tag begleitet:

„Ihr wisst schon ganz schön viel“, sagt Anne Munzel, die die Jugendlichen über den Energieberg Georgswerder führt. Photovoltaik, Windkraft, Energie und Labore – Einige der Jugendlichen haben schon bei etlichen Sommercamps teilgenommen und können auf fast alle von Munzels Fragen antworten. Zuhause sammeln sie die Teilnahmebestätigungen vom Faszination Technik Klub wie Urkunden.

Die 18-jährige Kornelia aus Polen ist allerdings zum ersten Mal dabei und dazu das einzige Mädchen in der Gruppe. „Ich mache nächstes Jahr Abitur und überlege schon was und wo ich studieren will“, sagt sie, „ich interessiere mich für Technikthemen aber auch für Sprachen und möchte gerne im Ausland studieren.“

Mit dem Faszination Technik Klub, und in Zusammenarbeit mit dem Schulcampus der HAW Hamburg, fanden zum Start in die Sommerferien wieder die Sommercamps Faszination Fliegen und Faszination Erneuerbare Energien statt. Für die Jugendlichen ab 14 Jahren ging es in dieser Woche in die Labore und Seminarräume der Hochschule aber auch in große Hamburger Unternehmen der Energiebranche.

Nachdem die Woche für die Jugendlichen des Sommercamps Erneuerbare Energien in den Räumen der HAW Hamburg startete, ging es am Dienstag auf die andere Seite der Elbe. Am Morgen besuchten sie Shell Global Solutions GmbH. Denn hier werden nicht nur neueste Treibstoffe entwickelt und getestet, sondern auch – und so passt es in das Thema der Woche – an zukünftigen Batterien für E-Fahrzeuge oder Biokraftstoffen getüftelt. Außerdem durften die Jugendlichen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und Geheimhaltung einen Blick in die Labore und die Werkstatt auf dem Gelände werfen.

Danach ging es zum Energieberg Georgswerder. Doch bevor die Jugendlichen die 125 Stufen auf die Erhöhung erklimmen konnten, zeigte eine Multimedia-Show wie die einst skandalträchtige Mülldeponie zu einem Ort der Aufklärung mit verschiedenen erneuerbaren Energieformen gemacht wurde. Von ganz oben auf dem Berg können die Besucher*innen dann die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf einem Blick betrachten. Den Michel, die Elphi, die großen Hafenkräne und anderes finden die Jugendlichen sofort. Auf dem Rundweg erfahren sie dann auch etwas über die zwei großen Windkraft- und die Photovoltaikanlagen, die auf der Südseite angebracht sind.

Die Fragen, die Munzel den Jugendlichen zwischendurch immer wieder stellt, sind fast ein bisschen einfach. Schließlich sind diese Energieformen für die interessierten Schüler*innen nichts Neues. „Aber wisst ihr auch wofür diese Rohre sind, die hier aus der Erde kommen?“, fragt sie. Die sogenannten „Kanonenrohre“ sind dafür da, um immer wieder zu überprüfen, wie viele Gase aus der ehemaligen Deponie austreten. Diese ist mittlerweile natürlich gut abgedichtet und so geht nichts mehr einfach in die Luft oder in die Erde. Das Methan, dass durch den Müll entsteht, wird mit einer Leitung zum benachbarten Unternehmen Aurubis transportiert und für die Energiegewinnung genutzt. Interessiert lauschen die Gäste. Das wussten sie vorher noch nicht.

Zu hoffen bleibt, dass diese Momente auch in der restlichen Woche überwiegen – wenn die Jugendlichen an der HAW Hamburg unterwegs sind und zum Beispiel den Workshop „Die Energiewende aus IT-Sicht“, die Labore der Wellenfeldsynthese und der Schweißtechnik besuchen oder selbst Experimente zur Photovoltaik durchführen und Informationen zu technischen Studiengängen in dualer Form erhalten. Außerdem besuchten sie am Donnerstag das Heizkraftwerk Wedel und das Vorzeigeprojekt HafenCity Ost (Energiezentrale Oberhafen).

KONTAKT

Dipl. Ing. Susanne Nöbbe
SchulCampus
T +49 40 428 75 9220
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schulcampus(@)haw-hamburg.de

 

 

Letzte Änderung: 28.05.13

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