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Informationen für:

Fakultät Wirtschaft und Soziales
Fakultät Wirtschaft und Soziales

Workshop "Die Studienberatung unterwegs im Web 2.0

Leitung: Christine Hoffmann, MA. und Dipl.-Päd. Marianne Wefelnberg

03. September 2015 (11:30 - 13:00 Uhr) in Hamburg im Rahmen der Herbsttagung "Zwischen Autonomie und Abhängigkeit - Beratung an modernen Hochschulen". Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zur Tagung finden Sie hier

Bitte beachten Sie, der Workshop ist bereits ausgebucht.

Von der Digitalisierung der Lehre und des Lernens wird im Zuge der Hochschulentwicklung immer häufiger gesprochen. Konsens besteht seitens der Akteure darin, dass in diesem Bereich gezielte Maßnahmen zum Aufbau und zur Förderung entsprechender Strukturen und Weiterbildungen umgesetzt werden müssen, um handlungs- und konkurrenzfähig zu bleiben.
Wie sieht es aber für den Bereich der Studienberatung aus, gelten diese Entwicklungen dort ebenfalls? Es gibt und gab bereits viele digitale Angebote in der Beratung. Für wen sind diese jedoch geeignet, für wen nicht? Welche Erfahrungen wurden an den Hochschulen im Laufe der Jahre schon gemacht?
Beim Einsatz von digitalen Medien sollte zum einen daran gedacht werden, dass nicht alle Studierenden die notwendigen Selbststeuerungskompetenzen besitzen um die Angebote optimal für sich nutzen zu können. Zum anderen bieten digitale Werkzeuge aber das Potenzial, Beratungsangebote auf verschiedenen Ebenen der Institutionen zu verknüpfen und damit eine bessere Verzahnung und Transparenz zu ermöglichen.
Ein geeignetes digitales Werkzeug stellt dabei das E-Portfolio dar. Von der Orientierungswoche an, können Studierende hier ein Lerntagebuch führen und Studienarbeiten verfassen oder einstellen. Es ist ebenfalls möglich, die Ergebnisse für andere Personen innerhalb der Institution freizugeben und so Feedbacks von diesen einzuholen.
Durch die Möglichkeit der Freigabe haben Mitarbeiter*innen der verschiedenen Organisationseinheiten, die Studierende begleiten (Studienberatung, Schreibwerkstatt, Career Center, etc.) die Chance, einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Studierenden und in den Arbeitsbereich der Kolleg*innen zu bekommen. Wichtig ist, dass digitale Werkzeuge die persönliche Beratung dabei nicht ersetzen, sondern im Gegenteil eine Anleitung durch die Mitarbeiter*innen notwendig bleibt.
So sind verschiedene Einsatzszenarien denkbar:

  • als Einstieg in das wissenschaftliche Arbeiten und die Erstellung von Texten;
  • als Reflexion von Lernprozessen und des eigenen Zeitmanagements oder
  • zum Ende des Studiums als Bewerbungsportfolio.

Im Workshop möchten wir mit Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten, zum Einsatz von digitalen Medien für die Studienberatung diskutieren. Wir berichten aus den Projekten, Projektideen und Erfahrungen an der HAW Hamburg (Fakultät Wirtschaft und Soziales) und sind gespannt auf Ihre Erfahrungen, Lösungen und Ideen.

Letzte Änderung: 04.12.17

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